Frage
Antwort
Lösung
04.11.2022 13:46 - bearbeitet 04.11.2022 13:55
Schönen guten Tag,
ich besitze seit kurzem ein Mehrfamilienhaus mit 3 Wohneinheiten, das ich vermieten möchte.
Das Haus hat einen DSL sowie ein Kabelanschluss. Wie die Verteilung für einen DSL-Anschluss in die einzelnen Wohnungen erfolgen muss, ist mir klar, allerdings ist "Kabel" bei mir Neuland.
Aktuell ist es so, dass ein APL (oder wie auch immer das bei "Kabel" heißt) im Keller endet und ein Kabel ins EG läuft. Von dieser Dose läuft dann ein Kabel ins Obergeschoss und von dieser Dose dann ins Dachgeschoss. Das Kabel wird also "durchgeschleift".
Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der aktuellen Verkabelung jede Wohneinheit ein eigenes Kabel-Fernsehen buchen kann, was ich gerne ändern würde.
Wie muss die Verkabelung ordnungsgemäß verlaufen, dass jeder Mieter selbst einen Anschluss buchen kann?
Kann dies selbst gemacht werden, oder wird hier ein Techniker benötigt?
Die Frage ist auch, ob der APL im Keller ausreichend ist.
Ebenfalls würde mich interessieren, was für ein Kabel man verwenden, damit auch die vollen Geschwindigkeiten erreicht werden. Muss man hier ein besonders geschirmtes Kabel verwendet oder genügt ein herkömmliches Koaxialkabel?
Mein Elektriker kann mir anscheinend nicht weiterhelfen, der kennt sich mit "Kabel" nicht aus ![]()
Ich bedanke mich für Eure Hilfe.
Viele Grüße
trascanico
am 04.11.2022 14:05
Vodafone hat in jedem Gebiet einen Supunternehmer der die Kabelsachen erledigt.
Nim mit dem Kontakt auf und lass es diesen machen, der kennt sich an auch aus.
Prüfe einfach online, ob an deiner Adresse Kabel verfügbar ist.
Es gibt auch eine Bauabteileung, bei Vodafohne, da kannst du als Hausbitzer ein Auftrag erteilen.
am 04.11.2022 14:09
Danke, die Prüfung habe ich schon gemacht, Kabel ist verfügbar.
Gibt es einen Link o. ä., wo man dieses Subunternehmen ausfindig machen kann?
am 04.11.2022 15:17
versuche es dort link
am 04.11.2022 21:50
@trascanico schrieb:
Aktuell ist es so, dass ein APL (oder wie auch immer das bei "Kabel" heißt) im Keller endet und ein Kabel ins EG läuft.
Bei Kabel ist das der Hausübergabepunkt (HÜP).
Die weitere Verteilung ist schon so in Ordnung, nur technisch nicht mehr aktuell.
Gerade weil du in dem Post auch von Geschwindigkeit schreibst, worunter ich die Nutzung Kabel Internet verstehe.
@trascanico schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der aktuellen Verkabelung jede Wohneinheit ein eigenes Kabel-Fernsehen buchen kann, was ich gerne ändern würde.
Doch geht, jede Wohneinheit kann seinen Vodafone Vertrag abschließen, getrennt von den anderen.
Was willst du da ändern dran?
Das durchschleifen ermöglich nur das alle angeschlossen Antennendosen das gleiche empfangen können. Was der jeweilige Mieter davon nutzt, das muß jener selber entscheiden.
@trascanico schrieb:
Wie muss die Verkabelung ordnungsgemäß verlaufen, dass jeder Mieter selbst einen Anschluss buchen kann?
Kann dies selbst gemacht werden, oder wird hier ein Techniker benötigt?
Die Frage ist auch, ob der APL im Keller ausreichend ist.
Wie schon geschrieben, technisch nicht mehr aktuell die Verkabelung im Haus,
Optimal wäre wenn nach dem HÜP ein Hausanschlußverstärker (HAV) käme (wenn Kabel Internet genutzt werden soll sogar notwendig), danach die Verteilung zu den einzelnen Wohneinheiten erfolgt. Sprich jede Wohneineit erhält über die Verteilung das Signal getrennt voneinander. Das können dann sogar mehrere Antennendosen per Wohneinheit sein.
@trascanico schrieb:
Ebenfalls würde mich interessieren, was für ein Kabel man verwenden, damit auch die vollen Geschwindigkeiten erreicht werden. Muss man hier ein besonders geschirmtes Kabel verwendet oder genügt ein herkömmliches Koaxialkabel?
Im Prinzip genügt ein herkömmliches Koaxkabel.
Aber auf Grund das es etliche Möglichkeiten gibt welche die Empfangsqualität von Kabel TV/Internet beeinflussen können würde ich darauf achten das das Koaxkabel möglichst hoch abgeschirmt sind. Was aber auch für die anderen Komponenten in der Hausanlage dann zutreffen sollte.