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Lösung

Regelmäßige und masive Drosselung der Internetgeschwindigkeit am Abend
Patze1
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Halo liebes Vodafone Team, ich weiß, dass Corona wahrscheinlich technisch auch für euch eine Herausforderung ist, da viele im Homeoffice sitzen und sich die Freizeitgestaltung abends vermehrt auf Streaming/Gaming konzentriert, aber irgendwann sehe ich es nicht mehr ein, durchgehend den vollen Preis zu zahlen, und das als langjähriger und treuer Kunde, wenn ich ständig Drosselungen oder Störungen ertragen muss!. Gerade beruflich (Home office) ist dies sehr belastend.

 

Erstmal das Positive: Nach meinem Umzug nach Brandenburg habe ich bis jetzt seltener Störungen und Totalausfälle als in Berlin (Stichwort Rückwegestörung), dafür um so mehr zu Stoßzeiten eine drastische Drosselung im Download. (Upload und Ping sind weitrerhin völlig normal und im Rahmen der vertraglichen Spezifikationen). Wenn ich tagsüber mit meinem 100Mbit-Vertrag regelmäßig bis zu 115Mbit bekomme (top!) so bricht es Abends oft auf bis zu gerade mal 2-6 Mbit ein und das ist inakzeptabel. Dies wiederholt sich in auffälliger regelmäßigkeit in den Zeiten zwischen 21-0 Uhr.

 

Besonders verärgert mich hier auch die wiederholte Reaktion des Kundendienstes! Natürlich wurde es hier erstmal auf mein Heimnetzwerk geschoben, da ich eine eigene Fritzbox 6591 benutze (die Vodafone übrigens auch anbietet...). Also habe ich mir den Spaß gemacht und alles umgebaut und den alten Vodafone Router wieder angestöpselt. Und siehe da: EXAKT das gleiche Ergebnis. Tagsüber meist top, abends flop.

 

Der Kundendienstmitarbeiter war hilfsbereit und bot eine Langzeitmessung an. Die hat man dann auch gemacht, außerhalb der Stoßzeiten, von 23:00 Uhr bis morgens um 05:00 Uhr. Das war dann auch die Zeit, zu der ich die SMS bekam, dass alles in Ordnung sei und (ihr könnt es euch denken) ich meine Technik vor Ort prüfen soll.

Wenn man zu der Zeit prüft, ist klar, dass die Bandbreite wieder stimmt.

 

Es liegt aber nicht an der Technik hier! Die läuft tagsüber wie gesagt einwandfrei, egal mit welchem Router, davon abgesehen, dass der Vodafone Router noch ganz andere Macken hat, die der Kundendienst über Jahre nicht lösen konnte, weshalb ich auch zum Selbstkauf der Fritze gegriffen habe!

Das macht auch gar keinen Sinn, dass es bei diesem Störungsbild an der Technik zu Hause liegen soll. Warum sollte die Abends immer zur gleichen Zeit spinnen und tagsüber fluffig laufen?

Ich wäre mit einer einfach ehrlichen  Antwort ala "sry, unser Netz is grad überlastet, aber wir arbeiten daran, hier hast du eine kleine Entschuldigung..." schon halbwegs zufrieden. Stattdessen redet man den "fremden" Markenrouter schlecht und verweist auf seinen noch schlechteren Standardrouter, der abends die genau gleich schlechten Ergebnisse liefert.

 

Dieses Verhalten macht mich wütend.

 

Was erwarte ich als langjähriger Kunde mit mehreren Verträgen bei euch jetzt also?

 

A: Eine Prüfung der generellen Netzauslastung zu Stoßzeiten in meinem Wohngebiet.

B: Eine ehrliche Antwort, wie lange das noch so weiter gehen soll.

C: In irgend einer Art und Weise eine Kompensation und/oder eine Entschuldigung und nicht länger irgendwelche auswendig gelernten Standardentschuldigungen und immer die gleiche leier mit dem Router.

 

Ich hoffe ich bin hier sachlich geblieben, konnte aber dennoch zum Ausdruck bringen, wie sehr ich mittlerweile genervt bin (gerade, da ich mir von Frauchen was anhören darf, wenn das Home Ofiice mal wieder nicht so klappt XD)

 

MfG

 

Patrick

 

12 Antworten 12
Patze1
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Hier sieht man mal sehr schön die Einbrüche und dabei war heute noch ein guter Tag!

Das andere Foto zeigt ungefähr die Haltung von Vodafone, die mir erklären möchte, dass an meinem Anschluss über 137000Mbit ankommen...is klar, ich glaube, da wäre selbst die Nasa neidisch XD.

Einbrüche an einem guten TagEinbrüche an einem guten TagUnd es wir AbendUnd es wir Abend130000Mbit per NASA-Lan XD130000Mbit per NASA-Lan XD

 

So wie du es beschreibst, handelt es sich bei dir um eine Segmentauslastung. Da hilft nur ein Ausbau deines Segments. Ob da schon was geplant ist, kann dir ein Mod sicherlich sagen.

 

Gruß Kurt

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Ja, wie gesagt, wäre so eine ehrliche Antwort mal schön. Bei den vielen Einträgen hier zu diesem Thema ist die Antwort von dir bestimmt auch schon auf STRG+V gelegt oder :P.

Das nicht gerade, aber was soll man anderes schreiben, wenn alles darauf hindeutet?

 

Wenn die Störungen nur in den Abendstunden, Wochenenden und Feiertagen auftauchen, dann ist ein ausgelastetes Segment meistens die Ursache.

 

Das Problem ist halt auch, es wollen immer mehr auf einen Gbit Anschluss umstellen, 1 Gbit Anschluss sind 10 100er bzw. 5 200er Anschlüsse. Und das machen dann halt viele Segmente nicht mehr mit. Man bekommt die Auslastung mittels DOCSIS 3.1 schon besser in den Griff, aber wie man sieht halt auch nicht überall.

 

Und dann sind noch einige Gbit Nutzer mit Geräten unterwgs, die kein DOCSIS 3.1 beherschen, die legen dann das Segment noch zusätzlich lahm.

 

Gruß Kurt

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Ja, weiß ich ja, danke dir trotzdem .

Ist denn die Leitung theoretisch schneller, wenn man mehr Bandbreite bucht, sprich differenziert Vodafone da oder werden alle gleich ausgebremst?

Und mal ehrlich, wer braucht einen Gbit-Anschluss eigentlich wirklich? ^^

Ich brauche auch keinen. Mein Anschluss läuft Downstream auf 210, Upload auf 40. Mehr als ausreichend. Und...

 

viele steigen von einem 200er oder 500er auf einen Gbit um und haben danach sogar noch weniger als vorher. Smiley (fröhlich)

 

Also, nicht immer ist ein schnellerer Anschluss im Endeffekt dann auch schneller. Smiley (überglücklich)

 

Kabel ist halt ein Shared Medium und da wird sich die zur Verfügungssehende Bandbreite "brav" geteilt. Und wenn nichts mehr da ist, hat man halt ein Problem.

 

Gruß Kurt

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Hallo,

um die Ursache der regelmäßig auftretenden Geschwindigkeitseinbrüche bei meiner Hardware besser ausschließen zu können, bin ich versuchsweise mit einem neuen CAT5-Patchkabel (1Meter Länge) vom neuzeitlichen Desktop-PC direkt an den Vodafone Arris-Router TG3442DE (im Bridge Modus=Modembetrieb) gegangen. Das Ergebnis ohne vorgeschaltete Fritzbox 7490 überraschte nicht und änderte nichts. Insbesondere deshalb, weil tagsüber mein Cable1000 Vollgas gibt und erst in den Abendstunden auf sogar deutlich unter 100 MBit/s absinkt. Hierbei fühle ich mich auch noch gehörig verkaspert, wenn ich sehe, was durch den Speedtest Plus am Modem möglich sein soll - stets um die 1000 Mbit/s . So müsste ich davon ausgehen, daß meine übrige Hardware uhrzeitlich sensibel reagiert. Das ist schon faszinierend, welcher Bär- und Dienst da aufgebunden wird. 😉

Es ist ja nicht so, daß ich mir einbilde, daß (nicht nur) in Corona-Zeiten immer mehr Menschen immer mehr Geschwindigkeit erhalten können, ohne massive technische Umstrukturierungen durchzuführen zu müssen. Hiermit hat natürlich auch Vodafone zu kämpfen. Allerdings sollte man die Grenzen der praktischen Möglichkeiten nicht noch weiter strapazieren. Ein langfristiger Geschwindigkeitseinbruch um 90% zu den schönsten Abendstunden, wird mindestens eine Vertragsänderung zur Folge haben.

 

Gruß Torsten 

 

 

Patze1
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Ja, das ist ja genau das, was ich meine.

Bei uns ist sogar alles mit Cat6/7 Kabeln verbunden und es ist nichts dazwischen geschaltet. Jetzt am Morgen läuft auch alles wieder fluffig mit gut 110% der Vertragsleistung.

Ich habe Verständnis für technische Grenzen, was mich aber wirklich richtig nervt, sind diese ständigen Ausreden, die einen für dumm verkaufen wollen...es sei ja alles ok. Regelmäßig nur 5-10% der vertraglich vereinbarten Leistung zur Prime Time finde ich eben nicht ok. Vorgestern hatte ich am Abend zeitweise noch sagenhafte 0,7Mbit. Das sind nichtmal 1%!

Dann müssen sie entweder mal richtig Geld in die Hand nehmen und die Netzstruktur ausbauen oder zeitweise die Maximalgeschwindigkeit in manchen Gebieten auf 250 oder 500Mbit begrenzen, damit alle stabiles Internet haben.

 

Mehr braucht eh kein Normalverbraucher.

Falgo
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Jo, an die gebietsweise Limitierung habe ich auch schon gedacht. Sonst gibt es irgendwann mehr Ärger als Profit.


In der Zeit bei Mitternacht beginnt es sich etwas zu bessern, Richtung 3:00 Uhr ist dann wieder die gebuchte Geschwindigkeit zurück. Interessant bleibt für mich aber, wieso man mit dem "Speedtest Plus" eine nicht nachvollziehbare Rückmeldung erhält. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 😉

Wenn es bei mir schlecht läuft, bleiben meist noch über 20 Mbit/s. Das kann ich natürlich nicht verallgemeinern - es läuft nicht bei allen so "gut". 😉 Ob nun mit 1Gbit- oder 16.000er-Leitung - 0,7 Mbit bleiben 0,7 Mbit - und somit inakzeptabel. Ich würde aber behaupten, daß die Wahrscheinlichkeit größer ist, bei höherem Tarif eher einen brauchbaren Rest Geschwindigkeit zu behalten. Das hat die Entscheidung letztes Jahr, von 200 Mbit auf 1 GBit zu wechseln, auch beeinflusst. Von den schönen Download-Momenten, wenn es um mehrere GByte geht, einmal abgesehen. Ansonsten stimme ich zu, selbst 100 MBit reichen für den alltäglichen Gebrauch völlig, auch weniger.

 

Ich reagiere ebenfalls wesentlich verständnisvoller, wenn Unzulänglichkeiten eingeräumt werden. Bei allem Verständnis, leider stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis bei regelmäßigen Einbrüchen dieser Größenordnung dauerhaft nicht mehr.