Frage
Antwort
Lösung
am
24.01.2023
16:03
- zuletzt bearbeitet am
24.01.2023
17:18
von
Stephan
Ich habe so die *Nase* voll von Vodafone. Ich habe gekündigt, trotzdem wollen Sie Geld abbuchen und schicken mir eine Rechnung.
Dann rufe ich die Telefonnummer an, da geht nur ein dummer Computer dran, der nix versteht, mich im Kreis leitet, und das Telefonat beendet, anstatt mich an einen Menschen weiterzuleiten.
Dann schicke ich eine E-Mail an rechnung@vodafone.com, die mich - unter Ignoranz meiner Inhalte und Anhänge- an einen Chatbot verweist, der meiner Meinung nach so *** ist, dass er vermutlich von Vladimir Putin zur Kriegsführung genutzt wird.
Und dann soll ich mich durch Ihr Formular quälen? Lächerlich.
Wenn Sie unter der Rechnungsnummer *** Geld abbuchen, obwohl ich euch (hiermit und auch zuvor) die Einzugsermächtigung entzogen habe, lass ich's zurückbuchen. Sie können dann ja gerne vor dem hier zuständigen AG klagen - Kündigungsbestätigung habe ich, habe ich auch an die nichtsnutzige E-Mail-Adresse geschickt. Aber auch damals gab's natürlich keine menschlichen Mitarbeiter, nur - so mein Eindruck - KI-Abfall aus der Rumpelkammer, der mir gar nicht weitergeholfen hat.
EDIT: Rechnungsnummer entfernt
am 24.01.2023 16:27
Geht es um eine ordentliche Kündigung?
Wenn ja, läuft das so ab:
Zunächst wird der laufende Monat abgerechnet.
Im nachfolgenden Monat wird der Rest verrechnet.
Wurde die Kündigung auch korrekt durchgeführt? Hast du also eine Bestätigung erhalten?
am 24.01.2023 16:33
Danke für deine konstruktive Antwort auf meine mäßig konstruktive Einleitung.
Ordentliche Kündigung. Ende September für Ende Dezember.
Ob Vodafone die Kündigung aktiv bestätigt hat weiß ich nicht. Bei der Kündigung handelt es sich jedoch um eine einseitige Willenserklärung. Vodafone hat der Kündigung nicht widersprochen und meines Wissens nach ist die Frist drei Monate, damit ist die Sache wasserdicht.
Die Rechnung bezieht sich klar auf den 1.1.2023 bis zum 31.1.2023. Und damit ist diese fehlerhaft, da kein Vertragsverhältnis mehr vorliegt.
am 24.01.2023 19:06
Ich weiss, dass hier immer wieder das BGB aus Schule und Studium zitiert wird.
Lt. den FAQs reagiert Vodafone wie zumindest die meisten anderen Provider und Firmen:
https://www.vodafone.de/hilfe/kuendigung.html?dcm-target=A872FCA8FE3149BFBB4C24C8C4C780FD
Alles andere ist realitätsfremd.
Ich bin jetzt über 60 Jahre alt und habe noch nie etwas gekündigt, ohne eine Bestätigung bekommen zu haben.
24.01.2023 20:07 - bearbeitet 24.01.2023 20:08
Ich habe eine Bestätigung über den Eingang der Kündigung.
Es ist doch nicht meine Aufgabe nachzuhalten, ob Multimillarden-Konzerne ihre automatisierten Prozesse im Griff haben.
am 26.01.2023 15:02
Ergebnis:
Vodafone hat mir eine nachträgliche Kündigungsbestätigung zum 31.12.2022 geschickt und die SEPA-Einzugsermächtigung gelöscht. Kein Wort zur Rechnung, aber die ist damit ja hinfällig. Muss Vodafone halt intern verbuchen, nicht mein Buchhaltungsproblem.
Aber, wie gesagt, auf eine Bestätigung seitens des Vertragspartners kommt es bei einer Kündigung regelmäßig nicht an. Es muss lediglich der Nachweis des Zugangs und des Inhalts geführt werden.
am 29.01.2023 23:57
Natürlich hat das Konglomerat an Organisationsversagen trotzdem gestern Geld abgebucht.
Habe die Lastschrift eben zurückgeholt. Mehrkosten für Vodafone. War mir eine Ehre.
Ich warte darauf, dass die nun ihr Elektrogerümpel zurückwollen (nur 14 Tage nach Kündigung möglich; verfristet) und/oder ein Inkasso beauftragen. 😄