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Fritzbox 7430 am Thomson Kabeldeutschland Modem keine DECT Telefonie möglich
Runkel1830
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer
Hallo,
ich habe einen Vodafon-Kabeldeutschland Internet/Phone Anschluss. über TV- Kabel.
Eine Fritzbox 7430 habe ich an das Thomson THG 540K Kabelmodem angeschlossen. WLAN funktioniert einwandfrei.
Nur die DECT Funktion der Box kann ich nicht nutzen. Mein Schnurlostelefon Gigaset C430 meldet sich an und wird von der Box erkannt. Nur wenn ich eine Nummer wähle ertönt immer ein Besetztzeichen.
Dei Fritzbox habe über den DSL Eingang mit dem Telefonausgang des Kabelmodems verbunden..
Wie bekomme ich die DECT Telefonie zum Laufen?
Vielen Dank
18 Antworten 18
Runkel1830
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer
Dann müßte ich ca. 150€ ausgeben.
Ich dachte es gibt eine Möglichkeit mit der Hardware ich besitze, zu einer Lösung zu kommen

Geht nicht... Das passiert halt, wenn man ungeeignete Hardware kauft.

 

Du hast jetzt die Wahl zwischen:

-> FritzBox Cable kaufen

-> DSL-FritzBox mit Einspeisung für analoge Telefonie kaufen (u.a. 7390/7490/7590)

-> analoge DECT-Basis kaufen

-> auf Homebox-Option umsteigen

 

Egal wie - mit deiner Hardware geht's nicht - du wirst also zusätzliches Geld in die Hand nehmen müssen.

Runkel1830
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer
Danke für den nett gemeinten Rat.
Die Fritz Cabelboxen 6430, 6490 und 6590 könnte ich kaufen, aber demnächst auch wieder in die Tonne schmeisen. Denn Vodafon stellt auf Docsis 3.1 um. Dann müssen die genannten Boxen nach meinen Informationen passen.

Hi,

 

solange du nicht vorhast in nächster Zeit auf den Gigagibt Tarif umzusteigen, spricht nichts gegen den Einsatz der aktuellen Fritz!Box Cable Modelle. Die Geräte laufen im Kabelnetz problemlos weiter. Vodafone hat ja noch genug ältere EuroDOCSIS 3.0/- 2.0 Geräte, welche in der Regel nur bei einem Defekt oder Tarifwechsel ausgetauscht werden. EuroDOSIS 3.0 wird noch etwas weiterbestehen bleiben 😉

 

Die neue FB 6591 Cable, welche DOCSIS 3.1 unterstützt, kommt lauf AVM Anfang 2019 in den Handel.

Alternativ könntest du dir auch die FB 6490 für einen Überbrückungszeitraum bei routermiete.de mieten und somit die Preisentwicklung der FB 6951 beobachten.

 

Gruß

GigaZuhause 250 Kabel mit Technicolor TC4400-EU/Arris TM3402B
Runkel1830
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer
Belässt den Vodafon beide Standarts? Das verbraucht doch Kabelbandbreite.
peter12_
Giga-Genie
Giga-Genie
Hi,

die aktuellen DOCSIS 3.1 Geräte können nur max. 4 DOCSIS 3.1 Kanäle bündeln. Es sind somit noch genügend freie Kanäle für EuroDocsis 3.0 verfügbar. Daran wird sich auch in den nächsten 5 Jahren nichts großartig ändern.

Gruß
GigaZuhause 250 Kabel mit Technicolor TC4400-EU/Arris TM3402B

@peter12_@  schrieb:
Hi,

die aktuellen DOCSIS 3.1 Geräte können nur max. 4 DOCSIS 3.1 Kanäle bündeln. Es sind somit noch genügend freie Kanäle für EuroDocsis 3.0 verfügbar. Daran wird sich auch in den nächsten 5 Jahren nichts großartig ändern.

Gruß

Bitte nicht verwechseln: Ein EuroDOCSIS3.0-Kanal (davon gibt's derzeit bis zu 32 Stück) ist GENAU 8 MHz breit. Ein DOCSIS3.1-Kanal ist hingegen bis zu 192 MHz breit (also soviel wie 24[!] EuroDOCSIS3.0-Kanäle] - wenn VF wirklich statt nur einem DOCSIS3.1-Kanal (mit 160 MHz Bandbreite, entspricht also 20 EuroDOCSIS3.0-Kanälen) noch einen 2. DOCSIS3.1-Kanal mit einer ähnlichen Bandbreite benutzen würde, dann wäre für EuroDOCSIS3.0 nicht mehr viel Platz übrig.

 

Und dass das sich in den nächsten 5 Jahren nicht großartig ändern sollte, darf auch bezweifelt werden. Es wird definitiv der Tag kommen, an dem EuroDOCSIS3.0 abgeschaltet und alles auf DOCSIS3.1 umgeschaltet wird - nur kann heute noch niemand mit Sicherheit sagen, wann dieser Tag ist. Eins ist jedoch gewiss: Wenn VF größere Geschwindigkeiten schalten will (und/oder die Geschwindigkeit von 1 GBit/s stabil anbieten will), werden sie um den Einsatz weiterer DOCSIS3.1-Träger nicht drum herum kommen.

Und das heißt auch, dass entweder ausgebaut werden muss (weitere Frequenzen im Bereich 862...1218 MHz) -und/oder- das ein Teil der EuroDOCSIS-Kanäle zu DOCSIS3.1 umgestellt werden. Weiterhin schwebt über dem Bereich von 110..258 MHz noch immer das Damoklesschwert der Upstreamerweiterung (Umstellung Upstream von heute 5..65 MHz auf dann 5..204 MHz), um auch mal vernünftige Uploadgeschwindigkeiten anbieten zu können.

 

Um mal auf das Grundproblem zurückzukommen:

Wenn man sich heute als Kaufgerät kein EuroDOCSIS3.0-Gerät mehr holen will, bleibt wirklich nur die Miete/Leihe - entweder in Form der Homebox-Option -oder- in Form von Anbietern wie routermiete.de.

seelo2010
SuperUser
SuperUser
Na ja,
so ganz stimmt das auch nicht!
Der Geschwindigkeitszuwachs zwischen QAM1024 und QAM256 ist nun auch nicht so gravierend!

Im Prinzip spielt es kaum eine Rolle ob nun 160MHz im Spektrum für D3 oder D3.1 genutzt werden.
Wobei man ja auch bedenken muss, dass es noch einige D2 Modems gibt.

Ich denke auch, dass in den kommenden 5-10 Jahren keiner in Erwägung ziehen wird, D2/3 abzuschalten.

Denke eher das ein D3.1 Upstream dazu kommt und weitere Kanäle aus dem linearen TV Spektrum gestrichen werden.

@seelo2010@  schrieb:
Na ja,
so ganz stimmt das auch nicht!
Der Geschwindigkeitszuwachs zwischen QAM1024 und QAM256 ist nun auch nicht so gravierend!

Relativ... Wenn pro Symbol statt 8 jetzt 10 Bit übertragen werden können, macht das erst einmal 20% Zuwachs.

Zusätzlich kommt noch, dass die Schutzabstände zwischen den Einzelkanälen, die bei EuroDOCSIS3.0 noch vorhanden sind, dann wegfallen - auch das bringt nochmal zusätzliche Bandbreite. Und zu guter Letzt können mit DOCSIS3.1 gezielt einzelne Subcarrier (25 bzw. 50 kHz) von der Übertragung ausgeschlossen werden, wenn diese gestört werden - bei EuroDOCSIS3.0 kann man nur den ganzen Kanal auslassen (8 MHz).

Und weiterhin kann bei DOCSIS3.1 die Modulation für den einzelnen Empfänger modular angepasst werden (sprich bei Empfängern mit Störungen werden dessen Symbole "robuster" moduliert - es können auch einzelne Subcarrier bei Störungen gezielt "heruntergefahren" werden, ohne dass der komplette Kanal in die Knie geht).

Von daher bietet DOCSIS3.1 schon enorme Vorteile gegenüber EuroDOCSIS3.0...


@seelo2010@  schrieb:
Im Prinzip spielt es kaum eine Rolle ob nun 160MHz im Spektrum für D3 oder D3.1 genutzt werden.
Wobei man ja auch bedenken muss, dass es noch einige D2 Modems gibt.

Wobei EuroDOCSIS3.0 gegenüber EuroDOCSIS2.0 ja primär "nur" das Channel Bonding hinzugefügt hat. Auf physikalischer Übertragungsschicht basieren beide weiterhin auf den "alten" Werten ähnlich zu DVB-C. Daher braucht es ja bei Einsatz von EuroDOCSIS3.0 auch keinerlei Fallback für EuroDOCSIS2.0-Geräte - diese werden einfach wie 1x1-EuroDOCSIS3.0-Geräte behandelt (und das 2.0er Endgerät merkt nicht, dass es in einem 3.0er-Netz ist).

 


@seelo2010@  schrieb:
Ich denke auch, dass in den kommenden 5-10 Jahren keiner in Erwägung ziehen wird, D2/3 abzuschalten.

Ich glaube schon, dass das früher als erwartet kommen wird. Und bei den Leihgeräten gibt's da ja auch kaum Probleme - die werden im Rahmen einer Qualitätsoffensive durchgetauscht (ähnlich wie Sky seine "Altgeräte" auch durch die Stellung des SkyQ-Receivers "ausgemustert" hat) und das war's. In die Röhre schauen halt nur diejenigen, die sich selbst 3.0er Hardware gekauft haben und dann in die Röhre schauen (wobei auch die ja -anders als im DSL-Bereich- dann zumindest über ein 3.1er Leihgerät verfügen).

 

Man schaue sich einfach nur an, wie es mit ISDN gelaufen ist - die Telekom schaltet ISDN ab und selbst bei VF ist es als GK schon sehr schwer, noch an einen "richtigen" ISDN-Tarif zu kommen [als PK hat man gleich ganz verloren]. Wer die Umstellung (egal ob PK oder GK) nicht freiwillig macht, wird halt gekündigt [und ja, ich habe mehrere dieser K-Schreiben schon selbst vor mir gehabt, bei denen die Telekom erst eine Information/Bitte zur Umstellung geschickt hat und dann fristgerecht gekündigt hat].

 


@seelo2010@  schrieb:
Denke eher das ein D3.1 Upstream dazu kommt und weitere Kanäle aus dem linearen TV Spektrum gestrichen werden.

Der Upstream wird definitiv kommen - ob hingegen weitere Kanäle aus dem linearen TV-Bereich verschwinden werden, hat ja auch etwas mit Einnahmen zu tun. Wenn das Angebot im linearen Bereich nicht mehr passt, darf sich VF nicht wundern, wenn die Leute am Ende die Anschlüsse kündigen (und das Problem sind da weniger die Privatkunden als viel mehr die großen Vermieter).