1

Frage

2

Antwort

3

Lösung

Breitbandmessung
IngoH1
Digitalisierer
Digitalisierer

Seit 1. Dezember ist das neue Telekommunikationsgesetz in Kraft. 

Und das hat es in sich: Es soll den Druck auf die Anbieter erhöhen, auch wirklich die Geschwindigkeit zu liefern, die sie versprechen – sonst können Verbraucher Geld zurückfordern.

Voraussetzung dafür ist, dass die Internet-Nutzer nachweisen, dass sie weit unter der zugesagten Geschwindigkeit liegen. Eine App der Bundesnetzagentur hilft beim Messen und ist dann die Grundlage für die Preisminderung.

 

Ich habe diese Möglichkeit bereits genutzt. Nach erfolgreichen Messungen erhält man dann ein Abschlussprotokoll, mit einer Auswertung und allen Messergebnissen. Im Endergebnis wurde festgestellt das die Downloadgeschwindigkeit stark vom Vertrag abweicht. 

Und nun fing die Odysee erst an. Eh man auf der Vodafone Seite ein Kontaktformular findet um den Fall zu schildern und als Beweis die Messergebnisse per PDF Datei zu senden vergehen gefühlt Stunden.

Eh man bei einem Anruf dann auch jemanden in die Leitung bekommt der dafür zuständig ist ist echt ein Graus.

Nach einer Mitteilung, ich solle den Fall per WhatsApp beschreiben und die PDF Datei mitschicken erhielt ich einige Zeit später die Info man könne die PDF Datei wegen des Schreibschutzes nicht speichern und ich solle das Kontaktformular verwenden.

Irgend wann gelang es mir dann doch noch das Kontaktformular auf der Vodafone Seite zu finden und auch zu öffnen. Nun schilderte ich meinen Fall und habe auch das vollständige Messprotokoll als PDF Datei anhängen und verschicken können.

Gestern nun wollte ich den Status meines offenen Ticket abfragen, was natürlich wieder nicht ging. Grund: Ich kam zwar über den Bot TOBI bis zur Kontaktseite, doch die verschwand sofort wieder so das keine Einsicht in das offene Ticket möglich war. Stattdessen öffnete sich die Seite wo man mit dem Bot TOBI wieder von vorn anfangen musste. Nach 8 Versuchen habe ich es aufgegeben. Telefonisch war nicht ein einziger Mitarbeiter verantwortlich, einer von den Mitarbeitern hat mich sogar dreister Weise an einen anderen Mitarbeiter weitergeleitet ohne vorherige Auskunft darüber und selbstredend fühlte sich der andere Mitarbeiter auch nicht verantwortlich, einzig gab er mir die Servicenummer die ich versuchen solle, es war natürlich genau die welche ich auch am Anfang gewählt hatte.

Offensichtlich ist Vodafone an Klärungen nicht interessiert wenn es um das Recht des Kunden geht. Wie sonst lässt es sich erklären das die Kontaktaufnahme absolut schwer gemacht wird, der Kunde viel Glück und noch mehr Zeit braucht um überhaupt einen Kontakt herzustellen. Hier geht es wohl einzig und allein darum schnell viel Geld zu scheffeln. Ich behalte mir nun das Recht einer ausserordentlichen Kündigung vor.

Als Datei hänge ich mal das Messprotokoll an.

75 Antworten 75

@reneromann  schrieb:

@Friedhelm65  schrieb:

Klappt leider nicht beim Upstream, wenn die Kopfstellen maßlos überbucht sind (der Rückkanalstörer sitzt in der Kopfstelle und wird als CMTS bezeichnet). Hier und da mag es mal wirklich einen echten Rückkanalstörer geben - bei mir müsste der seit Herbst 2019 unauffindbar sein, denn seitdem habe ich diese Probleme.


Bei solch geballtem Unfug kann man sich nur an den Kopf fassen...


Dein gutes Recht, wenn es denn hilft.

 


a) Die Kopfstelle IST das CMTS - Cable Modem Termination System.

b) Ein Rückkanalstörer wird nicht als CMTS bezeichnet - und ein Rückkanalstörer sitzt auch nicht in der Kopfstelle.


Lass uns weiterreden, wenn Du Dich mit der Netzebene 2 und 3 richtig auskennst. Die simpelste Erklärung, die leider am glaubhaftesten ist, ist die des Rückweg/Rückkanal-Störers. Sollten hier "u.a." sterbende Endstufen ihren Anteil zu beitragen, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Provider bei den Anschlusskabeln für Router / Receiver den billigsten Chinaschrott nehmen würden. Mach Dir den Spaß und prüfe mal, welche Frequenzen - und vor allem in welcher Feldstärke - nötig sind, bis die Schirmung der Kabel die zum Lieferumfang gehören, versagen. Du wirst überrascht sein. Eher wahrscheinlich sind "sterbende" Straßenverteiler oder beschädigte Kabel unter der Straße. 

Und was die Kopfstellen angeht, die sind überlastet - und das ohne Ende. Wenn diese nicht im gleichen Maße aufgerüstet werden wie Verträge verkloppt werden, steigen die Bandbreitenprobleme. Diese machen sich wesentlich stärker im Upstream bemerkbar als im Downstream. Kabel ist und bleibt ein shared medium, wenn die Clustergröße zu groß ist (zuviele Kunden in einem Cluster) knallt es halt in Form von Bandbreiteneinbrüchen. Provider werden aber nen Teufel tun und das kommunizieren - geschweige zu sagen, wie groß diese Cluster sind (Kunden pro Cluster). 

Willst Du einem Kunden eine Störung "halbwegs" glaubhaft verkaufen, nimmst Du etwas, das "irgendwie" verständlich ist - und das ist die Rückkanalstörung. Gerade die Älteren werden sich vermutlich noch daran erinnern, wie die Fernsehprogramme umsprangen, weil der CB-Funker 2 Häuser weiter abends um 22:00 seinen Brenner einschaltete, um bis Spanien zu kommen. Kommst Du aber mit sowas abstraktem wie Clustergrößen - deren wahre Größe Du als Provider aber so geheim halten willst wie das Coca-Cola Rezept - kapieren das die wenigsten und das Geschrei wird noch größer.



@DocFummler  schrieb:

Bei mir hat Freundlichkeit geholfen und die Menschen mit denen ich bei Vodafone zu tun hatte waren ausnahmslos freundlich und hilfsbereit. Die einzelne Person die z.B. die Kundenanrufe entgegen nimmt kann ja nun schwerlich etwas für die Misstände im Kundenportal- und Serviceseitendesign von Vodafone.


Diesen Punkt lassen viele außer acht. Da wird am Telefon losgepoltert und dem Ärger Luft gemacht. Der Mensch am anderen Ende der Leitung hat das Problem weder verursacht, noch ist er dafür verantwortlich. 

Die Mitarbeiter sind durchaus Lösungsorientiert, wenn jedoch der Brötchengeber - warum auch immer - mit dem Ausbau des Netzes und der Segmente nicht hinterher kommt, können auch die Mitarbeiter am Telefon wenig bis nichts machen. Ist man freundlich, gibts in vielen Fällen zumindest eine kleine finanzielle Kompensation, die am eigentliche Problem natürlich nichts ändert. 

Meiner Meinung nach sollten Provider - egal welcher - genauso viel Energie, Geld und Zeit in den Ausbau der Netze stecken, wie in der Vermarktung der Produkte, die kein Mensch braucht. Gigabit ist ja toll, aber solange der Upstream kaum 2% (Netto) beträgt, ist das Witzlos.

Eigentlich ist das Thema wie man VF Dokumente zustellen kann. Zudem hat der TE seinen Threadtitel "Gewollte Ignoranz von Vodafone??? Störungsticket: ***" in "Breitband" geändert.

Warum er dies tat liegt noch was im Dunkeln. 

 

Falls die Absicht ist - so meine Vermutung - eine Minderung des Entgeldes anzustreben, so wird dies falls sie gewährt wird, eh nur marginal ausfallen.

Auch kann VF dem TE auf einen anderen Tarif verweisen, z.B auf 500/50.

So wie es den Anschein hat, hat der TE hat an einer technischen Lösung kein Interesse.

 

Vielleicht sollte die nicht Kommunikation via e-mail mal etwas weiter betrachten.
Wie kann ein Gehör- oder Sprachbehinderter mit VF in Kontakt treten?
Für mich stellt der ausschließliche telefonische Kommunikationsweg eine Diskriminierung behinderter Menschen  dar.
Bei der T-COM konnte man den Blechautomaten dadurch überlisten das man mehrfach unverständliches antwortete und zwar solange bis ein T-COM MA das Gespräch annahm. Das war mal - soweit mir bekannt - eine gesetzliche Vorgabe. 
 

@Friedhelm65 

"Lass uns weiterreden, wenn Du Dich mit der Netzebene 2 und 3 richtig auskennst. Die simpelste Erklärung, die leider am glaubhaftesten ist, ist die des Rückweg/Rückkanal-Störers. Sollten hier "u.a." sterbende Endstufen ihren Anteil zu beitragen, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Provider bei den Anschlusskabeln für Router / Receiver den billigsten Chinaschrott nehmen würden"

 

Schlimmer sind jedoch die Abzweiger die seit 198x ihr Dasein in der Erde fristen.

 

Mechanische und thermische Beanspuchungen sind für die Abzweigern nicht gut. Liegt ein Fehler im Abzweiger/Kabel vor so ist dies meist im Pegel des Rückkanals ersichtlich, dieser springt je nach Temperatur & Feuchtigkeit der Erde.

 

Was mich zur Palme bringt ist das VF nicht in der Lage die Qualität der Leitung bis zum Verteiler bzw. zum Kunden hin permanent zu überwachen. Selbst wenn der 2nd. Level für 48h das Modem überwacht gibt es scheinbar keine Auswertungssoftware. Ein Benchmarking - Grenzwerte, wie waren diese in der letzte Woche etc - gibt es nicht. Historische Daten gibt es nicht, oder?

 

Für die Prozeßautomation ist das ein No Go, für VF standard.

 

In der Prozeßautomation werden Verbindungen zu Fremdsystemen gerne mit einem Endloszähler überwacht, der Client bestätigt den Empfang durch ein erhöhen des Zählers. Der Server antwortet ebenso durch Erhöhung des Zählers. Gibt es kein Handshake wird der Zeitstempel protokolliert.
Das ganze funktioniert im ms Bereich mit tcp und kennt kein rate limit des ICMP Protokolls. Warum VF zumindest ihre Baugruppen bis zur Straße nicht mit dieser Methode überwacht ist mir unverständlich, das ist gelebte Praxis aus den 80er Jahren. Zumindest die VF Gateway sollte so überwacht werden.

 

Das resultierende Sigma sagt auch schon einiges aus....

Vielleicht hat VF etwas besseres.

 

Lieber den Kunden mit dem obskuren Pingplotter belästigen. 

Userban wg. wiederholter Missachtung der Forenregeln. Gruß, das Mod-Team


@Kieferer  schrieb:

Vielleicht sollte die nicht Kommunikation via e-mail mal etwas weiter betrachten.
Wie kann ein Gehör- oder Sprachbehinderter mit VF in Kontakt treten?
Für mich stellt der ausschließliche telefonische Kommunikationsweg eine Diskriminierung behinderter Menschen  dar.
Bei der T-COM konnte man den Blechautomaten dadurch überlisten das man mehrfach unverständliches antwortete und zwar solange bis ein T-COM MA das Gespräch annahm. Das war mal - soweit mir bekannt - eine gesetzliche Vorgabe.


Es gibt ja neben der telefonischen Möglichkeit das Kontaktformular -und- noch immer die Möglichkeit per Brief.

 

 


@Kieferer  schrieb:

 

@Friedhelm65 

"Lass uns weiterreden, wenn Du Dich mit der Netzebene 2 und 3 richtig auskennst. Die simpelste Erklärung, die leider am glaubhaftesten ist, ist die des Rückweg/Rückkanal-Störers. Sollten hier "u.a." sterbende Endstufen ihren Anteil zu beitragen, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Provider bei den Anschlusskabeln für Router / Receiver den billigsten Chinaschrott nehmen würden"

 

Schlimmer sind jedoch die Abzweiger die seit 198x ihr Dasein in der Erde fristen.

 

Mechanische und thermische Beanspuchungen sind für die Abzweigern nicht gut. Liegt ein Fehler im Abzweiger/Kabel vor so ist dies meist im Pegel des Rückkanals ersichtlich, dieser springt je nach Temperatur & Feuchtigkeit der Erde.


Problematisch sind nicht nur die Abzweiger, sondern z.T. auch die Hausinstallation, wenn dort statt F-Steckern noch IEC-Stecker an den Verstärkern und der Verteilinfrastruktur genutzt werden. Plus das dort z.T. die Antennenkabel auch noch aus der gleichen Zeit sind - die wurden halt mal in den 80ern verlegt und warum sollten sie ausgetauscht werden.

 


@Kieferer  schrieb:

Was mich zur Palme bringt ist das VF nicht in der Lage die Qualität der Leitung bis zum Verteiler bzw. zum Kunden hin permanent zu überwachen.


Wie willst du eine Punkt-zu-Multipunkt-Verbindung überwachen? Es gibt dort -anders als beim DSL- keine Möglichkeit einer gezielten Messung einer einzelnen Anschlussleitung - eben weil du überall Verteiler / Verzweiger hast -- es gibt lediglich die Möglichkeit der Auswertung der Signal- und Fehlerwerte.

 


@Kieferer  schrieb:

In der Prozeßautomation werden Verbindungen zu Fremdsystemen gerne mit einem Endloszähler überwacht, der Client bestätigt den Empfang durch ein erhöhen des Zählers. Der Server antwortet ebenso durch Erhöhung des Zählers. Gibt es kein Handshake wird der Zeitstempel protokolliert.
Das ganze funktioniert im ms Bereich mit tcp und kennt kein rate limit des ICMP Protokolls. Warum VF zumindest ihre Baugruppen bis zur Straße nicht mit dieser Methode überwacht ist mir unverständlich, das ist gelebte Praxis aus den 80er Jahren. Zumindest die VF Gateway sollte so überwacht werden.


Weil die Verstärker analog arbeiten - die kennen kein DOCSIS / Rückkanal o.ä., sondern nehmen einfach nur das Signal was von einer Seite kommt und verstärken dieses stumpf mit einem analogen Breitbandverstärker. Bei Zweiwegeverstärkung sitzen noch zwei Diplexer für die Trennung dazwischen - nicht mehr und nicht weniger. Und Abzweiger / Verteiler sind sowieso "dumm" - da ist keinerlei Elektronik beteiligt.

 

Wenn man die Technik entsprechend aufrüsten wollte, müsste das komplette Verteilnetz umgekrempelt werden - und genau das kostet so viel Geld, dass man auch gleich Glasfaser bis in die Keller legen kann.

 

Trotzdem könntest du selbst mit einem solchen "intelligenten" Verstärker im Keller noch immer nicht herausfinden, welche der Endleitung hinter dem Verstärker die Probleme macht - weil der Verstärker nicht X Ausgänge für X Dosen hat, sondern nur genau einen Ausgang, der dann über Abzweiger/Verteiler für die verschiedenen Dosen aufgeteilt wird - sofern die Dosen nicht sogar noch in Reihe geschaltet werden.

 

Ganz davon abgesehen, dass ein solcher "intelligenter" Verstärker eigentlich gar keinen Sinn macht, wenn man ihm nicht gleich auch die Möglichkeit der Signalregeneration implementiert - also eingehendes Signal empfangen, aufbereiten und breitbandig regeneriert (und damit ohne das eingehende Rauschen) wieder ausgibt. Nur würde das dann halt auch deutlich teurer werden...

"Es gibt ja neben der telefonischen Möglichkeit das Kontaktformular -und- noch immer die Möglichkeit per Brief."

 

Das mit dem Brief war gut, aber für ein Telco Unternehmens unwürdig. Wäre ich ein Gehör- und Sprachbehinderte Person, würde ich das als diskriminierend betrachten.

Bei einem geöffneten Ticket wird eine Rückrufnummer gefordert, eine Kommunikation zu VF via e-mail ist nicht vorgesehen. 

 

Das Kontaktformular für dem vom TE geschilderten Fall funktioniert nicht, Tobi hat da ganz andere Vorstellungen.

Dies hat auch der TE und zudem viele andere berichtet.

 

Deinen zusätzlicher Hinweis zur Hausinstallation stimme ich dir zu, ist nicht gut aber ist so.

 

"Es gibt dort -anders als beim DSL- keine Möglichkeit einer gezielten Messung einer einzelnen Anschlussleitung - eben weil du überall Verteiler / Verzweiger hast -- es gibt lediglich die Möglichkeit der Auswertung der Signal- und Fehlerwerte."

 

Multipoint ist ein guter Punkt. Dennoch, kann man nicht ein virtuelles (SW) Modem in einem Verstärkerkasten installieren? 

Zumindest die Fehler- Signalwerte kann man speichern und auswerten. Ich habe das Gefühl das auch dort keine historischen Daten vorliegen.

 

Edith

"Weil die Verstärker analog arbeiten - die kennen kein DOCSIS / Rückkanal o.ä., sondern nehmen einfach nur das Signal was von einer Seite kommt und verstärken dieses stumpf mit einem analogen Breitbandverstärker"

 

Ahh, du hast mir etwas die Augen geöffnet, ist eben eine Technologie aus den 80er. Warum nicht gleich so.Smiley (fröhlich)

Eine virtuelles Modem im Verteieler geht also nicht?

Betrachtet man die Kosten und Nutzen ist man gleich bei der GF.

 

Userban wg. wiederholter Missachtung der Forenregeln. Gruß, das Mod-Team


@Kieferer  schrieb:

"Es gibt dort -anders als beim DSL- keine Möglichkeit einer gezielten Messung einer einzelnen Anschlussleitung - eben weil du überall Verteiler / Verzweiger hast -- es gibt lediglich die Möglichkeit der Auswertung der Signal- und Fehlerwerte."

 

Multipoint ist ein guter Punkt. Dennoch, kann man nicht ein virtuelles (SW) Modem in einem Verstärkerkasten installieren? 

Zumindest die Fehler- Signalwerte kann man speichern und auswerten. Ich habe das Gefühl das auch dort keine historischen Daten vorliegen.


Wie willst du auf einem rein analog arbeitenden Verstärker ohne jeglichen Mikroprozessor ein virtuelles Modem installieren?

 

Nochmal: Die Verstärker sind rein analog arbeitende Geräte, da ist kein Mikroprozessor drauf, der die steuern würde - sondern die analogen Verstärkerstufen sind ausschließlich über Potis oder Jumper in Kombination mit Vorwiderständen geregelt.

 

Für ein Softwaremodem bräuchtest du dort hingegen erst einmal überhaupt ein Gerät mit Mikroprozessor - hast du aber nicht. Dann bliebe nur übrig, dort "richtige" Modems zu installieren - kostet eben auch richtig Geld und der Erfolg ist dann fraglich...

Deine und meine Antworten haben sich Überschnitten.

Das war jetzt sehr informativ. Eine 1+ von mir.

 

Die virtuelle Modem Lösung ist also nicht möglich, schade.

Userban wg. wiederholter Missachtung der Forenregeln. Gruß, das Mod-Team


@Kieferer  schrieb:

 

Schlimmer sind jedoch die Abzweiger die seit 198x ihr Dasein in der Erde fristen.

Mechanische und thermische Beanspuchungen sind für die Abzweigern nicht gut. Liegt ein Fehler im Abzweiger/Kabel vor so ist dies meist im Pegel des Rückkanals ersichtlich, dieser springt je nach Temperatur & Feuchtigkeit der Erde.


Da ist es hier in BaWü glücklicherweise ein klein wenig anders. KabelBW hat damals von Anfang an Glasfaserringe gezogen und an diese die Straßenverteile geknüppelt. Zu KabelBW-Zeiten war das Netz auch verdammt gut, gab es Probleme hast Du auch noch einen Techniker am Telefon gehabt, der sich direkt auf Dein Kabel-Modem geschaltet hat. Störungen? Klar gabs die, spätestens nach 12 Stunden behoben, oft mit einer kleinen Gutschrift verbunden, wegen der Unannehmlichkeiten.

Dann kam der Verkauf an Unitymedia, in den Anfangszeiten war es extremst mies, das Routing lief ausschließlich über aorta.net und über Wien (zu einigen deutschen Servern sogar völlig wild, erst nach Wien, dann nach Amsterdam und dann erst nach FfM). Nachdem sich auch Firmenkunden massiv beschwert haben, sorgte Unitymedia dann doch endlich für direkte Peerings innerhalb Deutschlands. Zum Schluss, vor dem Verkauf an Vodafone, war das Netz zumindest hier in BaWü recht stabil und vernünftig. Seit dem Verkauf 2019 an Vodafone ging es den Bach runter, seitdem gibt es massive Probleme im Upstream (siehe meinen Beitrag hier). 

 


@Kieferer  schrieb:

Was mich zur Palme bringt ist das VF nicht in der Lage die Qualität der Leitung bis zum Verteiler bzw. zum Kunden hin permanent zu überwachen. Selbst wenn der 2nd. Level für 48h das Modem überwacht gibt es scheinbar keine Auswertungssoftware. Ein Benchmarking - Grenzwerte, wie waren diese in der letzte Woche etc - gibt es nicht. Historische Daten gibt es nicht, oder?

 

Für die Prozeßautomation ist das ein No Go, für VF standard.


Nicht nur für Vodafone Standard, sondern für alle Breitbandanbieter. Ab Straßenverteiler bis in die Häuser sind alle Provider "blind". Ich warte sehnsüchtig darauf, dass ein lokaler Glasfaseranbieter auch in meinem Stadtteil ausbaut, dann wird ein Wechsel realistisch. Muss ich zwar auf mein Digitalpaket und Telefon verzichten, auf der anderen Seite mache ich den Fernseher alle 3-4 Monate mal an, selbst Netflix und Disney+ sind seit langem gekündigt, weil ich es nicht nutze. Irgendwelche Firmen "subventionieren", weil ich monatlich zahle und nicht nutze, widerstrebt mir 🙂 Selbst das "Fetznetztelefon" nutze ich selten bis nie. Ich glaub, geklingelt hat es das letzte mal bei nem Anruf von Vodafone vor nem halben Jahr und nutzen tue ich es auch nur, um bei Vodafone "mal wieder" eine Störung zu melden. 

 

Wirklich bitter ist, dass wir im EU-Vergleich die höchsten Kosten fürs Internet haben, mit dem schlechtesten Service - auf alle Kabel- und Mobilfunk-Provider bezogen. 

FIXXXER
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

@IngoH1  schrieb:

Ich möchte Vodafone nichts unterstellen, aber bei ihrem eigenen Messtool ist der Wahrheitsgehalt eher fragwürdig.

 

Absolut, bei mir dümpelt der Test bei 50-70Mbit rum (1000Mbit Leitung) und geht definitiv nicht höher,

der Test zeigt dann aber auf einmal 300, oder 500Mbit als Resultat an, das stimmt vorne und hinten nicht...


@reneromann  schrieb:

@IngoH1  schrieb:

Mir ist klar das ich einen offenen Betrag ausgleichen muss, aber bei einem offenen Betrag von 4,00€ eine Mahnpauschale von 2,20, mehr als 50%,  zu verlangen ist der Gipfel der Frechheit. Zumal dieser offene Betrag erst jetzt einsehbar ist so das man gar keine Möglichkeit hatte diesen vor einer Mahnung auszugleichen.

Die Kontostandsübersicht wird nicht live ersichtlich, sondern erst Tage später.

Mir platzt der A.... bei solchem Vorgehen.


Mir platzt bei solchen Aussagen der Kragen - da wird zu wenig bezahlt und sich dann auch noch darüber beschwert, dass es ja nicht sein könne, dass die Mahnung dann auch noch Geld kostet.

 

Nur nochmal zum blanken Verständnis: Bei nach dem Kalender geschuldeten Zahlungen (z.B. monatlichen Grundgebühren eines Dienstleistungsvertrages) bedarf es gar keiner weiteren "Zahlungserinnerung" oder gar bis hin zur "3. Mahnung" - diese können sofort nach Ablauf des Bezugszeitraums über die entsprechenden rechtlichen Schritte (Mahnbescheid vom Gericht und dann dem weiteren Verfahren bis hin zur Zwangsvollstreckung) eingeleitet werden, die ausschließlich vom Schuldner bezahlt werden müssen.

 

Und für eine Mahnung spielt der offene Betrag keine Rolle - selbst bei einem Cent offener Forderung sind die Kosten für die Mahnung gleich.


Ach und wenn Vodafone immer schön pünktlich für eine 1000Mbit

Leitung abbucht aber nur 5-8% davon liefert ist es OK!?