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am 27.01.2026 13:57
Titel: 16QAM-Hölle am Knotenpunkt: Vodafone ignoriert Rückkanalstörung!
Seit Wochen massiver Packet Loss (2-40%) im Upload. Die Hausanlage ist dank Techniker perfekt auf 45 dBmV eingepegelt, aber die Leitung brennt trotzdem:
Beweis: Upstream-Kanal 9 (31 MHz) krebst bei 16QAM rum, während der Rest bei 64QAM läuft.
Techniker-Aussage: Störung liegt am Knotenpunkt (Node/RPI), aber der Wert ist Vodafone intern noch "nicht hoch genug" für ein Ticket Laut Techniker. 🤡
Folge: VPN-Abbrüche und Home-Office-Kill.
Ich habe jetzt eine Frist bis zum 10.02.2026 gesetzt und die Zahlung um 80 % gemindert (TKG).
Cloudflare-Messwerte liegen vor.
Das ist doch ein schlechter Witz?
am 27.01.2026 14:02
Denke das mit der Minderung der Zahlung wird dir mehr Probleme machen, als lösen.
Zumal das meiner Auffassung nach nicht durch TKG abgedeckt wird.
Was du machen kannst ist, den Vertrag mit oder ohne Fristsetzung zu kündigen.
Meine persönliche Empfehlung, entweder nicht drüber ärgern und damit Leben, vielleicht regelmäßig die Störung melden.
Oder, einfach kündigen und eine andere Technologie nutzen. DSL, Glasfaser, Satellit.
Wenn du noch innerhalb der Mindestvertragslaufzeit bist, würde ich eine Messereihe über die Bundesnetzagentur erstellen und mit Unterstützung der Bundesnetzagentur vorzeitig den Vertrag beenden. Mehr dazu findest Du bei der Bundesnetzagentur.
Alternativ Vodafone eine angemessene Frist zur Beseitigung der Einschränkung setzen, ansonsten ohne Einhaltung einer Frist kündigen.
Der einfachere Weg, keine Mindestvertragslaufzeit mehr, einfach zum aktuell nächsten Kündigungstermin den Vertrag regulär beenden.
am 27.01.2026 14:07
Seit Dezember 2021 gibt es das neue Telekommunikationsgesetz (§ 58 TKG). Es besagt klipp und klar: Bei erheblichen, kontinuierlichen oder regelmäßig wiederkehrenden Abweichungen bei der Geschwindigkeit oder Qualität (und Packet Loss ist ein massiver Qualitätsmangel) hast du ein gesetzliches Recht auf Minderung.
Ich kann nicht mal mit 1% Packetloss leben, so funktioniert das nicht. Du kannst auch nicht mit 1% Abwasser in deinem Trinkwasser leben. Wenn du nichts Hilfreiches beizutragen hast, dann lass es doch bitte einfach.
27.01.2026 14:08 - bearbeitet 27.01.2026 14:16
Das mit der Anzeige von 16QAM ist ein Anzeigefehler der Vodafone Station. Der Bug ist bekannt. Hänge mal eine Fritz Box dran.
Was willst du eigentlich, dein Upstream läuft doch auf annähernd mit 40 Mbit, das deutet auf keinen Rückwegstörer hin.
Gruß Kurt
27.01.2026 14:14 - bearbeitet 27.01.2026 14:18
Ich möchte eine funktionierende Internetleitung.
JEGLICHER Packetloss ist untragbar!
Schaut euch einfach die Cloudflare Tests an in den Screenshots. Ist eindeutig!
Ein 'Anzeigefehler' verursacht keinen Packet Loss von 2-40 %. Die Cloudflare-Messungen lügen nicht.
Dass der Upstream 40 Mbit erreicht, schließt einen Rückwegstörer nicht aus. Die Modulation wird auf 16QAM reduziert, damit trotz Störung überhaupt noch Daten fließen. Das nennt man 'Adaptive Modulation'.
Eine FritzBox ändert nichts an einer gestörten Node in der Straße. Die Physik der Leitung bleibt gleich, egal welcher Router dran hängt.
27.01.2026 14:18 - bearbeitet 27.01.2026 14:24
Paketloss ist eine ganz andere Sache. Das kann viele Ursachen haben und die müssen nicht unbedingt bei Vodafone liegen.
Was sagt den der Test: Packet Loss Test – Testen Sie Ihre Verbindungsqualität
Gruß Kurt
am 27.01.2026 14:29
Ich habe bereits 3 Screenshots gepostet, wo der Packetloss EINDEUTIG sichtbar ist.
Cloudflare Test ist auch aussagekräftiger als die Private Seite.
Bitte vorher richtig lesen wenn ihr helfen wollt, sonst einfach NICHTS schreiben.
am 27.01.2026 14:33
Annähernd 40MBit @Kurtler , ich lese da 49,3 MBit/s.
Bin gespannt was die Kürzung des Entgelts bewirkt.
27.01.2026 14:36 - bearbeitet 27.01.2026 14:41
Da hatte ich mich verlesen. Ich bin bei so einem sowieso raus, das bringt nichts. Der will nur das Lesen, was er für seiner Meinung nach für richtig hält.
Wird sich wundern wenn Vodafone einfach seine Leitung kappt, weil er unberechtigter Weise einfach seine Zahlung gekürzt hat.
Na dann hat er wenigsten 100% Paktloss. 🤣 Und wenn ihm schon 1 % Paketloss zu viel sind, dann ist er bei Kabel sowieso falsch aufgehoben.
Gruß Kurt
am 27.01.2026 14:40
Schade Kurt, dass du dich jetzt auf das Niveau von Drohgebärden herabbegibst, nachdem deine technischen Argumente ('Anzeigefehler', '40 Mbit sind doch super') als haltlos entlarvt wurden.
Nur zur Richtigstellung für die Mitlesenden, damit hier keine Falschinformationen stehen bleiben:
Rechtslage: Eine Minderung nach § 58 TKG ist bei einer erheblichen Leistungsabweichung (und 40 % Packet Loss sind das Ende jeder Nutzbarkeit) ein gesetzlich verbrieftes Recht.
Wer den unstrittigen Teil der Rechnung zahlt und die Minderung begründet, handelt nicht 'unberechtigt'.
Vodafone darf hier nicht einfach 'kappen' – das wäre eine unzulässige Sperre.
Technik: Wenn man Packet Loss und 16QAM-Modulation als 'Meinung' abtut, ignoriert man die physikalische Realität der DOCSIS-Infrastruktur. Adaptive Modulation ist keine Ansichtssache, sondern ein Protokoll-Mechanismus zur Fehlervermeidung bei Rückkanalstörungen.
Lösungsorientierung: Dein Rat war 'damit leben'. Mein Ziel ist eine 'funktionierende Leitung'.
Dass du bei technischem Widerwort direkt den Stecker ziehen willst, zeigt leider, dass es dir nicht um Hilfe, sondern um Bestätigung deiner Standard-Skripte ging.
Ich warte dann mal auf jemanden von Vodafone, der den Unterschied zwischen Durchsatz und Signalqualität versteht.