Frage
Antwort
Lösung
06.03.2023 18:01 - bearbeitet 06.03.2023 18:02
Hallo, ich habe heute eine nette E-Mail von Vodafone erhalten.
Ist ja schön, dass auch bei euch die Kosten steigen. Bekommen die Kunden dafür auch die Leistung und den Service, welchen sie seit Jahren bezahlen. Ganz ehrlich, die Leistung von Vodafone ist seit paar Jahren nur noch grottig und vor allem der Upload leidet darunter. Und dafür soll man 5€ mehr bezahlen? Einfach lächerlich, da Deutschland in Sachen Infrastruktur einfach das letzte ist, muss der großteil leider bei solchen Anbietern bleiben.
Email:
am 07.03.2023 19:00
Ich hatte heute die Hotline angerufen weil auch ich eine Email erhalten habe innerhalb einer noch bestehenden Mindestvertragslaufzeit.
Ich habe tatsächlich nur freundlich gefragt wieso der Vertrag bereits jetzt erhöht wird, obwohl damals noch von einem "dauerhaften" Preis gesprochen wurde.
Alles fein für mich wenn Vodafone Preise anpasst und ein Sonderkündigungsrecht einräumt, auch wenn das nicht wirklich Kundenfreundlich ist wenn man die die ursprüngliche Vertragsvereinbarung (Internet gegen Zahlung von 40 Euro / Monat) als leistendes Unternehmen so leicht auflösen kann. Was aber wirklich unter aller Kanone ist wie die Mitarbeitern (vom Dialekt würde ich sagen aus den neuen Bundesländern) mich direkt extrem aggresiv angefahren hat, dass das ja wohl jetzt alle Unternehmen machen und Vodafone keine Schuld trägt, dass der Bund eine Inflation entschieden hat (what!?!?).
am 09.03.2023 00:10
@MasterScorpion schrieb:"Erst dann wäre eine Kündigung oder Anpassung aus meiner Sicht rechtlich machbar."
Was denkst du was der Punkt:
... Sie sind nicht einverstanden? Dann können Sie Ihren Vertrag ohne Kosten und ohne Einhaltung einer Frist - innerhalb von 3 Monaten ab Erhalt dieses Schreibens - ausserordentlich kündigen, ....
Eine Anpassung ist "fast" immer möglich denn dem Kunden ist die Möglichkeit zur außerordentlichen Kündigung gegeben.
Der Hinweis von Vodafone ist aber auch nicht korrekt. Es genügt bei einseitig erklärten Preisänderungen kundendenseitig nämlich, das Preiserhöhungsverlangen wegen mangelhafter Begründung (dazu schrieb ich im anderen Thread schon was) abzulehnen und Rücklastschrifteinreichung bei höheren Einzugsbeträgen anzukündigen.
Dann muss Vodafone nämlich aktiv die Kündigung ggü. dem Kunden aussprechen. Wer eh gehen will (oder es ggf. auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen lassen möchte), kann gerne diesen Weg nehmen. Spart Ärger, Mühe und v. a. blöde Warteschleife am Telefon... und verursacht Vodafone den größten Aufwand. 😉
09.03.2023 17:35 - bearbeitet 09.03.2023 17:37
Aus meiner Sicht kann es nicht sein, dass innerhalb der vertraglichen Mindestlaufzeit der Vertrag einseitig vom Provider geändert wird. Ansonsten wäre die gesamte Regelung der vertraglichen Mindestlaufzeit ja witzlos.
Ich kann ja auch nicht einfach zu Vodafone gehen, weil ich z.B. arbeitslos geworden bin, und den Monatsbetrag kürzen. Und falls Vodafone damit nicht einverstanden ist, kann ich den Vertrag ja auch nicht einfach nach 3 Monaten beenden und bin raus aus der Sache.
Gleiches Recht für alle. Die Regelung in den AGB kann so nicht in Ordnung sein. Die Verbraucherschützer werden es schon richten, da bin ich mir sicher.
am 09.03.2023 17:42
Da täuschst du dich:
https://www.klugo.de/rechtsgebiete/vertragsrecht/preiserhoehung-bei-dauervertraegen
am 14.03.2023 07:49
Gut, dass du bei Preiserhöhung kündigen kannst, ist dem Gesetz zu verdanken.
Das Problem mit solchen Unternehmen ist seit Jahren, dass die unter anderem dieselben Callcenter nutzen.
Dadurch entsteht kein richtiger Service, was denen auch bewusst ist. Zu Anfang hat man mit dem Störungsassistenten probiert, Kunden daran zu hindern, den Support anzurufen.
Dass die Kosten steigen, sollte jedem bewusst sein. Jedoch sollte auch eine entsprechende Qualität den Kunden gewährleistet werden. Sind wir mal ganz ehrlich, das was wir jetzt erhalten, ist nicht einmal ein Bruchteil davon Wert. Wie oft vermeide ich den Kunden-Support anzurufen, weil ich irgendeine angepisste und inkompetente Person an den Hörer bekomme. Denn bis mein Anliegen wirklich bearbeitet wird, vergeht einige Zeit.
Man behauptet von Deutschland, dass es ein Industrieland ist? Lächerlich, wenn sogar die Infrastruktur trotz Subventionen auf der Strecke bleibt, sollte man es eher ein EU-Entwicklungsland nennen.
Zum guten Schluss stellt sich die Frage, warum wechselt man nicht? Genau, weil einem nichts anderes übrig bleibt, wenn man Festnetz-Internet haben möchte.
am 03.04.2023 18:58
Schon irre, was in Deutschland abgeht. Bin gerade im osteuropäischen Ausland, 300/300Mbit Glasfaser inkl. Router für umgerechnet 8€ im Monat haben wir hier in der Wohnung.
Jetzt sendet mir Vodafone diese Preis"anpassung" auf 45€. Welche gestiegenen Kosten? Das ist doch Quark, aber gut, wir werden sehen, was in den alten AGB steht. Die neuen haben sie sich schon zurecht gebastelt, aber habe ich zugestimmt?
am 04.04.2023 15:48
Ich stelle mmir gerade eine Frage betreffend der Möglichkeit zu kündigen.
Wenn ich Kabel sowie Mobilfunk besitze, also Vergünstigungen durch den Gigakombi bekomme und dieser Vorteil (was der Grund für den Abschluss war) wegfällt, wäre dann nicht auch eigentlich eine Kündigung dieser dann teurer werdenden Verträge möglich? Ich hätte den Wegfall des Vorteils dann ja nicht zu verschulden.
am 04.04.2023 16:31
Es ist schon mehr als skrupellos eine solche Erhöhung zu verlangen. Kein Lohn ist um 15% gestiegen.
Wegen steigender Energiepreise Frechheit auf diesen Zug aufzusteigen. Denn die Energiekosten sinken und dürfen doch nicht an *** schuld sein.
am 04.04.2023 17:05
Es geht doch nicht nur um die Energiekosten, mein Gott...
Wir alle erwarten, dass Netze erweitert, Infrastrukturen modernisiert, Reparaturen durchgeführt werden. Alleine bei Baukosten reden wir nicht von 10 oder 15 Prozent Preissteigerung, da sind wir bei 30-50 Prozent oder noch mehr.
Keiner mag Preiserhöhungen, ich auch nicht. Aber gerade diejenigen die klagen "Alles wird teurer!" sollten sich mal fragen, ob das ausgerechnet für Vodafone nicht zutrifft. Auch für Firmen wie Vodafone "wird alles teurer".
Was ich VF viel eher vorwerfe ist, dass sie bei der Qualität nicht mit dem Preis mitziehen. Hier im Forum den Support abschaffen, mit Callcentern arbeiten deren Leistung mit "mittelmäßig" eher wohlwollend umschrieben ist, billigste Standard-Hardware rausgeben die mehr Probleme macht als die Vorgängergenerationen.
04.04.2023 17:13 - bearbeitet 04.04.2023 17:14
Wie machen es andere Länder? Nur in Deutschland ist alles teuerer als teuer. Die Kabel liegen teils seit Jahren im Boden, bei mir seit > 20. Das ist alles längst abgeschrieben. Klar die Vermittlungstechnik kostet Geld, aber weniger als vor 10 Jahren. Der Skalenfaktor greift längst auf einem ganz anderen Niveau. Der Staat hat sich den Schneid abkaufen lassen. Punkt. Netze gehören wie Straßen in öffentliche Hand. Internet ist heute Daiseinsvorsorge.
Es wird gemolken, weil es eben keinerlei Konkurrenz gibt. Deutschland ist das Land der Oligopole. Einer macht den ersten Schritt, sofort machen es alle mit. Wieviele bundesweite Anbieter gibt es? Genau 2! DSL von der Telekom und Kabel von Vodafone, der Rest verkauft nur weiter. Abgesehen von ein paar lokalen Anbietern.
Alleine die 50MBit Upload sind ein Scherz. Mehr geht nicht. Und über die Preise für Glasfaserinternet brauchen wir nicht zu diskutieren.