1

Frage

2

Antwort

3

Lösung

Zwangstrennung Fritz!Box 6690 Cable einrichten
YKO42
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Hallo zusammen,

 

ich habe entdeckt das meine Fritz!Box 6690 Cable den automatisierten Neustart (Zwangstrennung) z.B. in der Nacht um 3 Uhr mir nicht anbietet. Hat das einen Grund? Ich kenne das von meinen DSL Routern wie z. B.: Fritz!Box 7590, die auf der Oberfläche diese Option anbieten. Wurde diese Funktion von Vodafone abgeschaltet?

 

Viele Grüße!

12 Antworten 12

Fangen wir mal langsamer an, quasi alle DSL Anbieter (Vodafone seit 2008), Telekom ähnlich, haben keine Zwangstrennung mehr. Dies war damals abrechnungstechnischer Natur.

 

Was soll die Leitung angreifbarer dadurch machen? 

Das du 3 Sekunden alle 24h offline bist? Ja, in den 3 Sekunden bist du weniger angreifbar.

 

Wenn Du dir erhoffst, du bekommst durch die Zwangstrennung eine neue IP, dann bist du auf dem Holzweg.

Bei Kabel erhälst Du in der Regel die selbe IP, selbst wenn der Router länger als 3 Sekunden aus ist. Man muss das Gerät schon Stunden offline haben

 

Kurtler
SuperUser
SuperUser

Die Zwangstrennung will er doch nur haben, weil er denkt dadurch bekäme er eine neue IP, was aber nicht der Fall wäre. Eine IP behält man teilweise über Monate, also würde da auch eine Zwangstrennung nichts bringen.

 

Gruß Kurt

Bitte keine Anfragen über PN stellen!
reneromann
SuperUser
SuperUser

Die Zwangstrennung bei ADSL hatte noch einen anderen technischen Grund, der mittlerweile bei ADSL2(+) und VDSL entfallen ist (und den es bei Kabel nie gab):

Bei ADSL wurde die Leitungsqualität nur einmal beim Verbindungsaufbau ausgewertet und dementsprechend die Verbindungsgeschwindigkeit ausgehandelt - eine nachträgliche Anpassung der Träger bei sich ändernden Leitungswerten war bei ursprünglichen ADSL nicht möglich. Erst seit ADSL2/VDSL gibt es die Möglichkeit der nahtlosen Ratenadaption, die auch während einer aufgebauten Verbindung es erlaubt, die Parameter der Übertragung an sich ändernde Gegebenheiten ohne Leitungstrennung anzupassen. Bei ADSL musste dafür hingegen die Verbindung erst "abreißen" und neu aufgebaut werden...

 

Da es die Methode zur Anpassung der Übertragungsrate schon mindestens seit (Euro-)DOCSIS 2 gibt, brauchte es so etwas wie eine Zwangstrennung bei Kabelgeräten hingegen nie - es ist also keine Option, die Vodafone "ausgeblendet" hat, sondern diese Option gab es schlichtweg bei Kabelgeräten noch nie, weil sie keinen Sinn ergeben hätte.

 

Und zum Thema IP-Wechsel wurde hier ja schon genug gesagt:

Kurzum - die IP kann(!) sich wechseln, muss(!) es aber nicht. Eine nächtliche Zwangstrennung würde also -weder bei DSL noch bei Kabel- zwangsweise zu einer neuen IP-Vergabe führen -- ganz im Gegenteil, es kann auch -trotz Zwangstrennung- wieder die gleiche IP zugewiesen werden, weil die Zwangstrennung ja nichts am IP-Lease ändert.