USV für Kabelrouter (SAGECOM FAST 5460)
Gekko83
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Hallo liebe Community,

 

ich habe schon einige Beiträge zur Absicherung bei einem Stromausfall (Netzausfall) gefunden, mir geht es allerdings eher um eine Abschaltung (FI Schutzschalter) im Sicherungskasten meiner Wohnung (bei Kabelbrand).

 

Gerne möchte ich in diesem Fall den Kabelrouter am Laufen halten, um eine Meldung von meinen Brandmeldern (Nest Protect) zu erhalten.

 

Hat jemand Erfahrung mit einer kleinen USV zwischen der Steckdose und dem Kabelrouter.

 

Danke

15 Antworten 15
RobertP
Giga-Genie
Giga-Genie

Hallo,

das ist der USV egal was du da anschließt und der Router merkt auch nicht wo er den Strom herbekommt 😉

Gruß Robert 

Gekko83
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Hallo Robert,

 

und von welcher geeigneten USV (mit Erfahrung) sprichst du?

Es ging mir hier eher um einen Bericht bzw. eine Empfehlung welches Gerät für so einen Einsatz

geeignet ist. Google kann ich selber fragen aber die Bewertungen spiegeln nicht immer die realität wieder.

Es sollte kein großer Kasten sondern eher eine Mini USV sein.

 

Sollte hier jemand so etwas schon länger am Laufen haben, wäre ich über einen Tipp dankbar.

Die Dimensionierung der USV sollte so erfolgen, dass alle daran angeschlossenen Geräte den Ausgang der USV nicht überlasten. Wenn nur der Kabelrouter dran hängt, reicht in der Regel schon eine USV mit 200..300 W Ausgangsleistung aus - wenn hingegen neben der USV noch NAS, Rechner und mehrere Monitore sowie weitere Peripherie an der USV hängen, geht man schneller in die Region 750..900 W und noch höher. Wichtig ist auch, da die genannten Geräte in der Regel Schaltnetzteile haben, dass die erlaubte Scheinleistung (also Wirkleistung plus durch kapazitive oder induktive Effekte erzeugte Scheinleistung) hoch genug ist.

 

Was für eine USV du dabei kaufst, hängt vom persönlichen Geldbeutel ab - es gibt da eigentlich kaum Unterschiede.

 

Einziger Pferdefuß:

Wenn der Hausverstärker beim Stromausfall mit ausfällt, hilft dir eine USV für den Kabelrouter gar nichts - denn ohne den Verstärker kann der Kabelrouter i.d.R. die Verbindung nicht halten und das war's dann ebenfalls.

das macht doch keinen Sinn, ne USV für den Router Modem, wenns brennt dann merkst du es, da brauchst du schon eine Brand sichere Meldeanlage, und die läuft dann bestimmt nicht über dein Modem, wenn der Strom weg ist, wohin soll die dann noch was melden, an dein Handy, da ist die Feuerwehr aber schon da!

 

Und welches Bauteil soll denn deinen FI (RCD) abschalten, soll da ein Schütz ne Brücke zwischen NULL und ERDE schalten ????

 

 

 

 

 

Der glubb is a Depp

auch wenn die Anlage noch nen Ton rausbringt was kannst du dann machen, uccchhh es brennt i hol den Löscher, oder uuuucchhh i bin net dahamm, i ruf in Nachbar an, ne sorry!

 

Da sind Rauchmelder die billigere Lösung und die Nachbarn bekommes auch mit!

 

 

 

 

Der glubb is a Depp

und noch was, 30 % der Kabelbrände die einen Hausbrand verursachen sind lockere Klemmen, deshalb baut heute keiner mehr Dosenklemmen ein, sonder noch Wagos mit Federdruck, denn die Dosen, Schraubklemmen quetschen den Leiter und verdünnen den Querschnitt der Ader, und das führt zu Brandstellen! bzw sie werden durch Warm Kalt locker!

 

 

Der glubb is a Depp

Hallo Menne99, Du hast dich offensichtlich noch nie genauer mit Rauchmeldern befasst. Ich habe persönlich schon einmal sehr gute Erfahrungen damit machen können. Ich habe 3 Rauchmelder aus dem HomeMatic System installiert, die alle miteinader per Funk verbunden sind. Wenn einer Rauch erkannt hat, dann melden das auch alle anderen. Bei mir war im Hezungskessel ein Kabelbrand ausgebrochen und auch die Rauchmelder im Wohnzimmer und im Schlafzimmer haben Alarmgeschlagen. Da ich zu der Zeit vor dem Fernseher gesessen hatte, hätte ich den Melder im Keller nie gehört. Als dann im Keller die Verkleidung des Kessels geöffnet hatte konnte ich eine kleine Flamme sehen und löschen. Im Raum war da nur ein wenig Rauch unter der Decke. Ohne Rauchmelder hätte ich den Brand erst bemerkt wenn der Rauch aus dem Keller in das Erdgeschoss gekommen wäre und dann hätte sicher nur noch die Feuerwehr helfen können. Sie auch Foto vom Brandschaden im Anhang.

Für solche Schäden gibt es aber (normalerweise) andere Mittel und Wege, z.B. Fehlerlichtbogen-Schutzschalter (AFDD), die dann die Zuleitung abschalten. Zumal die AFDDs mittlerweile für Räume mit bestimmten Nutzungsarten (u.a. Schlafräume) bei Neuinstallationen oder wesentlichen Änderungen an der E-Installation verpflichtend geworden sind.

 

Und wie gesagt: Niemand behauptet, dass die Geräte nicht helfen - nur wenn du dich darauf verlassen willst, müsstest du halt auch den HAV per USV betreiben (da ohne Strom am HAV dir die USV am Kabelrouter nichts nützt). Und wenn von außen der Strom (auf der Straße) fehlt, dann hilft dir selbst eine USV an Kabelrouter und HAV nichts mehr, weil dann die Verstärker auf der Straße (und z.T. sogar die CMTSen) stromlos sind.

 

Nicht umsonst ist die Planung von "vernünfitigen" Brandmelde- aber auch Alarmanlagen nicht einfach so gemacht. Bei "klassischen" Telefonleitungen gab es dafür die Fernspeisung vom Amt in Kombination mit einer integrierten USV von der Alarmzentrale inklusive Vorrangschaltung (d.h. Alarmanlage kann bestehende Verbindungen zwangsweise trennen, um selbst eine Verbindung aufzubauen) - dank "AllIP" muss man mittlerweile auf as Mobilfunknetz als Fallback zurückgreifen, wenn die klassische Internetleitung "versagt".

Du musst das aber die Brandmeldeanlage, auch über die USV laufen lassen.

 

Wen du einen Vertärker von KD hast, den auch noch u.s.w.