Frage
Antwort
Lösung
am 02.11.2019 21:37
Liebes Vodafone-Team,
trotz Versuch mehrerer Alternativen kann ich nach wie vor nicht auf MyFritz oder auf meine Fritzbox von Außerhalb zugreifen.
Das Problem ist ja bekannt: DS-Lite-Tunnel bzw. keine öffentliche IPv4 Adresse.
Ich habe nun schon mehrere Alternativen wie einen virtuellen Server von ionos in Verbindung mit 6tunnel oder auch den Dienst Feste-IP.Net mit Universellem Portmapper versucht. Leider vergeblich.
Für den Zugriff von Außerhalb auf diverse Dienste oder Geräte wie einen Raspberry in Verbindung mit Octoprint (welcher als Steuerung für einen 3D-Drucker verwendet wird) oder Geräte für die Hausautomatisierung würde ich dringend eine IPv4 Adresse benötigen.
Wenn auch mir bitte hier geholfen werden kann, wäre ich sehr dankbar.
MfG
Marco
am 22.11.2019 13:37
@Holsie-Sabsie schrieb:
Am meisten Sinn ergibt es sein Netzwerk auf V6 umzustellen
Ganz so einfach und schlicht ist die Sachlage ja wohl nicht, wenn z.B. der Arbeitgeber leider nur einen VPN-Zugang mit IPv4 (ohne IPv6) anbietet, jemand aber auf den Zugang für HomeOffice etc. angewiesen ist und mangels eigener IPv4-Adresse aktuell nicht (mehr) Anschluss findet.
Gruß
22.11.2019 13:54 - bearbeitet 22.11.2019 13:55
@Oldman2 schrieb:
@Holsie-Sabsie schrieb:
Am meisten Sinn ergibt es sein Netzwerk auf V6 umzustellen
Ganz so einfach und schlicht ist die Sachlage ja wohl nicht, wenn z.B. der Arbeitgeber leider nur einen VPN-Zugang mit IPv4 (ohne IPv6) anbietet, jemand aber auf den Zugang für HomeOffice etc. angewiesen ist und mangels eigener IPv4-Adresse aktuell nicht (mehr) Anschluss findet.
Gruß
Dann sollte das Standard Gerät von Vodafone (Vodafone Station) IPv6 aber auch in vollem Umfang unterstützen!
Eine Anbindung über IPv6 ohne die Möglichkeit Freigaben in der IPv6 Firewall einzustellen geht für mich nicht.
Der Zugriff von Aussen über die standard Hardware ist anscheinend zur Zeit seitens Vodafone nicht vorgesehen.
am 22.11.2019 15:32
@Oldman2 schrieb:
@Holsie-Sabsie schrieb:
Am meisten Sinn ergibt es sein Netzwerk auf V6 umzustellen
Ganz so einfach und schlicht ist die Sachlage ja wohl nicht, wenn z.B. der Arbeitgeber leider nur einen VPN-Zugang mit IPv4 (ohne IPv6) anbietet, jemand aber auf den Zugang für HomeOffice etc. angewiesen ist und mangels eigener IPv4-Adresse aktuell nicht (mehr) Anschluss findet.
Gruß
Das stimmt aber so nicht. Z.B. können auch von DS-Lite-Anschlüssen ohne Probleme OpenVPN- als auch IPSec-Verbindungen per IPv4 ausgehend, also zum Arbeitsplatz hin, aufgebaut werden. Sollte es dabei zu Problemen kommen, muss ggfs. vom Administrator geprüft werden, ob einerseits eine Verifikation der IP der Gegenstelle stattfindet und ggfs. deaktiviert werden -und- es muss ggfs. die MTU auf einen Wert kleiner 1432 eingestellt werden.
am 22.11.2019 16:17
@reneromann schrieb:
Das stimmt aber so nicht. Z.B. können auch von DS-Lite-Anschlüssen ohne Probleme OpenVPN- als auch IPSec-Verbindungen per IPv4 ausgehend, also zum Arbeitsplatz hin, aufgebaut werden. Sollte es dabei zu Problemen kommen, muss ggfs. vom Administrator geprüft werden, ob einerseits eine Verifikation der IP der Gegenstelle stattfindet und ggfs. deaktiviert werden -und- es muss ggfs. die MTU auf einen Wert kleiner 1432 eingestellt werden.
Vielen Dank für die Details. Aber "problemlos" ist etwas anderes ;-).
Schon schwierig einen sehr von sich überzeugten Admin dazu zu bewegen, etwas zu verändern, wenn viele andere mit den Gegebenheiten keine Probleme haben...
In unserem Fall lief das VPN auf jeden Fall erst, nachdem eine IPv4-Adresse vergeben wurde.
Ob es da noch andere Defizite gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Jedenfalls waren vorher VPN-Verbindungen zu ALLEN verfügbaren VPN-Servern (Arbeitgeber, andere FB im VF-Kabelnetz...) NICHT möglich. Nun mit IPv4-Adresse aber doch.
Gruß