am 23.06.2018 12:49
Guten Tag, lieb Community,
in der Hoffnung eine wesentliche Verbesserung zu erfahren habe ich mein DSL von 50 auf 100 mbit ändern lassen. Ich gehe mit einem LANCOM 1781VA ins Netz der die Easybox abgelöst hatte, da diese zu schnell bei 100% Prozessorlast lag.
Das Update von 50 auf 100 war für den 19.6. terminiert, aber dann auf den 22. verschoben worden. Irgendwann am 22.6. stiegt beim Speedcheck die Geschwindigkeit auch von 50 auf 60mbit down und von 10 auf 20 mbit up. Also etwa das, was mir vertraglich zugesichtert wurde. Dort ist ja von einem Mindestangebot die rede.
Ich begreife nicht warum es nicht möglich ist 100mbit anzubieten, wenn die technik es doch hergibt. An meinem Router kann es nicht liegen, der würde die 60 mbit ja sonst auch schon nicht schaffen.
Wunderbar ist, dass nun mein Ping verdoppelt wurde. Da würde ich ja lieber wieder auf 50 mbit zurück und dafür wieder ein Ping unter 20 statt über 30 haben.
Wie geht es euch so mit den 100mbit Anschlüssen? Gibt es irgendwo eine "Ich bezahlen mehr und bekomme dafür eine verlässliche Leitung? - Option?"
Viele Grüße
am 24.06.2018 13:15
Hallo richardson,
es tut mir leid, dass Dein neuer Anschluss nicht die erhoffte Leistung bringt ![]()
Hast Du Deine Einschränkung schon bei der Kundenbetreuung gemeldet?
Vielleicht lässt sich da beim Download etwas optimieren.
Hinsichtlich der Latenz musst Du Dir allerdings selbst helfen, denn diese Werte sind kein Vertragsbestandteil.
Hier wäre es möglich, die Störsicherheit an Deinem Router zu erhöhen, sodass Deine Leitung stabiler wird. Geht natürlich wieder zu Lasten des Downloads...
Tipp:
Bei der Störungsmeldung ist es wichtig ein von uns angebotenes Modem zu nutzen, damit wir die Daten bei der Leitungsmessung auslesen können.
Viele Grüße
Kira
am 24.06.2018 13:54
Hallo Kira,
vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.
Ein Gespräch mit der Kundenbeteuung hat bereits ergebnislos stattgefunden. Bzw. man hat mir geraten meinen Router (LANCOM 1781VA) neu einzurichten. Also die Zugagnsdaten neu einzutragen. Dieser Tipp erscheint mir unlogisch. Neustart und vom Netz trennen usw. habe ich alles durch.
Es kommen ja auch statt 50 jetzt 60 mbit an. Wenn die Komponenten nicht miteinander sprechen würden, wäre das ja nicht der Fall.
Zu deinen Vorschlägen möchte ich folgendes zurückmelden:
Ich nutze die Technik von Vodafone nicht, da bei Zeiten einer hohen Last, die Easybox ruck zuck auf 100% Prozessorlast geht und dann aussteigt, während das LANCOM Gerät bei diesen Lasten mit 5-8% Prozessorlast herumlungert.
Beim Piing spielen zugegeben viele Dinge mit hinein. Aus meiner Sicht auch die Technik des Providers. Aber hier tue ich gern was auf meiner Seite möglich ist.
Mich irritiert, dass statt der Bandbreite mit der geworben wird (100/40) genau die Menge ankommt, die mindestens zugesichert wird: (55/20). Nicht etwa 75/28 oder etwas ähnliches. Für mich klingt das nach: wir werben mit dem Maximum, beschränken die Leistung in den Verteilern vor Ort aber gezielt auf das Minimum, damit wir möglichst vielen das Minimum anbieten können. In der Statistik steht dann "Hundertaussende werden von Vodafone mit 100/40 versorgt." Die Wahrheit (also meine subjektive Wahrheit) ist eine andere.
Ja ist alles vertraglich einwandfrei, I know.
Ich krame jetzt mal die alte Easybox wieder raus und schaue mal, ob die weil ja Vodafone-Technik verbaut ist, mehr aus der Leitung holt. Dann werde ich gern Abbitte leisten, dass Vodafone nicht liefern würde. Bei 100 Mbit wird die Easybox aber vermutlich noch schneller an ihre Leistungsgrenze stoßen. Sollte auch die Easybox nicht besser sein, melde ich mich nochmal.
Viele Grüße
Richardson
am 24.06.2018 17:52
UPDATE: die Verwendung der Easybox verändert erwartungsgemäß nichts....
am 25.06.2018 12:04
Du beschreibst den Hauptgrund, warum ich nicht upgrade :). Bei VDSL50 sind nach Ausbau am Koppelpunkt meistens 50Mbit/s drin. Bei VDSL100 kann halt auch Minimum 54Mbit/s sein. Mein Ping auch bei so 30ms, aber wegen Powerline geht das für mich schon okay.
25.06.2018 12:40 - bearbeitet 25.06.2018 12:42
Hallo richardson,
die Installation der Easybox hatte ich nur übergangsweise für die Leitungs-Messung bei der Aufnahme eines Störungsticket bei uns empfohlen...
Da die Leistung durchgängig "vertraglich OK" zu sein scheint, ist die Option Störungsticket natürlich hinfällig ![]()
Böse Absicht musst Du uns nicht unterstellen, wenn Du mit der vorherigen Variante besser gefahren bist, stellen wir Dich wieder um ![]()
Viele Grüße
Kira
am 27.06.2018 17:26
Hallo Kira,
Unterstellungen führen zu nicht, da hast du recht. Ich bitte um entschuldigung.
20% mehr im Down- und 100% mehr im Upload muss ich gegen die Latenz abwägen und bleibe erst mal dabei.
Für mich ist auch immernoch die Frage welche Relevanz folgende Formulierung der Bundesnetzagentur hat:
https://breitbandmessung.de/desktop-app
"Eine Abweichung der gemessenen zur vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von Festnetz-Breitbandanschlüssen im Download i.S.d. Art. 4 Abs. 4 Verordnung (EU) 2015/2120 entsprechend der Mitteilung 485/2017 im Amtsblatt 13/2017 der Bundesnetzagentur liegt dann vor, wenn:
Für die Annahme einer erheblichen, kontinuierlichen oder regelmäßig wiederkehrenden Abweichung bei der Download-Geschwindigkeit ist es ausreichend, wenn eine Abweichung in einem der Fälle vorliegt."
Hat sich schonmal jemand hier damit befasst?
Richardson