DSL Neuabschluss nicht möglich
Cenedra5
Digitalisierer
Digitalisierer

Hallo, 

seit Februar versuche ich bei Vodafone einen DSL Vertrag abzuschließen. 2x wurde mir dieser storniert bis endlich im April ein Mitarbeiter sagte ich solle erst wieder anrufen wenn die Telekom meine Leitung freigegeben hat. 

Gesagt getan, leider stehen in der Bestätigung nun die falschen Vertragsdaten drin und die Kollegen an der Hotline können nichts machen. 

Und was mach ich denn nun? 

Langsam nervt es gewaltig immer nur zu hören, ja ja alles gut, alles läuft und wir kümmern uns. Alles gelogen. Nichts funktioniert. 

Und nun sitze ich endgültig ohne DSL da und Vodafone möchte nicht helfen. 

MfG 

Sabine 

13 Antworten 13

Was willst du denn jetzt eigentlich von mir? Diese Gesetze interessieren mich nicht. 

Schön das ich das alles nach 2.5 Monaten Kontakt mit Vodafone jetzt erst erfahre und vorher nur Lügen aufgetischt bekam. 

Warum zur Hölle hat mir im Februar niemand geraten meine Kündigung bei der Telekom zurück zu ziehen und das alles Vodafone zu überlassen? 

Nochmal: Jedesmal als ich angerufen hab war alles in Ordnung und super. Sonst hätte ich jetzt nicht innerhalb von 2.5 Monaten den dritten Vertrag. 

Echt lächerliche Geschichte. 

Wie gesagt, ich bin Kunde. Und ich habe einen komplett Artfremden Beruf und kann mit dieser Vertragsrechtlichen **piep**e nix anfangen. Außerdem brauch ich das auch nicht. Dafür hab ich meinen Anbieter. Und der müsste schließlich wissen was er tut und sagt. 

 

Hätte mir jemand im Februar gesagt das es solange dauert und es andersrum besser gewesen wäre hätte ich eventuell anders handeln können. Bzw mich darauf vorbereiten. So wurde ich nach 2.5 Monaten Lügen ins kalte Wasser geschmissen. 

Nochmal: Hättest du im Februar einen Anbieterwechsel von der Telekom zu Vodafone beauftragt -was du ja offensichtlich NICHT getan hast- wärest du schon längst wieder online. Wenn du jedoch statt einem Anbieterwechsel einen Neuanschluß beauftragst, ist das Prozedere ein komplett anderes!

 

Neuanschlüsse funktionieren nunmal nur dann, wenn KEIN anderer Anbieter auf der Leitung ist - egal ob dieser bereits gekündigt wurde oder nicht. Denn hier bestellt der Anbieter eine komplett neue Leitung - und wenn keine (weitere) Leitung frei ist, z.B. weil nur eine Doppelader in's Haus führt oder alle Doppeladern belegt sind [und sei es eben selbst durch den Vertrag eines alten Anbieters], dann wird die Anfrage auf eine neue Leitung eben von der Telekom abgelehnt. Denn wie soll die Telekom eine neue Leitung schalten, wenn keine Adern frei sind - selbst wenn später aufgrund der Kündigung der (alten) Leitung wieder eine Doppelader frei wird...

 

Für einen Anbieterwechsel hingegen, bei dem du dem Neuanbieter die Daten des Altanbieters mitteilst, läuft die Sache jedoch anders ab. Hier stellt der neue Anbieter quasi eine Übernahmeanforderung der Leitung mit Zustimmung des alten Anbieters an die Telekom als Netzbetreiber, d.h. die Leitung bleibt bis zum Übergabetag beim Altanbieter und geht zum Tag X an den neuen Anbieter über. Hierfür muss aber sich der neue Anbieter mit dem alten Anbieter in Verbindung setzen und eben jene Übernahme der Leitung vereinbaren [was dann auch als Portierung bekannt ist].

 


@Cenedra5  schrieb:

Warum zur Hölle hat mir im Februar niemand geraten meine Kündigung bei der Telekom zurück zu ziehen und das alles Vodafone zu überlassen? 


Weil dies für einen Anbieterwechsel nicht zwingend erforderlich ist. Jedoch muss der neue Anbieter diesen Umstand auch kennen und wissen, dass der Voranbieter bald die Leitung freigeben wird - und genau DAS scheinst du ja Vodafone nicht mitgeteilt zu haben. Sonst wüsstest du nämlich auch, was eine Portierung ist - weil du das Formular dafür ausgefüllt hättest.

 


@Cenedra5  schrieb:

Wie gesagt, ich bin Kunde. Und ich habe einen komplett Artfremden Beruf und kann mit dieser Vertragsrechtlichen **piep**e nix anfangen. Außerdem brauch ich das auch nicht. Dafür hab ich meinen Anbieter. Und der müsste schließlich wissen was er tut und sagt.  


Du hast also schlichtweg am Anfang wahrscheinlich die völlig falsche Terminologie gegenüber dem Mitarbeiter verwendet - woher soll der denn wissen, dass es schon eine Leitung gibt, wenn du selbst hier am Anfang nur von einem Neuanschluß redest und den Altanschluss ggfs. gar nicht erwähnst? Es wäre bei dir im Februar schlichtweg KEIN Neuanschluß gewesen - es wäre wenn überhaupt nur eine Portierung in Frage gekommen - wenn du aber den Fakt, dass bereits eine Leitung bei der Telekom besteht -selbst wenn diese dort schon gekündigt war- jedoch den Mitarbeitern nicht mitteilst, werden die Mitarbeiter deine Anfrage nach einem Neuanschluß auch entsprechend in das System eintragen und die Prüfung wird immer und immer wieder auf die Nase fallen, wenn keine neue (zweite) Leitung [parallel zur noch bestehenden Telekom-Leitung] geschalten werden kann.

 

Die Zeiträume, die dir die Mitarbeiter genannt haben, basieren übrigens immer auf der Annahme, dass wirklich eine freie Leitung -also ein freies Adernpaar- bis zu dir vorhanden ist. Ist dies z.B. aufgrund eines Voranbieters nicht gegeben, sind sämtliche genannten Zeiträume Makulatur und hinfällig - und das sind dann auch keine Lügen der Mitarbeiter, sondern schlichtweg der Tatsache geschuldet, dass bei fehlender Leitung einfach nichts machbar ist. Dies ist aber erst im Zuge der Prüfung nach Auftragseingang möglich - weil erst dann der genaue Leitungsweg geprüft werden kann.

 

Jetzt hingegen, wo die Leitung frei ist, handelt es sich um einen Neuanschluß - der wie gesagt 4..6 Wochen dauern kann.

Ich habe Vodafone bereits im Februar mitgeteilt das die bestehende Leitung der Telekom zum 25.04. also April, gekündigt wurde. 

Die Antwort war: das ist gar kein Problem, wir können alles vorbereiten und sie können danach gleich mit dem Vodafone Anschluss starten. 

Dann kam vier Wochen später die Stornierung des Auftrages. 

Also angerufen und gefragt warum. Antwort war: Das verstehen wir auch nicht, wir richten ihnen den Anschluss gleich wieder ein. 

Wieder der Hinweis mit April. Das sei ja garkein Problem und da könnte sogar der Techniker einen Tag vorher kommen. Auf die Frage was der soll wenn da der Tekekom Anschluss noch drauf sei war die Antwort, der kann schon mal schauen ob alles passt dann geht's schneller. 

 

Vier Wochen später die nächste Stornierung. Erneuter Anruf..... und dann kam der Hinweis, das geht ja garnicht und ich solle doch erst wieder anrufen wenn der Anschluss von der Telekom frei ist und dann müsse ich auch nicht mehr solange warten da ja schon alles vorbereitet wurde seit Februar. 

 

Ich verstehe das Prozedere das du mir schilderst. Aber ich wurde nur *schlecht beraten* von Vodafone. Und was hätte ich für einen Grund das Datum zu verschweigen wenn ich gleich wieder DSL haben möchte. Mindestens 17x habe ich mit Nachdruck drauf hingewiesen. Ganz dumm bin ich auch nicht. Wenn alle Gespräche aufgezeichnet werden lässt sich das ja locker nachvollziehen. 

 

 

Im Übrigen finde ich es sehr frech hier zu behaupten ich hätte wichtige Angaben verschwiegen. Wozu es keinen Grund gibt. Und ich niemals von einem Neuvertrag gesprochen habe sondern immer gesagt habe ich möchte von der Telekom zu Vodafone wechseln. 

Jedes einzelne mal dazu gesagt das die Leitung erst im April frei wird. 

Auch nachdem ich für Februar einen Technikertermin erhalten habe, habe ich wieder angerufen und gesagt das das keinen Sinn macht vor Mitte April. Die Antwort war das der Termin nur so ist und der Techniker da nur an der Straße vorbei fährt. Der richtige Termin würde dann schon im April sein. 

Also was ist mir denn noch vorzuwerfen? Welches Fehlverhalten das beweist das ich selber schuld bin an meiner Situation? 

Schön das andere meine Gespräche mit Vodafone und deren Aufzeichnung scheinbar besser kennen als ich selbst.