Hat Vodafone das nötig???
No5
Netzwerkforscher
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Hallo,

 

ich habe meinen Kabel-Internet Vertrag im August 2017 gekündigt, er lief noch bis Angang September. Damals bekam ich die Kündigungsbestätigigung mit dem Hinweis, doch dann binnen 14 Tagen das Kabelmodem zurück zu senden, sonst 100 Euro Kosten.

 

Nun ist der Vertrag abgelaufen. Da erwartet man - aus kundenfreundlichkeit - dass nochmal ein Hinweis eintrudelt nach dem Motto;

"Danke, dass Sie Kunde waren. Vielleicht können wir Sie ja zurück gewinnen, dann bitte 0800 1234567 anrufen. Bitte an Hardware Rücksendung denken".

Aber nichts ist.. Vodafone rührt sich nicht und hofft, dass man den Hinweis, der über ein Jahr alt ist, vergessen hat und Vodafone so für den schäbige Hitron Router noch 100 Euro kassieren kann. 

 

Habt Vodafone es wirklich nötig, solch niederträchtige Methoden anzuwenden?

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Bielo
Host-Legende
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Ist doch Blödsinn. Immer diese Verschwörungstheorien. Worauf du gar nicht eingehst, ist deine Pflicht zur Erfüllung des Vertrages. Erinnerst du VF regelmäßig an ihre Pflichten?

 

Dem könnte ich folgen, wenn VF dann das Geld im Nachgang nicht mehr erstatten würde. Aber sie machen es, auch wenn die Hardware deutlich später kommt.

 

Ich bin wahrlich nicht immer mit VF auf einer Welle, aber die Kirche sollte man im Dorf lassen.

No5
Netzwerkforscher
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"Blödsinn" ist doch nur, wenn man blind eine Vorgehensweise rechtfertigen will, ohne ein Argument zu bringen. Was auch nicht geht, da es nicht mit freundlich-friedlichem Umgang mit Kunden in Einklang zu bringen ist.

 

Ich denke nicht, dass Vodafone dies nötig hättte und sie könnten sich Ärger ersparen, wenn sie auf diese fragwürdige Methode verzichten würden. Es wäre nicht mal mit Kosten verbunden. Und das ist der Ansatz, vielleicht denkt man bei Vodafone mal darüber nach.

 

 

Bielo
Host-Legende
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@No5@  schrieb:

"Blödsinn" ist doch nur, wenn man blind eine Vorgehensweise rechtfertigen will, ohne ein Argument zu bringen. 

 


Das stimmt.

 

In diesem Sinne, alles Gute. Man muss sich ja nicht immer einig sein.

No5
Netzwerkforscher
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Ja, das stimmt.

 

Aber du könntest ja trotzdem mal erklären, warum du denkst, dass es zu viel verlangt wäre, wenn Vodafone zum Vertragsende noch einen Email Hinweis versendet.

Die Kosten liegen bei 0 Euro. Es nicht zu tun, kann also nur darin begründet liegen, dass man hofft, dass der Kunde die Rücksendung verpennt. Findest DU das ein redliches Verhalten?

Bielo
Host-Legende
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Ich habe dir erklärt, warum genau das nicht der Gedanke sein kann. VF hat mit der Guthabenbuchung sogar mehr Aufwand.

Der Regelfall ist auch nicht, dass der Kunde so früh kündigt. Wenn dann in deinem Sinne zwei Aufforderung oder Erinnerungen kurz nacheinander kommen, wird es garantiert ne Menge Kunden geben, die sich melden und sich darüber aufregen.

Gar nicht so einfach, oder? Ich vermute, ich kenne deine Antwort, die nun kommt.
No5
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Wenn die Guthabenbuchung angeblich einen Aufwand > 100 Euro verursacht, dann könnte man ja darauf verzichten. Macht man nicht. Ist ja auch Unsinn, Vodafone spekuliert auf die 100 Euro.

 

"Kurz nacheinander" können Kündigungsbestätigung und Erinnerung an Rücksendung Hardware nicht kommen, schließlich gibt es Kündigungsfristen, die ja zwischen beiden Informationen liegen.

 

Du merkst, selbst du - der sich schon ganz schön anstrengt, ein Pro Argument zu konstruieren - findet keinen logischen Ansatz. Es bleibt daher bei der Erkenntnis, dass Vodafone diesen fragwürdigen Weg nutzt, um sich zu bereichern.

Bielo
Host-Legende
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@No5  schrieb:Es bleibt daher bei der Erkenntnis, dass Vodafone diesen fragwürdigen Weg nutzt, um sich zu bereichern.

Evt. solltest du das etwas besser formulieren. Zum einen bezichtigst du VF da einer Straftat, die dir selber zum Verhängnis werden kann und zum anderen stimmt dies nachweislich nicht, da VF das Geld wieder auszahlt.

 

 

Da ich auf Unsachlickeit keine Lust habe, bin ich raus.

No5
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Ja, das macht auch wenig Sinn.

Denn irgendwie verstehst du nicht oder willst nicht verstehen. Schreibst dauernd am Thema vorbei.

 

Es ist ein fragwürdiger Weg, wenn ich Kunden nicht an die Rücksendung erinnere, in der Hoffnung, dass sie sie vergessen und ich dafür die 100 Euro einstreichen kann! Das ist natürlich keine Straftat, sondern ein moralisch fragwürdiger Weg, der gegen jede Form von Kundenfreundlichkeit spricht.

 

Daher die Ausgangsfrage: "Hat Vodafone das nötig?"

@No5,

du wurdest in der Kündigungsbestätigung mit allen Informationen versorgt, die du benötigst.

Wenn ein Kunde halt so früh kündigt, dann muss auch der Kunde in der Lage sein, die Informationen, die er erhält, sich abzuspeichern.

Mit der heutigen Technik ist eine Erinnerungseintrag in einem Kalender gar nicht schwer. Und ich kenne manche Leute, die noch auf alteingesessene Weise, sich die Termine in den Küchenkalender eintragen.

Ich glaube, du ahnst nicht, welches Ausmaß das hat, wenn VF tausende Erinnerungen zusätzlich schickt. Der Aufwand mag vielleicht klein sein, der
Kostenfaktor ist dies aber dann nicht mehr.

VF hat dich informiert und hier dann noch von "Bereicherung" zu schreiben, ist mehr als vermessen. 😉
No5
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Es geht hier nicht um Haarspalterei der Begrifflickeiten.

 

Von welchem Kostenfaktor sprichst du, bei einem automatisierten Email-Reminder? Kosten: 0 Euro.