1

Frage

2

Antwort

3

Lösung

Remote Access für NAS in meinem Netzwerk
Palindrom51
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Hallo,

 

ich möchte gern von außerhalb (z.B. Windows Rechner bei einem anderen Vodafone-Kunden, aber auch via Smartphone etc.) auf ein Gerät (Synology NAS) innerhalb meines Netzwerks zugreifen.

 

Die IPv6 Adresse dieses Gerätes ist mir bekannt, und innerhalb des Netzwerkes aus kann ich über diese Adresse auch mit dem Gerät kommunizieren.

 

Leider scheitere ich für Remote-Zugriff anscheinend daran, dass mir meine Vodafone Station keine Möglichkeit bietet, eine Freigabe für eingehenden Traffic auf diese NAS zu erteilen.

 

Welche Möglichkeiten habe ich, um den Router dazu zu bringen, den Zugriff zu gewähren? Wohlgemerkt: mir geht es nicht darum, den Zugriff über IPv4 zu erhalten. Ein erfolgreicher Ping von außerhalb auf die Adresse meiner NAS würde mir als erste Erfolgsmeldung schon mal reichen.

 

Ich habe schon viele Beiträge hier im Forum gelesen und finde aber keine Lösung. Bis ca. 2018 haben Nutzer auf Anfrage eine Schaltung einer IPv4 Adresse erhalten, aber das wird wohl nicht mehr gemacht. Andere Nutzer scheinen mein Problem nicht zu haben, da sie Probleme mit DynDNS und Portmappern haben (da käme ich ja erst hin, wenn ich weiß wie ich mein Gerät von außen erreichen kann).

 

Kann mir jemand den entscheidenden Tipp geben? Ist die einzige Option das Upgrade auf einen Business-Tarif? Ist es für Privatnutzer im Endkundenvertrag nicht vorgesehen, dass IPv6 Zugriffe durchgeleitet werden?

 

Viele Grüße

Thomas

20 Antworten 20

Guten Morgen,

 

ich habe meinen Anschluss auf IPv4 umstellen lasssen, das ist korrekt. Das hatte aber andere Gründe.

 

Ein Synology-NAS funktioniert doch auch mit IPv6... ganz zu schweigen von den ganzen Fernwartungstools (TeamViewer, AnyDesk etc.).

 

Oder ich verstehe das Problem gerade nicht... . Das NAS scheint von außerhalb nicht errichbar zu sein. Das ist eine Einstellungssache (NAS & Router). Sofern da natürlich keine Bugs der Vodafone Station mitspielen. 😉 Bevor ich meinen Anschluss auf IPv4 habe umstellen lassen, konnte ich auch auf mein NAS zugreifen... via App sogar. Und Synology ist noch mal um einiges moderner als Western Digital, aber sogar die unterstützen das 6er IP-Protokoll.

 

Falls das gerade nicht geht, aus welchen Gründen auch immer, würde ich auf jeden Fall das Synology-Forum bzgl. der Konfiguration aufsuchen.


Ganz sicher würde ich mir keinen neuen Router deswegen kaufen. Zur Not lass' doch Deinen Anschluss ebenfalls auf IPv4 umstellen oder geht das technisch an Deinem Anschluss nicht? Wie sieht es mit DNS-Diensten aus? Das NAS muss doch eine aktuelle IP anzeigen, auch wenn es eine 6er ist.

 

Es gibt doch noch 100 Möglichkeiten bevor man sich für mehrere hundert Euro einen neuen Router kauft... ;-).

 

Auf jeden Fall mal viel Erfolg!

Gelöschter User
Nicht anwendbar

Bei einem der Standardrouter konnte man bei DS-Lite keine Freigaben machen.

Ohne Freigaben geht einfach gar nichts von außen.

Ob dem immer noch so ist, weiss ich nicht.

Also wie gesagt... bei mir ging es mit dem Standard-Router (Vodafone Station von Techicolor). Daher tippe ich erst einmal auf einen Fehler in der Konfiguration... .


@TheSmiley666  schrieb:

Also wie gesagt... bei mir ging es mit dem Standard-Router (Vodafone Station von Techicolor). Daher tippe ich erst einmal auf einen Fehler in der Konfiguration... .


das ging bzw. geht bei dir weil du eine öffentliche IPv4 hast!

und mit irgendwelchen Remote Tools kann man nicht auf Netzwerkgeräte wie z.B. ein NAS zugreifen.

 

Hallo,

 

vielen Dank schon einmal für dein Interesse, mir weiterzuhelfen, @TheSmiley666!

 

Also die Verwendung von Quickconnect funktioniert ja für viele Dienste ganz gut. Ich komme sowohl mit meinem Browser, als auch mit den Apps unter Windows (Synology Drive Client) und Android Smartphone (Moments, DS audio, DS video) auf die wesentlichen End-User Dienste.

 

Das ist schonmal eine gute Nachricht, aber sicher eher Synology zu verdanken, als Vodafone oder deren Router-Herstellern.

 

Weitere Dienste, die ich nutzen bzw. testen möchte um mit meiner NAS von außen zu kommunizieren, die aber in meiner aktuellen Konfiguration (siehe unten) nicht funktionieren sind:

 

  • SSH
  • VPN Server
  • SVN Server
  • Plex (als vielfach empfohlene Alternative zu DS video)

 

Jemanden, der mit diesen Diensten was damit anzufangen weiß, kann sicher nachvollziehen, dass es wünschenswert sein kann, diese Dienste nutzen zu können.

 

Meine Konfiguration zurzeit:

  • Anschluss über DS-lite (also keine eigene IPv4 Adresse)
  • Vodafone Station (Firmware 2.0.17-IMS-KDG), vermutlich von Technicolor (steht ja nirgends dabei *augenroll*)
  • kein Bridgemodus

Zur Frage, ob es sich um ein Konfigurationsproblem handelt: es gibt keine Konfigurationseinstellung dafür. Die Einträge "Portmapping" oder "Portfreigabe" oder ähnliches gibt es im Konfigurationsmenü schlichtweg nicht (auch im erweiteren Modus nicht!). Da kann man nicht viel falsch einstellen, außer vielleicht mal die Firewall abzustellen, den "Ping auf das WAN-Interface aktivieren" oder "UPnP aktivieren". Mehr geht in der Sparte "Internet" nicht. Und auch die übrigen Menüeinträge habe ich schon ein halbes Dutzend Male abgesucht. Also kann ich @Gelöschter User leider mitteilen: es ist immer noch so, dass man dort nichts freigeben kann.

 

Ich nehme an, der Router bietet die entsprechenden Menüeinträge an, wenn man eine eigene IPv4 erhält. Ist bei mir aber nicht der Fall. Und da kommen wir zu dem Punkt, sich das umstellen zu lassen: Vodafone macht das heute eben nicht mehr.

 

Den Hinweis auf das Synology Forum nehme ich gerne mal in Angriff. Daran habe ich noch nicht gedacht. Da Synology das Problem mit Quickconnect ja teilweise elegant umschifft hat, finden sich dort ja vielleicht Experten, die auch für die übrigen Dienste Ideen haben!

 

Falls ich tatsächlich eine Lösung finde, ohne neue Hardware anzuschaffen, gebe ich das hier mal weiter. Irgendwie bezweifele ich es aber. Vor meinem inneren Auge sehe ich mich das Ganze schon im Bridgemodus betreiben. (Und dabei fällt mir wieder meine "realitätsfremde" Wunschvorstellung ein: aus keiner Leistungsbeschreibung Vodafones ist ersichtlich, dass mein beschriebenes Problem mit im Bridgemodus und mit zusätzlicher Hardware oder einer FritzBox umschifft werden kann. Dafür ein klares "Daumen-runter" für Vodafone, bis mir jemand zeigt, dass man das als Neukunde alles hätte in den Vertragsbedingungen nachlesen können.)

 

Viele Grüße
Thomas

Hi Thomas,

 

ich merke schon... Du hast nicht das typische "Ich kann nicht auf meine NAS-Inhalte zugreifen"-Problem, von welchem ich ausging. Du scheinst Ahnung zu haben und willst dementsprechend, verständlicher Weise, auch "höhere" Dienste verwenden.

 

Sorry für das Missverständnis!

Der reine NAS-Zugriff ging bei mir eben schon ohne öffentliche IPv4-Adresse, welche ich noch vor 2 Monaten beantragt sowie umgehend erhalten habe.

 

Deine Probleme sind tatsächlich professionellerer Natur und da wäre sicher das Synology-Forum eine gute Anlaufstelle. Da tummeln sich die Profis, die Dir, im Gegensatz zu vielen hier, auch mal etwas anderes raten können als "Setzen Sie bitte das System zurück" oder "Warten Sie bitte auf ein, sich im Rollout befindendes, Update". 😉

 

Wenn es sich aber natürlich, wovon man stark ausgehen muss, um ein Problem mit der Vodafone Station handelt, dann sollte sicher der erwähnte Bridge-Modus sowie das Anschließen eines vernünftigen Routers Abhilfe schaffen.

 

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen und würde mich darüber freuen, wenn Du die Lösung demnächst hier posten könntest. Hilft sicher dem ein oder anderen User sehr weiter!

@TheSmiley666 das hat bei dir unter DS Lite doch auch nur über die Hersteller App funktioniert. 

Vereinfacht erklärt stellt dabei der Hersteller einen Serverienst im Internet zur Verfügung zudem sich das NAS verbindet und die App auf dem Handy wiederum verbindet sich ebenfalls mit dem Dienst vom Hersteller.

Das ist ja ganz nett für den mobilen Zugriff auf ein Paar Grundfunktionen, aber bringt gar nichts, wenn ich von einem PC, z.B. bei einem Kumpel oder von der Arbeit, auf mein NAS zugreifen möchte.

Da wird wohl auch das Synology Forum nicht anderes zu sagen können.

Gruß Robert 

Der Zugriff auf mein NAS funktionierte über IPv6 sowohl über die Hersteller-App, da hast Du Recht, als auch auch über den Webbrowser und eben den herstellereigenen Dienst (WD My Cloud).

 

Ich ging eben davon aus, dass der Fragesteller genau dies machen wollte. Einfach und simpel auf die NAS-Inhalte zugreifen.

 

Wie ich schon sagte, habe ich mich in diesem Punkt geirrt, da der Fragesteller doch professionellere Dienste (SSH, VPN etc.) in Anspruch nehmen möchte.

 

Da Vodafone ihm hier nicht weiterhelfen kann, gibt es jedoch im Synology-Forum vielleicht jemanden der eine besondere App kennt oder sonst irgend etwas... möglicherweise gibt es ja eine App, welche dieselben Technologien verwendet wie beispielweise die herstellereigenen Apps... keine Ahnung... aber bevor ich mir für mehrere hundert Euro ein neues System bzw. einen neuen Router kaufen würde... würde ich doch vorab erst einmal dort mein Glück versuchen. Man kann ja nie wissen... .

 

Das Gemeine ist ja auch... ggf. kauft sich der Kunde dann eben für 250,00 EUR nen perfekten Router und 2 Wochen später kommt eben das gewünschte / benötigte Firmwareupdate oder eben die Korrektur für die Vodafone Station und dann hat er das Geld umsonst ausgegeben. Da sollte er doch wenigstens sichergehen, dass er alles Mögliche versucht hat, oder nicht?!

 

Nicht jeder hat eben so viel Geld "mal eben" übrig... zumal man ja auch nicht damit rechnen kann, dass das Standard-Vodafone-Equipment dermaßen fehlerbehaftet daherkommt. Das ist ja teilweise schon nicht mehr feierlich, was da alles für Fehler drin stecken. Da fragt man sich ja schon, ob der Kram auch mal vorab getestet wird!? Ich selbst habe mich monatelang mit Fehlern herumgeschlagen... und ich komme mitunter aus der IT und bringe eine Menge Wissen mit... . Ein Firmwareupdate (2.0.17) hat bei mir jetzt viele Fehler behoben... aber etliche sind immer noch drin. Aber wie soll DAS denn jemand bewerkstelligen, der eben nicht so viel Ahnung hat und beispielsweise in einer völlig anderen Branche arbeitet? Und ich meine damit nicht solche Funktionen wie SSH, VPN oder sonstige "komplizierteren" Dienste. Bei der Vodafone Station funktionieren ja Grundfunktionen schon nicht richtig. Dafür kannst DU natürlich nichts und Vodafone selbst wahrscheinich auch nicht, schon klar... das erledigt ja alles der Routerhersteller, der wahrscheinlich einen einzigen Mitarbeiter besitzt, der zudem auch noch mit 5,00 EUR die Stunde verwöhnt wird. Aber wo soll der "normale" User denn sonst Hilfe herbekommen?! Für viele User ist es schon undenkbar sich hier anzumelden und das Problem überhaupt zu beschreiben... selbst dafür braucht man ja schon einen gewissen (IT-)Level.

 

Nun ja... jedenfalls sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen, bevor man dem Kapitalismus fröhnt 😉 ! Meine persönliche Meinung. Am Ende muss das der Threadersteller eben selbst entscheiden, ob er den einfachen Weg oder den längeren nimmt.

Moin,

wie bereits geschrieben ist bei den Hersteller Lösungen der Trick einfach der, dass sich das NAS aus deinem Netzwerk heraus mit dem Dienst des Herstellers verbindet und du nicht direkt mit dem NAS kommunizierst. Daher kann es dazu auch keine Alternative geben.

 

Gruß Robert 

 

man muss auch keine 250€ für einen Router ausgeben! für ca. 100€ bekommt man auch schon brauchbare Geräte 

Hallo,


@RobertP  schrieb:

wie bereits geschrieben ist bei den Hersteller Lösungen der Trick einfach der, dass sich das NAS aus deinem Netzwerk heraus mit dem Dienst des Herstellers verbindet und du nicht direkt mit dem NAS kommunizierst. Daher kann es dazu auch keine Alternative geben.

die Frage, die sich mir hier stellt, wäre aber: warum funktioniert diese Lösung (via QuickConnect) für den Zugang von meinem Rechner via Port 80 auf den Webserver des NAS, aber nicht für die SSH-Anfragen meines Rechners via Port 22? Beides verwendet TCP. Als unbedarfter Nutzer kann mir das nur so erklären, dass QuickConnect die Anfragen selektiv durchleitet.

 

Die sich ergebende Anschlussfrage ist: warum ist das so und lässt sich das per Konfiguration anpassen, damit auch andere Anfragen durchgeschleift werden?

 

Und hierzu kann sicher eher jemand aus dem Synology-Umfeld beitragen.

 

Es wird also nicht nach einer Alternative gesucht. Sondern nach einem ein erweiterten Leistungsumfang der Lösung (QuickConnect), die bereits einen Teil des Engpasses zu überwinden erlaubt.

 

Viele Grüße

Thomas