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VPN steht für „Virtual Private Network“ – also auf Deutsch „virtuelles privates Netzwerk“.

Erinnerst Du Dich noch an die guten alten LAN-Partys? Früher gab es noch keinen Online-Multiplayer, sondern nur lokales LAN. Gamer trugen ihren PC zu einem Freund. LAN-Kabel anschließen, fertig war das lokale Netzwerk. Über den Router oder direkt von Rechner zu Rechner. So konnten die Rechner miteinander kommunizieren, spielen und Daten tauschen.

VPN ist im Grunde nichts Anderes. Nur: Die dabei verbundenen Rechner nicht wirklich per LAN verbunden, sondern übers Internet. Das VPN simuliert dabei, dass die Internet-Verbindung eine direkte LAN-Verbindung ist.

 

Was kannst Du mit VPN machen?

 

Du kannst damit zum Beispiel im Homeoffice auf Daten im Netzwerk der Firma zugreifen. Oft sind sensible Daten im Firmen-Netz geschützt. Zugriffe aus dem Internet werden so geblockt. Dann brauchst Du ein VPN, das die LAN-Verbindung „vortäuscht“. Das Firmen-Netzwerk denkt, dass der Rechner in der Firma steht und erlaubt Dir den Zugriff.

Auch privat kannst Du VPN nutzen: Du kannst über ein VPN Deinen Datenverkehr zum größten Teil verschlüsseln und sichern. So bist Du vor neugierigen Blicken geschützt.

Über ein VPN kannst Du auch mit Freunden Retro-Games spielen, die sonst nur LAN unterstützen.

 

Wie richtest Du ein VPN ein?

 

Ein VPN wird immer als Punkt-zu-Punkt Verbindung aufgebaut. Diese geht vom Client, also Deinem PC, zu einem VPN-Server. Der VPN-Server kann der Router im Zielnetz sein oder ein Rechner. Bei Firmen wird der Server meist auf dem Router eingerichtet.

Auf dem Client wird die passende VPN-Software oder Anwendung installiert. In der Anwendung gibst Du dann die IP des Servers ein. Vielleicht musst Du Dich noch mit Deinen Benutzerdaten anmelden – fertig!

 

Was ist sonst noch wichtig zum Thema VPN?

 

Gut zu wissen: Ein VPN funktioniert nur, wenn Server und Client dasselbe IP-Protokoll nutzen. Wenn Du DS Lite nutzt, muss der Server in der Firma auch IPv6 unterstützen.

Denn mit DS Lite hast Du zwar eine eigene IPv6-Adresse. Deine IPv4-Adresse teilst Du dir aber mit anderen Kunden. Der VPN-Server weiß also nicht, wohin er seine Daten senden muss. Er meldet einen Timeout, da die Antwort nicht rechtzeitig an Deinen Client geliefert wird.

Wenn der VPN-Server kein IPv6 kann, brauchst Du alternative Lösungen, um IPv4 vorzutäuschen. Das geht zum Beispiel mit Diensten wie DynDNS.

Wenn Du mit VPN surfst, ist Deine Verbindung langsamer als im normalen Netz. Warum? Weil nicht nur der Download Deines Anschlusses zählt – sondern auch der Upload. Sprich: Wenn Du eine 400 Mbit/s-Leitung hast, Deine Firma aber nur 2 Mbit/s Upload. Dann bekommst Du Deine Daten mit einer Geschwindigkeit von 2 Mbit/s. Ein VPN ist also nicht so gut für große Downloads.

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