Frage
Antwort
Lösung
am 27.12.2019 22:43
Störung der Kabel-Internet-Dienste
am 27.12.2019 23:07
Hallo ScarletBeast,
die Signalpegel deiner FB sind vollkommen in Ordnung, zur Störungsbeseitigung müsstest du das Leihgerät anschließen, da Vodafone bei eigenen Geräten keinen Support leistet.
Gruss
Methusalem1
am 27.12.2019 23:36
Hallo Methusalem,
danke für deine Antwort.
Dann habe ich gar kein Internet mehr - wenn mir definitiv ein Termin gesagt werden kann, wann der Techniker misst, dann schließe ich es gerne zu diesem Zeitpunkt an. Aber es ist nicht akzeptabel zu sagen, schließ ein Modem an, das nicht geht und wir können nicht sagen, wann was passiert.
Aus meiner Sicht ist das weiterhin der Versuch, die Modem-Wahlfreiheit zu umgehen. Wenn ich ein Problem habe, das nicht an mir liegt, dann bin ich gezwungen ein Modem anzuschliessen, was mindestens eine bekannte kritsiche Sicherheitslücke hatte und selten geupdatet wird. Technisch wäre es doch kein Problem mir Support zu geben, es ist eine reine "Business" Entscheidung von Vodafone
Übrigens hatte ich gerade wieder einen Ausfall, da habe ich gleichzeitig mit der Fritz Box Wlan APP den Wlan Durchsatz gemessen, der liegt bei min 173 Mbit/s und durchschittlich 288,2 Mbit/s während des Ausfalls, daran liegt es nicht (der Verdacht des Supports)
am 28.12.2019 00:07
Das Problem ist: Mit deinem eigenen Endgerät kann VF die Leitungswerte NICHT aus der Ferne überwachen - das geht ausschließlich mit den Leihgeräten. Daher muss das Leihgerät ran.
Und wenn der Fehler nur mit deinem eigenen Gerät auftritt, nicht aber mit dem Leihgerät, dann ist VF halt bei raus, weil die Leitung dann i.d.R. in Ordnung ist, während dein eigenes Gerät einen Schlag weg hat.
Und nein, das ist KEIN Versuch, die Endgerätefreiheit zu umgehen - sondern lediglich dem Umstand geschuldet, dass es im Kabelnetz keine andere Möglichkeit der Überwachung eines einzelnen Anschlusses gibt - da es keine Punkt-zu-Punkt-Verbindung wie beim DSL, sondern eine Punkt-zu-Multipunktverbindung ist. Ergo können die Werte der Leitung zu anderen Kunden im gleichen Segment völlig unauffällig sein und nur dein Anschluß gestört sein (z.B. verstellter / defekter Hausverstärker, defekte Anschlußdose, falsch angeschlossene Kabel usw. usf.).
Noch was:
Ein Kabeltarif hat lediglich eine Verfügbarkeitszusage von 98,5% im Jahresmittel, ergo sind bis zu 5 Tage Ausfall im Jahr völlig vertragskonform (wohlgemerkt immer erst ab Störungsmeldung gerechnet).
am 28.12.2019 00:33
Danke auch für deine Antwort, reneromann.
Wie gesagt - ich bin gerne bereit, den Router im Moment einer Prüfung (bzw. 2 Stunden zuvor, damit der Sync komplett klappt etc.) an die Leitung zu hauen. Dann soll Vodafone mir einen Termin nennen und nicht sagen, dass ich unbegrenzt, bis sie einen Techniker finden, auf Internet verzichten soll.
Wie gesagt - die Fritz Box geht (nur nicht optimal), der Hitron geht gar nicht.
___
Zu deinen beiden Punkten:
a.) Routerpflicht
Wir können die Diskussion jetzt vertiefen, aber ich bin immer noch der Meinung, dass Vodafone durchaus - in Verbindung mit den wichtigsten Router Herstellern, eine Lösung hätte finden können, gerade als Kabelmonopolist. Ich verstehe das Argument von Vodafone ja durchaus, dass es ein Problem gibt mit Billigherstellern, Geräten, die keine aktuelle Firmware haben,, ein Sicherheitsrisikio sind etc. aber hätte man sich nicht entschieden mit AVM auf Kriegsfuß zu gehen, sondern eine gemeinsame Ebene im Sinne des Kunden zu finden, wäre eine andere Lösung nötig gewesen (und ja, mir ist bewusst, dass ich meine Verantwortung erhöhe, aber ich surfe nicht auf einem Billig Router, sondern auf einer Fritz Box, die alle aktuellen Standards erfüllt und auf dem letzten Stand ist).
Noch was: Ein Kabeltarif hat lediglich eine Verfügbarkeitszusage von 98,5% im Jahresmittel, ergo sind bis zu 5 Tage Ausfall im Jahr völlig vertragskonform (wohlgemerkt immer erst ab Störungsmeldung gerechnet).
Ja, das ist ein schlechter Witz eines Monopolisten. a.) Das ist für mich niemals nachweisbar, b.) und selbst wenn, heißt das umgerechnet, dass man mir jeden Tag abends für 20 Minuten das Internet abdrehen darf ohne Begründung. Wenn ich die Wahlfreiheit hätte, zu jemandem zu gehen, der mir 99,5% zusagt oder eine gewisse Verfügbarkeit, würde ich es sofort machen, aber Vodafone kann ja morgen da 95% reinschreiben und es gäbe trotzdem keine Alternative im Kabel Bereich.
Da bleibt mir als Kunden dann nur kündigen, nur leider haben sich die Probleme knapp nach meiner Kündigungsfrist erst angedeutet.
am 28.12.2019 14:37
Hallo ScarletBeast,
wie schon erwähnt, wir brauchen zum Test unser Endgerät. Ich kann Dir auch nicht sagen, schließ es an und lass es dran, damit wir schauen können. Das ist schlicht nicht möglich, da wir hier im Forum nicht im Livechat sind und die Anfragen chronologisch abgearbeitet werden.
Liebe Grüße
Moni
28.12.2019 16:17 - bearbeitet 28.12.2019 16:19
Nur mal so: Beim DSL sind es meist sogar "nur" 97,5% im Jahresmittel - wer mehr will, muss "richtige" Geschäftskundenanschlüsse (die dann aber auch locker mal mehrere 100 € pro Monat kosten) buchen.
99% oder 99,5%, wenn nicht sogar noch höhere Verfügbarkeit plus Entstörung über Wochenende und in der Nacht mit garantierten Reaktionszeiten bis zur Entstörung sind eben halt nicht günstig zu bekommen...
Und noch was zur Router"pflicht":
Das Problem besteht darin, dass der Gesetzgeber lediglich eine passive Schnittstelle vorgesehen hat. Wenn man eine aktive Schnittstelle wollte (und dazu würden halt auch die von dir genannten Diagnoseschnittstellen gehören), müsste man das Gesetz zur Endgerätefreiheit umkrempeln. Plus das dann Geräte, die diese Diagnoseschnittstelle NICHT unterstützen, schlichtweg nicht der Schnittstellenbeschreibung entsprächen und somit gar nicht erst freigeschaltet werden würden - anders als derzeit, wo es nur die (vertragliche) Pflicht zum Anschluß des Providergeräts (welche die Diagnoseschnittstelle implementiert) enthält.