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Antwort
Lösung
am 13.11.2019 13:32
Liebe Community,
mein Vodafone-Laufzeitvertrag endete kürzlich und wurde in einen CallYa-Tarif umgestellt. Ich hatte bereits vorher einen neuen Vodafone-Laufzeitvertrag abgeschlossen, allerdings nicht über Vodafone direkt, sondern über ein Drittunternehmen. Bei diesem neuen Vodafone-Laufzeitvertrag habe ich die Rufnummermitnahme aus meinem alten Vodafone-Laufzeitvertrag erbeten.
Die Rufnummermitnahme in den neuen Vodafone-Laufzeitvertrag nach Ablauf des alten Vodafone-Laufzeitvertrags scheiterte jedoch nach Auskunft des Drittunternehmens daran, dass ich bei Vodafone die Rufnummermitnahme nicht freigegeben hätte. Ich habe deshalb Vodafone kontaktiert und um Freigabe meiner Rufnummer gebeten, damit der Drittanbieter die Einrichtung meines neuen Vodafone-Laufzeitvertrags inkl. Rufnummermitnahme abschließen kann. Der Vodafone-Mitarbeiter wollte der Bitte gerne nachkommen, sobald ich den CallYa-Tarif mit 30 Euro aufgeladen habe.
Auf meine Rückfrage, warum ich eine Gebühr für die Freigabe der Rufnummer zahlen muss, obwohl sowohl der alte als auch der neue Laufzeitvertrag bei Vodafone abgeschlossen wurden und damit kein Anbieterwechsel stattfindet, teilte man mir mit, dass durch die Einschaltung des Drittunternehmens die Gebühr erhoben werden könne.
Kann mir bitte jemand bestätigen, dass das zutreffend ist? Mir erschließt sich nämlich nicht, warum Vodafone ein Entgelt für eine Rufnummerfreigabe verlangt, obwohl ich vorher wie nachher Vodafone-Kunde bin.
Besten Dank und viele Grüße.
Gelöst! Gehe zu Lösung.
am 15.11.2019 15:02
@Muergo : vielen Dank für Deine PN.
Wie vermutet, lag hier leider ein Bearbeitungsfehler vor. Bitte entschuldige !
Die Aufbuchung der 30 Euro waren nicht erforderlich, da hier keine Portierung erfolgte. Systemisch wurden von den 30 Euro die Portierungskosten mit 29,95 Euro fälschlicherweise belastet und der Rest von 0,05 Euro gemäß regulärem Ablauf richtigerweise auf Dein neues Vertragskundenkonto übertragen.
Die Differenz von 29,95 Euro habe ich Dir soeben manuell gutgeschrieben. Beide Summen werden auf Deiner ersten Rechnung ausgewiesen und verrechnet.
Beste Grüße,
Matthias
(Moderator)
am 13.11.2019 13:40
eine Rufnummernmitnahme von Vodafone zu Vodafone ist nicht möglich, da es sich bei Dir
aber um einen Drittanbieter handelt so sind die Gebühren für eine Rufnummermitnahme
nicht ungewöhnlich. Guck mal bei anderen Anbietern, da steht auch das diese zwischen
24-29 Euro sein können
am 14.11.2019 12:27
Hallo Muergo,
kurze Nachfrage zum Verständnis:
Muergo schrieb: Ich hatte bereits vorher einen neuen Vodafone-Laufzeitvertrag abgeschlossen, allerdings nicht über Vodafone direkt, sondern über ein Drittunternehmen.
Handelt es sich dennoch um einen direkten Vodafone-Vertrag, nur abgeschlossen z.B. über einen Online-Vertriebspartner oder ist dies ein Mobilfunkvertrag eines Providers, der nur das Vodafone-Netz nutzt?
Gruß,
Matthias
(Moderator)
am 14.11.2019 13:39
ThomasE: Mir ist bewusst und verständlich, dass ich für die Rufnummermitnahme von z.B. T-Mobile oder O2 zu Vodafone oder andersherum eine Portierungsgebühr entrichten muss. Ich wechsele aber nicht von einem Anbieter zu einem anderen, sondern bin vorher wie nachher Vodafone-Kunde.
Matthes: Die Verwendung des Begriffs "Drittunternehmer" mag in der Tat mehrere Interpretationen erlauben, sorry. Gemeint war aber nicht ein Provider, der das Vodafone-Netz nutzt, sondern ein Vertriebspartner. Bei Bedarf kann ich auch gerne den konkrete Namen nennen.
Falls es noch von Interesse ist: Die Einrichtung des neuen Vertrags hat letztlich auch geklappt, d.h. ich habe unmittelbar am Tag der "Freigabe" durch Vodafone in die Vodafone-App geschaut (die ich schon mit meinem alten Vodafone-Laufzeitvertrag genutzt habe) und dort war bereits der neue Vodafone-Laufzeitvertrag hinterlegt. Allerdings unter Inkaufnahme der Gebühr von 29,95 Euro, daher die gestellte Frage. Ich kriege die Rechnungen wie bisher von Vodafone.
Danke für die Bemühungen.
14.11.2019 15:12 - bearbeitet 14.11.2019 15:28
Muergo schrieb: Ich wechsele aber nicht von einem Anbieter zu einem anderen, sondern bin vorher wie nachher Vodafone-Kunde.
Und daher ist es auch keine Portierung. Portierung ist die Möglichkeit im Bereich der Telefonie, bei einem Anbieterwechsel die Rufnummer zu behalten.
Wenn Du hättest Deine bisherige Rufnummer behalten wollen, hättest Du bei dem Anbieter (sofern dieser dies anbietet) einen Wechsel aus CallYa in einen Laufzeitvertrag mit Rufnummernmitnahme beantragen müssen. Dies ist i.d.R. dann auch kostenfrei.
Eine nachträglicher Mitnahme Deiner Rufnummer aus CallYa auf Deinen nun bestehenden Vodafone-Neuvertrag ist, wie von ThomasE bereits richtig angemerkt, nicht möglich. Auch in diesem Thread unter Punkt 5 nachzulesen.
Gruß,
Matthias
(Moderator)
am 14.11.2019 16:00
Danke für die Antwort, auch wenn sie bei mir mehr Verwirrung als Aufklärung stiftet ![]()
Denn ich habe meine alte Rufnummer behalten.
Mein alter Vodafone-Laufzeitvertrag wurde nach Ablauf in einen Callya-Tarif umgestellt. Am Tage des Ablaufs meine alten Vertrags wurde der neue Vertrag wirksam und ich habe die alte Rufnummer beibehalten. Dies war laut Vodafone aber nur möglich, wenn und weil ich das Guthaben des zwischenzeitlich gültigen Callya-Tarifs aufgeladen habe.
Für mich stellt sich das aber noch immer nicht als Portierungsvorgang dar, weil ich zu keinem Zeitpunkt bei irgendeinem anderen Anbieter als Vodafone war.
am 14.11.2019 17:50
Muergo schrieb: Mein alter Vodafone-Laufzeitvertrag wurde nach Ablauf in einen Callya-Tarif umgestellt. Am Tage des Ablaufs meine alten Vertrags wurde der neue Vertrag wirksam und ich habe die alte Rufnummer beibehalten.
Das klingt so, als wenn der Vertriebspartner einen Wechsel aus CallYa anbietet.
Muergo schrieb: Dies war laut Vodafone aber nur möglich, wenn und weil ich das Guthaben des zwischenzeitlich gültigen Callya-Tarifs aufgeladen habe.
Diese Aussage kann ich so dann nicht bestätigen, da (wie auch in dem verlinkten Info-Thread unter Punkt 4 geschrieben) ein Wechsel aus CallYa in einen direkten Vodafone-Vertrag kostenfrei möglich ist.
Und in dem Fall liegt dann in der Tat keine Portierung vor.
Hast Du denn Guthaben auf das kurzzeitige CallYa-Kundenkonto aufgeladen?
Gruß,
Matthias
(Moderator)
am 14.11.2019 18:08
Ja, der Vertriebspartner teilte mit, dass ich dafür sorgen solle (= bei Vodafone anfragen/in Auftrag geben), dass mein alter Laufzeitvertrag nach dessen Ende in einen Callya-Tarif umgestellt wird. Das habe ich dann auch bei Vodafone veranlasst. Zunächst ohne Guthabenaufladung, weil ich dafür keinen Anlass sah.
Ich habe dann beim Vertriebspartner angerufen und mitgeteilt, dass ich nun in den Callya-Tarif gewechselt/umgestellt wurde und dass meine Rufnummer nun auf den neuen Laufzeitvertrag übertragen werden könne. Dabei wurde mir mitgeteilt , dass Vodafone noch keine Rufnummerfreigabe erteilt habe und ich dies dort veranlassen solle.
Ich habe dann also wieder bei Vodafone angerufen und wollte die Rufnummer freigeben, was dann aber nur gegen Aufladung des Callya-Prepaidtarifs möglich war (angeblich). Ich habe die Aufladung dann letztlich vorgenommen, damit der Vertriebspartner den neuen Vertrag inkl. Rufnummer einrichten bzw. die Einrichtung abschließen konnte.
am 14.11.2019 18:19
Hallo @Muergo,
bei einer Portierung (Rufnummer wechselt von Anbieter A zu Anbieter B) gibt der alte Anbieter die Rufnummer an den neuen Anbieter ab. Die Rufnummer taucht dann im Vodafone System nirgendwo mehr als aktive Rufnummer auf. Für diesen Vorgang werden rund 30 Euro berechnet.
Bei einem Wechsel aus einem Laufzeit Vertrag zu CallYa oder einem Wechsel aus CallYa in einen Laufzeit Vertrag (Rufnummer verbleibt beim Anbieter Vodafone), werden deine Daten im Grunde nur von Datenbank "Laufzeit Vertrag" in die Datenbank "Prepaid CallYa" verschoben. Die Rufnummer ist in diesem Fall durchgehend bei Vodafone aktiv. Dieser Vorgang ist kostenlos.
Da ja geklärt ist, dass eine Portierung von CallYa auf einen Vodafone Laufzeit Vertrag ausgeschlossen ist und davon ausgehend wie du den Ablauf beschreibst, nehme ich ebenfalls an, dass es sich um einen Wechsel aus CallYa in einen Laufzeit Vertrag handelt.
Wenn du nun also 30 Euro aufgeladen hast und kein Guthaben verbraucht hast (für Telefonate oder die Nutzung eines Prepaid Tarifs), dann wird das Guthaben automatisch auf deinen Laufzeit Vertrag übertragen. Das kann @Matthes im Zweifel leicht prüfen, wenn dich das total irre macht. ![]()
am 14.11.2019 18:40
Hallo Helferlein,
vielen Dank für die Nachricht. So, wie Du es darstellst, stellt(e) es sich auch für mich dar, außer dass ich nicht wusste, dass die in meinen Augen überflüssige 30 Euro Prepaid-Aufladung mit dem neuen Laufzeitvertrag verrechnet wird.
Mich würden die 30 Euro auch gar nicht mal total irre machen, wenn sie zulässigerweise hätten erhoben werden dürfen.
Sie werden mich allerdings irre machen, wenn sie unzulässigerweise nicht verrechnet werden ![]()