huch"comunicalia marketing servimob 4,99"auf Rechnung trotz Drittanbietersperre in meinVodafone-app
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Netzwerkforscher
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https://forum.vodafone.de/t5/CallYa/Nicht-get%C3%A4tigter-Kauf-%C3%BCber-Comunicalia-Marketing-MocoP...

 

Hi,

 

ominöse 4,99 werden mir laut meinVodafone diesen Monat (August 2020) unberechtigt in Rechnung gestellt (dieses login bei Vodafone erschließt alle meine Daten, bitte auf pm-Frage verzichten und am Besten einfach Erstattung veranlassen und Sperre reparieren).

 

Das Internet gibt einen Hinweis auf einen Button "mobile Version" statt "Desktop Version", das kommt mir bekannt vor, heißt manchmal auch "Wollen Sie zur mobilen Version wechseln?" - das veranlasst Vodafone zur Abbuchung? Kaum zu glauben, steht hier aber:

 

"

Soeben wurde ich per SMS informiert, dass ich über den Anbieter Comunicalia Marketing / MocoPay einen Kauf über 4,99 EUR getätigt hätte und dieses Geld wurde sofort von meinem Vodafone-CallYa-Konto abgebucht.

 

Ich habe per iPhone auf cnn.com Nachrichten gelesen, als sich ein neues Fenster (siehe Anhang) öffnete. Ich habe hier ohne das Kleingedruckte wahrzunehmen auf Mobile Seite geklickt, da ich von einem Bezug zu cnn.com ausging.

 

Wem ist denn bewusst, dass mit so einer Abfrage (Mobil- oder Desktopversion, auf Nachrichtenseiten sehr üblich), irgendein Kauf irgendeines Produktes getätigt wird? Ich sehe in dem Vorgang eine Irreführung an der Grenze zum ***.

[…]

Einmal kann das Callya Team das für Dich tätgen.
Das ggf das Abo kündigen und Rückbuchung der 4,99 Euro.

Dann solltest Du Dir eine Sperre für Mobiles Bezahlen hinterlegen lassen oder das kannst Du auch selber machen in der MeinVodafone App.

"

Quelle: forum.vodafone.de, s. o. (URL springt bei Einfügen unter firefox an erste pos, text einfügen vorher ging.. komisch)

 

Das habe ich sofort kontrolliert:

 

Unter "Diese Optionen hast Du schon (Mein Vertrag/Mein Tarif/Details in app) steht "Sperre Vodafone mobiles bezahlen für Abonnements", das hieß vor drei Jahren wohl noch anders, jedoch taucht "Comunicalia Marketing" unter "Deine Abos" und unter "Deine Einzelkäufe" auf (in der app auf "aktuelle Rechnung" und darin auf "Abos und mobiles Bezahlen"), beide Einträge mit heutigem Datum 2020-08-20.

 

 

Dank und Gruß

 

Marco Hoffmann

6 Antworten 6
reneromann
SuperUser
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Das Problem ist, dass es sich nicht um eine Dienstleistung von Vodafone handelt, sondern um diejenige eines Drittanbieters - wahrscheinlich eines nicht ganz aufrichtigen Anbieters, der sich per Overlay/whatever einblendet und seine (vermeintliche) Dienstleistung für teuer Geld mit nicht ganz sauberen Methoden an den Kunden bringt.

 

Davon abgesehen:

Es gibt zwei Drittanbeitersperren:

a) für Abos

b) für Einmalzahlungen

Sofern du die Sperre bisher nur für Abos gesetzt hast, sind trotzdem Einmalzahlungen möglich (sowohl gewollte als auch ungewollte).

 

Und ja, die schnellste Methode, das zu unrecht abgebuchte Geld zurück zu bekommen, ist wirklich der Anruf bei der Hotline...

Hallo,

 

wo in der meinVodafone app hätte ich denn "Einmal-Unsauber" sperren können und warum reicht es nicht, wenn der Vodafone-Support jetzt Bescheid weiß?

 

Wie lange muss ich denn warten, wenn ich nicht die Hotline anrufen möchte?

 

Es war glaube ich der heutige Klick auf eine News in einem MSN-stream , aber ich such da nicht, nachher buchen die wegen reload nochmal ab - haben Sie die Einmalzahlung ohne Einwilligung jetzt gesperrt oder lebe ich mit vodafone im Internet nun auf gefährlichem Fuß? Ich fühle mich im Stich gelassen von Ihnen.

 

 

a) Ich bin auch "nur"ein Kunde und nicht der Vodafone-Support

b) du bist hier in einem Kunden-helfen-Kunden-Board und nicht in einem Ticketsystem des Vodafone-Supports

 

Es schauen hier zwar auch Mitarbeiter (Moderatoren) mit drauf, aber das kann durchaus auch mal einige Tage dauern, bevor sich ein Mod der Sache annimmt - schneller geht es meist, gerade bei solchen Sachen, wenn man sich direkt an die Hotline wendet.

 

Und generell zum Thema Drittanbieterzahlungen:

Es gibt "gute" Drittanbieterzahlungen, z.B. für Parktickets oder Einkäufe im Appstore (damit man dort nicht seine Bankdaten oder Kreditkartendaten hinterlegen muss), aber es gibt halt auch schwarze Schafe, die das System zu ihren Gunsten missbrauchen. Und eben jene schwarze Schafe wechseln z.T. ihre Firmennamen und Bankverbindungen schneller, als das mancher seine Unterwäsche wechselt - da helfen als Sperren auf Firmenebene leider nicht wirklich.

 

Das Problem ist übrigens kein reines Problem von Vodafone, sondern ein allgemeines Problem aller Anbieter - wobei einige Anbieter Drittanbieterzahlungen von Hause aus gesperrt haben (also auch das Parkticket oder im Appstore nicht direkt bezahlt werden kann), sondern diese Funktion erst manuell freigeschalten werden muss.

In dem MSN-Newsfeed stand auf grauem Hintergrund, wenn man über einen Link in einem Artikel etwas kauft, könne es sein, dass Microsoft dafür "Kommission" bekommt, bekommt Microsoft jetzt auch einen Anteil an den gestern von Vodafone unberechtigt in Rechnung gestellten 4,99?

 

Seit nachweislich mindestens drei Jahren arbeitet Vodafone mit dem genannten Trickbetrüger zusammen und vermutlich sind bereits viele solcher Diebstähle durch Vodafone zur Tatvollendung gekommen, wenn Kunden nicht a) den *** bemerkt und sich b) hartnäckig bei Vodafone beschwert haben.

 

Woher kennt "Comunicalia Marketing" eigentlich meine Telefonnummer? Übermittelt Vodafone meine Hardwareadresse auch an TikTok und die NSA?

 

Bin ich eine Ware, die Vodafone in den MSN-feed stellt und bei deren Verkauf Microsoft "Kommission" erhält? Steht das als Forderung an BRD-Provider im NSA-Vertrag?

 

Ich habe kein Mobilfunk-payment freigeschaltet und höre davon zum ersten Mal durch den *** der Bande. Hätte ich das gewusst, hätte ich nie diesen teuren Tarif mit 5G-Handy gebucht, zumal der 5G-Hoax allein schon abstößt: in Hamburg gibt es ein Mini-Terrain im Industriegebiet und in Bremen müsste man zum Flughafen fahren, um 5G auszuprobieren. Geworben hatte Vodafone mit 5G in Hamburg und Bremen, da dachte man doch nicht an 0,1prozent der Fläche (und sollte monatlich plötzlich noch 5euro extra für 5g-Freischaltung zahlen).

 

Gibt es keine staatliche Überwachung dieser *** oder sitzt die Bundesregierung im Aufsichtsrat?

 

Zufällig erhielt ich gerade die technische Lösung per eMail, bitte Programmierauftrag erteilen:

 

"

Date: Fri, 21 Aug 2020 09:04:38 -0000
Message-ID: <***.email.americanexpress.com>
List-Unsubscribe: <mailto:***@EMail.americanexpress.com>
From: "American Express" <AmericanExpress@email.americanexpress.com>
To: […]
Subject: ***, verifizieren Sie Ihre Online-Einkäufe auch über die Amex App.
MIME-Version: 1.0

 

[…]

 

Ab sofort können Sie Ihre Online-Einkäufe
per Push-Benachrichtigung verifizieren.

Ihre Sicherheit beim Online-Shopping ist uns wichtig. Aus diesem Grund überprüfen wir regelmäßig, ob es sich um autorisierte Transaktionen handelt. Der einfachste Weg ist die Verifizierung über eine Push-Benachrichtigung in der Amex App.

   

1.

Downloaden Sie die Amex App und aktiviere Sie die Benachrichtigungen in Ihren Geräte-einstellungen.

   

2.

Nach Aktivierung der App-Verifizierung erhalten Sie beim Online-Einkauf zukünftig eine Push-Benachrichtigung zur Verifizierung.

   

3.

Tippen Sie auf die Push-Benachrichtigung, überprüfen Sie die Details und bestätigen Sie Ihren Online-Einkauf.

 

Amex App downloaden

"

Quelle: eMail an dieselbe Adresse, die bei Vodafone hinterlegt ist.

 

Community-Team: Persönliche Daten entfernt

Nur mal so: Die Bezahlung über die Handyrechnung gibt es schon seit über 10 Jahren - das ist also keinesfalls "neu".

Und es gibt halt auch durchaus legitime Funktionen, wie z.B. Einkäufe in AppStores oder Parktickets, die darüber bezahlt werden; gleiches gilt auch für das Nachbuchen von Datenvolumen (auch wenn dort VF selbst der Anbieter ist)...

 

Weiterhin: Nicht Vodafone übermittelt die Daten, sondern dein Handy macht dies.

Dies übermittelt zusätzlich zu den "normalen" Anfragen noch die sogenannte MSISDN, also die eindeutige SIM-Kennung - und über jene Kennung kann dann die Buchung und Abrechnung erfolgen. Auch diese Übertragung ist durchaus sinnvoll, weil darüber abrechnungstechnische Systeme gesteuert werden können - aber auch Webfunktionen wie z.B. die Anzeige des bereits verbrauchten Datenvolumens.