Eigener Router bekommt nur Private 10.x.x.x IP
Knogle
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Hallo Freunde ich grüße euch.

ich habe aktuell einen Vodafone Red Business 500er Vertrag mit Feste IP gehabt. Nun wollte ich jedoch ein Modem einsetzen, undzwar das Arris TG2492. Daher habe ich mal bei der Hotline angerufen und mir meine MAC eintragen lassen. Das Problem ist nun: Mein Gerät bekommt immernoch nur eine Private IP aus dem 10.0.0.0/8er Subnetz. Woran liegt das, und was kann ich da machen?

 

 

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Hmm. Bei den beiden Kabelmodems die es wohl aktuell für den deutschen Markt gibt, ist denn da ein richtiger Bridge Modus möglich? Wenn ja, ist es möglich durch ein eigenes Endgerät eine native IPv6 Anbindung mit ggf. 48er Präfix zu haben? (Oder was für Präfixe gibt es bei Vodafone?).

Das Problem ist, im Betrieb hinter meine Fritte mit einer Public IP musste ich IPv6 entweder über 6rd mit der 192.168.88.1 anycast nutzen, oder über einen Tunnelbroker.

 

Statisches brauche ich nix, am besten nur einen einfachen Dual Stack den ich auch so an meinen Router durchreichen kann. (Wird gebraucht da ich Loadbalancing betreibe mit mehreren Leitungen, und so mein Router das NATting machen muss.).


@Knogle  schrieb:

Hmm. Bei den beiden Kabelmodems die es wohl aktuell für den deutschen Markt gibt, ist denn da ein richtiger Bridge Modus möglich?


Ein reines Kabelmodem wie das TC4400 braucht keinen Bridge Mode.

Der Bridge Mode "verwandelt" einen Kabelrouter in ein Kabelmodem.

 

IPv6 funktioniert hier ohne Probleme mit einem TC4400 - ich fordere ein 56er Präfix an.

Im UM Land musst du ein 59er Präfix anfordern.

 

Gruß Robert 

 

Hi,

 

zur Ergänzung von @RobertP's Antwort:

 

Für Verträge in Baden-Württemberg muss ein /56 Präfix angefordert werden, für Hessen und NRW das von RobertP erwähnte /59 Präfix.

 

Grüße

GigaZuhause 250 Kabel mit Technicolor TC4400-EU/Arris TM3402B

Vielen Dank euch soweit! Um dem monatelangen hin- und her nun ein Ende zu machen werde ich wohl das TC4400 kaufen. Ist zwar preislich schon extravagant, aber ist wohl die einzige praktikable Lösung.

Wie sieht das aus, muss ich irgendeine MAC vom Modem dann dem Kudendienst mitgeben? Oder muss da nichts provisioniert werden? Also kann ich im Prinzip die "freigegebene" MAC von meinem Arris , welche ich aktuell nutze , an meinen Router Interface setzen, und das Modem anschließen?

Natürlich muss das, wie jedes andere Gerät auch, provisioniert werden!

In deinem Fall unter Angabe der CMAC über die Hotline.

 

Gruß Robert 

Knogle
Netzwerkforscher
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Hallo Freunde. Ich bin schonmal was weiter. Habe die Vodafone Fritte wieder im Betrieb, mit dynamischer IP, und habe nun Dual Stack angefordert.

Weiterhin haeb ich meinen Router an einen der Bridge-Ports  gepackt, und der kriegt nun eine oeffentliche IPv4 und IPv6 welche auch anpingbar sind.

Jedoch gibt es noch Probleme mit IPv6, das klappt nicht reibungslos.

Wenn ich bspw. nur meinen Laptop an einen Standardport an der Fritte stecke, und ipv6-test.com Aufrufe bekomme ich bei IPv6 kein Ergebnis. Bei wieistmeineip.de habe ich eine IPv6 Adresse aber keine IPv4. Also ganz sauber klappt das nicht, selbst im Setup "Fritzbox --> Client".

Hat jemand da eine Idee?


@Knogle  schrieb:

Habe die Vodafone Fritte wieder im Betrieb, mit dynamischer IP, und habe nun Dual Stack angefordert.

Weiterhin haeb ich meinen Router an einen der Bridge-Ports  gepackt, und der kriegt nun eine oeffentliche IPv4 und IPv6 welche auch anpingbar sind.

....

Wenn ich bspw. nur meinen Laptop an einen Standardport an der Fritte stecke, und ipv6-test.com Aufrufe bekomme ich bei IPv6 kein Ergebnis


keine Ahnung was du da tust aber in der Konstellation sollte dein Client (Laptop) doch an deinem Router den du am Bridgeport angeschlossen und konfiguriert hast angeschlossen werden und nicht an der Fritzbox!.

Gruß Robert