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Lösung
am 17.12.2020 11:06
Im September hat Vodafone meinen DSL Vertrag grundlos gekündigt. Seit gestern sind nun die GigaKombi Vorteile weg. Ich soll nun 15 € mehr im Monat für meine Mobilfunkverträge bezahlen. Dafür wird mein Datenvolumen von 10GB auf 5GB reduziert. Diese Preiserhöhung bei gleichzeitiger Leistungsminderung nehme ich nicht hin. Zweimal habe ich Vodafone bereits gebeten, eine Lösung vorzuschlagen. Keine Antwort.
Vodafone hat das Problem geschaffen. Nicht ich.
Was timmt denn nicht mit Vodafone? Warum kann man nicht für die restlaufzeit die Vorteile weiter gewähren? oder warum hat man nicht den DSL vertrag wenigstens so lange laufen lassen, damit die Veträge zeitgleich enden?
Warum wird man als Kunde derart *** und erhält auf seine Schreiben nicht einmal eine Antwort?
am 18.12.2020 07:07
Der DSL Vertrag begann im April 2013 mit einer Geschwindigkeit von 16MB. Aufgrund eines von Vodafone (!) angebotenenen Upgrades auf 50MB gab es zum 1.08.2020 eine zweijährige Vertragsverlängerung.
Die Kündigung durch Vodafone erfolgte am 30.09.2020 zum 14.12.2020. Am 01.10.2020 habe ich gegen diese Kündigung Widerspruch und Beschwerde eingelegt. Beides ohne Antwort.
P.S. Leitungsmiete i.H.v. 1,39 wurde bereits seit 2016 durch Vodafone erhorben.
Sei's drum. All das ist nicht die eigentliche Frage. Wenn Vodafone eben keine Kunden braucht, bitte.
Es geht nach wie vor um die Folge daraus. Und die ist nach wie vor: durch die Kündigung von Vodafone entstehen mir rechtliche Nachteile, in Form der Preiserhöhung der Mobilfunfverträge inklusive Halbierung des Datenvolumens.
am 18.12.2020 20:30
Wurde denn die Geschwindigkeitserhöhung überhaupt geschalten -oder- wurde die Erhöhung gar nicht geschalten, sondern storniert und damit eine eventuelle Kündigung des Altvertrages wieder aktiv?
Die Erhöhung der Leitungsmiete für den ADSLer hat beim VDSLer keine Auswirkungen mehr.
Die Frage ist außerdem, was der lokale Anbieter für die Mitnutzung der Technik verlangt hat - denn das ist bei Kleinanbietern nicht geregelt, lediglich die Preise bei der Telekom sind über die BNetzA festgelegt (wegen marktbeherrschender Stellung der Telekom) - und lediglich die Telekom muss Fremdanbieter in's Netz lassen, andere Anbieter können, müssen jedoch nicht [hängt jedoch auch davon ab, ob für den Ausbau Fördermittel geflossen sind oder nicht].
am 18.12.2020 20:36
@ProjectZero101 schrieb:
Es geht nach wie vor um die Folge daraus. Und die ist nach wie vor: durch die Kündigung von Vodafone entstehen mir rechtliche Nachteile, in Form der Preiserhöhung der Mobilfunfverträge inklusive Halbierung des Datenvolumens.
Nein, eben nicht. Dein Vertrag ist (höchstwahrscheinlich) ein "Red X" mit einem Datenvolumen "Y GB" für den Preis "Z €" und nicht ein "Red X mit GigaKombi" mit einem Datenvolumen "2 * Y GB" und einem Preis "Z € - 10 €". Das du bisher aufgrund der GigaKombi das Datenvolumen "2 * Y GB" bekommen und einem Preis "Z € - 10 €" bezahlt hast, hat nichts für den geschlossenen Vertrag über ein Datenvolumen "Y GB" und einen Preis "Z €" zu tun.
Schaue auch nochmal genau in die Vertragsunterlagen, was du da bestellt hast - meines Wissens nach wird der eigentliche Vertrag immer OHNE GigaKombi abgeschlossen und diese dann erst nachträglich (teil-)automatisch gewährt, wenn die Bedingungen erfüllt sind.