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am 07.09.2025 18:28
Die Vodafone-Anlage, die ursprünglich von Tele Columbus stammt, ist in der Fritz-Kirsch-Zeile 34, 12459 Berlin, immer noch völlig veraltet und wurde nach der Übernahme durch Vodafone bisher nicht modernisiert.
Warum kümmert sich niemand darum? Die Degewo ist doch eigentlich Partner von Vodafone. Sollte da nicht längst eine Modernisierung passiert sein?
Gelöst! Gehe zu Lösung.
am 07.09.2025 22:17
@Rattus1 schrieb:
Multimediadose (MMD ist vorhanden
Interessant, aber die dürfte nur verbaut worden sein wenn die Hausanlage sprich der Hausanschlußverstärker (HAV) für Kabel Internet geeignet ist, sonst macht die keinen Sinn.
Selbst wenn du die MMD für Kabel Internet versuchst zu nutzen und das nicht funktioniert, dann sollte man Vodafone informieren.
Leicht gesagt, aber schwierig umzusetzen, da dürfte der Kunde leider sehr viel Geduld benötigen.
Andere Kontaktmöglichkeiten als WhatsApp 0172 1217212 oder SMS 0172 440 12 12 können wir dir da auch nicht bieten.
07.09.2025 22:22 - bearbeitet 07.09.2025 22:23
kannst ja die Miete kürzen, wenn kein richtiger Anschluß vorhanden ist, Mieterbund einschalten !
am 07.09.2025 22:44
@Menne99: Der Kabelanschluß ist nicht mehr Bestandteil einer Miete, genauer der Mietnebenkosten.
am 08.09.2025 01:04
@Peter165 schrieb:
@Menne99: Der Kabelanschluß ist nicht mehr Bestandteil einer Miete, genauer der Mietnebenkosten.
@Menne99 hat mit seiner Aussage schon Recht -- wenn die Anlage im Haus defekt ist, ist dafür der Vermieter zuständig, weil die Anlage an sich (also die Kabel, Verteiler und die Unterhaltung) -genau wie beispielsweise Wasserrohre, Heizungsrohre, Strom- und Telefonleitungen- zum Haus selbst gehören und dementsprechend in der Kaltmiete enthalten sind. Bei einer Störung dieser Hausinfrastruktur muss der Vermieter sich um die Beseitigung der Störung im Haus kümmern - er schuldet die ordnungsgemäße Verkabelung zwischen Hausübergabepunkt und Wohnung.
Was jedoch nicht mehr geschuldet ist, weil es nicht mehr über die Nebenkosten abgerechnet werden darf, ist die reine Bereitstellung des TV-Signals selbst -- der Kabelnetzbetreiber kann den einzelnen Nutzer abklemmen, wenn der Nutzer keinen Vertrag für die Nutzung hat; genau wie auch der DSL-Betreiber das DSL-Signal kappen oder der Stromnetzbetreiber die Energieversorgung abschalten kann, wenn keine entsprechenden Verträge vorliegen.
Aber für die Verkabelung im Haus ist einzig und allein der Vermieter zuständig...
am 08.09.2025 21:12
@reneromann: Da liegt der Unterschied.
Die Kosten für den Kabelanschluß in der Kaltmiete, oder aber die Kosten für den Kabelanschluß in den Nebenkosten.
Bei in der Kaltmiete, da ja richtig, aber wenn ehemals in den Nebenkosten dann dürfte das eher nicht funktionieren.
Aber versuchen kann man das trotzdem.
Aus meiner Sicht bleibt auch immer der Versuch mit der Vertragsbestellung wenn das technisch nicht funktioniert, dann der Vodafone Techniker.
Laut @Rattus1 ist ne MMD installiert, was eigentlich nur im Rahmen einer Aktualisierung der Hausanlage gemacht sein dürfte. Aus meiner Sicht dürfte die Anlage so alt noch nicht sein. Zu beachten dabei, TeleColumbus und Vodafone nutzen zwar das gleiche Frequenzspektrum, aber für TV und Internet nicht die gleichen Frequenzen.
Weder die Degewo noch Vodafone werden da von sich aus aktiv werden.
am 08.09.2025 21:41
Du hast mich falsch verstanden. In der Kaltmiete sind die Kosten für die Hausverkabelung an sich enthalten -- genau wie darin auch die Kosten für die Wasserrohre, Stromleitungen, Gasleitungen und Telefonleitungen enthalten sind. Eben weil jene Leitungen und Rohre zum Gebäude gehören und vom Eigentümer/Vermieter unterhalten werden müssen.
Nicht (mehr) enthalten ist der Kabel-Grundanschluss (aka TV Connect), der ehemals über die Nebenkosten abgerechnet werden konnte -- also die reine Signalbelieferung. Diese hat aber nichts mit der Verkabelung im Haus zu tun!
am 08.09.2025 22:11
Die Preisfrage ist in dem Fall, da zwar TV funktioniert wenn wohl auch per nachträglichem Verstärker ob der Vermieter da auch für da eventuelle einpegeln des HAV zuständig ist? Die Kabelanlage selber scheint ja zu funktionieren. Wie sonst TV möglich?
Nach meiner Erinnerung an diese Straße, so gut wie alles Mehrfamilienhäuser durchaus älteren Baujahres, da dürften ja auch andere Mieter in dem Haus Problem haben?
am 08.09.2025 22:46
Für das Einpegeln ist ebenfalls der Hauseigentümer zuständig -- initial wird das vom KNB bei der Erstinstallation gemacht, aber danach ist das alleine Sache vom Hauseigentümer, wen er damit beauftragt.
am 08.09.2025 23:18
Kennst du den Vertrag den im dem Fall die Degewo mit Vodafone hat?
Pauschale Beurteilungen helfen hier nicht wirklich.
am 09.09.2025 00:10
@Peter165 schrieb:
Kennst du den Vertrag den im dem Fall die Degewo mit Vodafone hat?
Nein, brauche ich aber auch nicht, weil das für den Mieter keine Rolle spielt.
Für das Hausnetz ist der Hauseigentümer verantwortlich - ob er die Arbeiten selbst vornimmt oder diese an Dritte, wozu auch Vodafone gehören kann, vergibt, kann dem Mieter komplett egal sein.
Genau dafür gibt's ja die Kaltmiete und die Möglichkeit der Minderung der Miete - um eben Druck auf den Vermieter auszuüben, das Mietobjekt in Ordnung zu bringen. Ob der Vermieter etwas für den Defekt kann oder nicht, spielt für die Vertragsbeziehung Mieter <-> Vermieter und den aus dem Mietvertrag herrührenden geschuldeten mangelfreien Mietgegenstand keine Rolle.
@Peter165 schrieb:
Pauschale Beurteilungen helfen hier nicht wirklich.
Das sind keine pauschalen Beurteilungen, sondern das ist erst einmal das, was der Gesetzgeber über das BGB festgelegt hat.
Ob der Vermieter/Eigentümer dann Dritte beauftragt oder nicht, spielt für den Mieter keine Rolle -- für diesen ist auch die Vertragsgestaltung zwischen Vermieter/Eigentümer und Signallieferant/Wartungsfirma irrelevant.