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am 19.01.2023 10:56
Seit mehr als zwei Wochen besteht eine Störung meines Internetanschlusses. Ich arbeite als selbständige Journalistin und bin dementsprechend auf eine funktionierende Internetverbindung angewiesen.
Ich habe meinen Computer daher in den letzten zwei Wochen über große Zeiträume mit dem Hotspot meines Telefons vernetzt und musste daher schon mehrfach Datenvolumen nachkaufen.
Die Störung besteht weiterhin und ich möchte gerne wissen, wie Vodafone das finanziell ausgleichen wird. Einfach nur meine Rechnung entsprechend zu reduzieren wird das zusätzliche Datenvolumen, dass ich für mein Handy kaufen musste, nicht ausgleichen.
Hat da jemand Erfahrungen?
19.01.2023 11:33 - bearbeitet 19.01.2023 11:35
du musst erst mal eine Störung melden, dann die AGB´s lesen dort steht drin was und ab wann es evtl was gibt.
Wenn man Inet braucht nutzt man keinen privat Anschluß da hat man nen Buisnessvertrag ,ca.80€ + der hat andere Entstörzeiten, und eine Fallback Lösung beim großen Riesen evtl.
Welches Modem, Signalpegel, alle Kanäle posten ,ham die Nachbarn auch probleme, geht TV ...
am 19.01.2023 15:00
@JuliaS2 schrieb:
Die Störung besteht weiterhin und ich möchte gerne wissen, wie Vodafone das finanziell ausgleichen wird.
Wenn du keinen Business-Vertrag hast, dann maximal nach den gesetzlichen Vorgaben und das auch nur dann, wenn du die Störung rechtzeitig genug gemeldet, bei der Behebung mitgewirkt und diese nicht verzögert hast und oben drein die Störung im Verantwortungsbereich von Vodafone liegt.
Sollte also z.B. ein Fehler an der Hausanlage vorliegen, wird Vodafone keinen Cent bezahlen - du darfst dich dann gerne an den Hauseigentümer wenden.
Davon abgesehen sind Schadensersatzansprüche bei Privatkundentarifen explizit über die AGB ausgeschlossen - so wie auch die gewerbliche Nutzung von Privatkundentarifen in den AGB untersagt ist.
Und wie man nur so blauäugig sein kann, keinen adäquaten Ersatz vorzuhalten, wenn man auf Internet angewiesen ist, will mir einfach nicht in den Kopf. Im Zweifel heißt das dann logischerweise, dass man zwei Leitungen über zwei verschiedene Technologien von zwei verschiedenen Anbietern braucht, aber das sollte es einem auch Wert sein, wenn davon das eigene Einkommen abhängt.
am 20.01.2023 15:41
Hast du die Störung bei Vodafone gemeldet und es gibt ein Ticket? Oder ist es eine großflächige Störung?
Wenn die Störung an defekter Vodafone-Hardware oder anderweitig im Zuständigkeitsbereich von Vodafone liegt, dann wird einem oft ein Download Kontingent auf eine Vodafone-Handynummer angeboten. Mir wurden seinerzeit max. 500 GB, verfügbar für glaube 14 Tage, angeboten bis ein Techniker kommen konnte.
Der Techniker war dann schon am nächsten Tag verfügbar, daher habe ich davon keinen Gebrauch gemacht (habe auch keinen Mobilfunkvertrag via Vodafone).
Ich hatte seinerzeit mit Vodafone via Twitter-Support Kontakt und das Angebot mit dem Download kam unverzüglich, nachdem via Fernmessung eine tatsächliche Störung des Signals festgestellt wurde.
Schadenersatz kann man als Privatnutzer nicht melden, wie schon jemand richtig sagte. Es gibt nur im Telekommunikationsgesetz einen Paragraph, der gewisse Ausfallgebühren regelt - diese treten aber meines Wissens nicht in Kraft, wenn Vodafone dir Ausweichmöglichkeiten anbietet (z.B. Download auf dein Handy) und wenn Vodafone die Störung nicht zu vertreten hat (also wenn etwas kaputt ist, das dein Vermieter reparieren muss).
Wie genau man diese Ausfallgebühren fordern kann, weiß ich jedoch nicht - ich würde sie nicht einfach von deiner monatlichen Rechnung abziehen, dies könnte zu einem Mahnverfahren führen.
Ggf. wäre hier, solltest du Vodafone kontaktiert haben und nichts passieren, ein Anruf bei der Verbraucherzentrale oder der Netzagentur hilfreich. Dort hat man ggf. auch juristischen Background, der weiterhilft.
am 20.01.2023 19:40
Die Verbrauchzentrale hilft auch nicht. Die wollen erstmal 35 € haben und dann sagen sie dir das sich erstmal genug leute melden müssen
am 22.01.2023 00:57