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Frage

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Antwort

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Lösung

Sehr aufdringliche "Bestandskundenbetreuer" an der Haustür, angeblich von Vodafone
Cochise
Netz-Profi
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Hier in Schwabenheim sind aktuell zwei junge Leute im Vodafone-Outfit unterwegs und geben sich als Bestandskundenbetreuer (oder so ähnlich) aus. 

Öffnet man die Tür, wird man gleich zugequasselt. Ich habe unterbrochen und gesagt, dass ich gut versorgt bin, ihren Dienst nicht brauche und ihnen noch einen schönen Tag gewünscht. Dann kam die Frage, mit wem ich denn meinen Vertrag hätte. 

Wieso fragt mich das ein Bestandskundenbetreuer? 

Ich habe dann die Tür geschlossen, worauf der junge Mann gleich wieder klingelte und mich bequatscht hat, als ginge es darum, mein Leben zu retten. Ich habe dann - etwas lauter - wiederholt, dass ich mit ihnen nicht reden wollte und sie meines Grundstücks verwiesen.

Die jungen Leute wurden immer frecher und drohten noch mit der Polizei. 

 

Frage an Vodafone: habt ihr tatsächlich solche frechen, aufdringlichen Klinkenputzer unterwegs?

 

 

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17 Antworten 17
andreasabaad
SuperUser
SuperUser

Das sind alles selbstständige Handelsvertreter auf Provisionsbasis und keine Bestandskundenbetreuer. Die wollten nur eins, dir neue Verträge verkaufen. Du hast alles richtig gemacht!

Danke. Den Verdacht hatte ich auch. 

 

Ich würde aber erwarten, dass Vodafone ein Problem damit hat, dass die sich als Vodafone-Mitarbeiter ausgeben, mit Vodafone-Jacken erscheinen und mit irgendeinem Vodafone-Ausweis rumfuchteln. Nicht gut für das Image.

 

 

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Sollte man meinen, und VF hat wiederholt getönt dass offensiv gegen solches Gebahren vorgegangen wird. Wieman aber anden gleichbleibenden Meldungen ablesen kann ist das wohl zum größten Teil nur heiße Luft. 

MasterScorpion
SuperUser
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Oder ... oder ...

Es sind unterschiedliche Personen die es betrifft.

Vertreter A baut (mehrmals) Mist - wird entsorgt - Vertreter B fängt ne Woche später mit dem "Spaß" an - wird entsorgt - Vertreter C kommt einen Monat später auf die gleiche (beknackte) Idee

Und die Realität - du weißt es vorher nicht...

 

 

Wäre doch relativ einfach zu bekämpfen: VF sagt Drückerfirma „Sorgt von Anfang an dafür, dass sich eure Leute benehmen, oder IHR werdet entsorgt!“. Oder noch einfacher: das ganze System abschaffen, eigene Festangestellte mit fixem Gehalt einsetzen. Müssten dann alle Firmen mitziehen (oder gesetzlich dazu verdonnert werden - die freiwillige Selbstkontrolle funktioniert ja erwiesenermaßen schon seit Ewigkeiten nicht).

MasterScorpion
SuperUser
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Viel Text in kurz:

Man wird Vertragspartner für die Vergehen einzelner MA nicht unter Generalverdacht stellen.


@MasterScorpion  schrieb:

Viel Text in kurz:

Man wird Vertragspartner für die Vergehen einzelner MA nicht unter Generalverdacht stellen.


Danke allen für eure Antworten.

 

Ich bin jetzt verwirrt.  Vertragspartner? Werden die von Vodafone geschickt oder sind die in Eigeninitiative unterwegs?

 

Wenn sie von Vodafone kämen, müssten sie ("Bestandkundenbetreuer") doch wissen, wer in der Straße einen Vodafone-Vertrag hat und wer nicht...?

Vermuteter Hintergrund der Aktion: Hier droht Glasfaser (nach etwa 4 Jahren bauen und schnarchen) vielleicht doch Fortschritte zu machen und man will den Leuten schnell vorher nochmal in einen 2-Jahres-Vertrag an die Backe heften.

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@Cochise 

Haustürkodex

 

Gruß Hermes1


@Cochise  schrieb:

Ich bin jetzt verwirrt.  Vertragspartner? Werden die von Vodafone geschickt oder sind die in Eigeninitiative unterwegs?

 


Geschickt werden sie nicht. 

Das sind sog. "freie Medienberater", die für Drückerfirmen mit Vertragspartnerschaften mit unterschiedlichen Unternehmen unterwegs sind. Sie gehen nicht im Auftrag des Anbieters los, sondern für ihre Firma. Die Firma wiederum bekommt Provisionen für Vertragsabschlüsse und zahlt dafür an die Verkäufer. 

Wie @Peter_Co bereits schrieb, gehört das System eigentlich abgeschafft. So lange es sich aber auszahlt für Anbieter, Drücker und deren Firmen wird da keiner freiwillig drauf verzichten. Hier müsste der Gesetzgeber sich etwas einfallen lassen oder aber Kunden müssten dieses Vorgehen so rigoros ablehnen, dass es sich nicht mehr lohnt.