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Lösung
am 04.05.2023 10:22
Moin zusammen,
wie lange dauert eine ausgehende Rufnummernportierung bei Vodafone? Auf der Website steht, dass sie mindestens 10 Tage vor Vertragsende angestoßen sein muss. Unsere wurde beim neuen Anbieter am 17.04. angestoßen und warten immer noch. Auf Nachfrage verweist der neue Anbieter auf Vodafone und Vodafone auf den neuen Anbieter. Als Kunde steht man staunend dazwischen.
Vielleicht liest hier ja jemand aus der Kunden- bzw. Portierungsbetreuung mit.
Da es eine Geschäftstelefonnummer ist, pressiert es doch ein wenig...
Beste Grüße,
Markus
am 04.05.2023 10:57
Die Portierung im Festnetz erfolgt i.d.R. erst zum Vertragsende des abgebenden Providers.
Soweit mir bekannt ist, ist die einzige Ausnahme die Telekom.
Der neue Provider (Port-in) sollte dies eigentlich wissen und dich mit der entsprechenden Information versorgen.
am 04.05.2023 10:58
theoretisch reichen wenige tage aus.
vodafone gibt die nummer aber nur frei, wenn die vertragslaufzeit rum ist
(der vertrag also kündbar ist)
UND
die daten müssen 100%ig übereinstimmen, sonst wird die anfrage automatisch vom system abgelehnt
am 04.05.2023 11:15
Ja, alle Theorie ist grau...
Die Vertragslaufzeit ist definitiv rum, der Anschluss ist seit 24.04.2023 abgeschaltet.
Die Daten stimmen 100%ig überein, das kenne ich und habe ich extra beachtet. Eine Ablehnung aus diesem Grund wäre schon lange erfolgt.
Es ist schlimmer...still ruht der See...es tut sich nichts. Wie gesagt, sie schieben die Verantwortlichkeiten hin und her.
am 04.05.2023 11:16
Der neue Provider bekommt von Vodafone keine Rückmelgung und mahnt diese alle 7 Tage automatisch an. Öfter dürfen sie es wohl leider nicht.
am 04.05.2023 11:43
Wende dich dann bitte an die Bundesnetzagentur.
Die sind u.A. für so was da. Bei meinem Bruder mussten wir die im umgekehrten Fall (von Telekom zu Kabelbw) einsetzen.
Einen individuellen Support gibt es hier schon lange nicht mehr.
09.05.2023 10:05 - bearbeitet 09.05.2023 10:06
Vielen Dank für die Hinweise.
Nach diversen Telefonaten und gegenseitigen Schuldzuweisungen der Anbieter gibt es nun einen Portierungstermin.
Was allerdings jetzt der Hohn ist, heute (09.05.23) einen Tag vor dem Portierungstermin schickt Vodafone mir eine Mail mit einem PDF (datiert 04.05.23) mit folgendem Inhalt, was eigentlich die 1a-Lösung für mein Problem gewesen wäre. Hier also für alle mit einem ähnlichen Problem, der ultimative Tipp:
"Liebe Vodafone-Kundin, lieber Vodafone-Kunde,
Ihr neuer Anbieter kann den Anschluss nicht rechtzeitig zur Verfügung stellen. Damit Sie unterbrechungsfrei den
Anbieter wechseln können, nutzen Sie bis zum Schalttag unser sogenanntes Notfallprodukt. Es entspricht dem
Tarif Internet & Telefon 500, für nur 5,99 Euro pro Monat. Inklusive ist eine Allnet-Flat, mit der Sie kostenlos ins
deutsche Festnetz und in alle deutschen Mobilfunknetze telefonieren. Das Notfallprodukt endet automatisch am
Schalttag.
Damit wir Ihren Anschluss wieder aktivieren können, schließen Sie dafür Ihren Kabel -Router einfach wieder an.
Haben Sie uns das Gerät schon zurückgeschickt? Dann melden Sie sich kostenlos bei uns unter 0800 278 70 00.
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.
Es könnte sein, dass wir Sie zu einer Zufriedenheitsbefragung einladen - wenn Sie uns das erlaubt haben. Wir
freuen uns über Ihre Teilnahme, denn Ihre Stimme ist uns wichtig.
Freundliche Grüße
Ihr Vodafone-Team"
Diese Lösung hat mir KEIN Vodafone-Mitarbeiter angeboten, obwohl ich mit sehr vielen unterschiedlichen Mitarbeitern gesprochen und gechattet habe.
Vielleicht habe ich nicht die richtige Frage gestellt, weil die Antworten der Mitarbeiter begrenzt sind. Aber das Problem war eigentlich sonnenklar.
Also vielleicht hilft dieser Tipp jemandem, der irgendwann ein ähnliches Problem hat.
Beste Grüße...
am 09.05.2023 11:32
Leider hat dein Beitrag herzlich wenig mit deinem Problem zu tun.
Zuerst nennst du den 24.4. oder so als Abschalttermin, der offensichtlich falsch war.
Das Vertragsende war offensichtlich der 04.05.
Im "ultimativen Lösungsansatz" ist die Rede davon, dass der neue Anbieter noch nicht freischalten kann.
Das hat mit dem Problem gar nichts zu tun.
Was da im Detail alles schief gelaufen ist, kann man als Kunde nicht nachvollziehen.
Es ist aber ähnlich wie beim Fussball. Faulspiel ist verboten. Wenn trotzdem gefoult wurde, pfeift der Schiedsrichter (hier die Bundesagentur auf Antrag).
Bei meinem Ansatz (Vertragsende 24.4. bin ich davon ausgegangen, dass der Termin schon lange vorbei war und dann offensichtlich die BNA einschreiten muss.
Übrigens ist in §59 TKG eindeutig festgelegt, dass die Rufnummernmitnahme unter Leitung des aufnehmenden Providers stattfindet.