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Lösung
am 23.09.2021 09:34
Hallo Community,
Ich habe einen Vertrag am 27.8.2019 mit Vodafone abgeschlossen und rechtzeitig zum 27.8.2021 gekündigt. Am 19.7.2021 habe ich meine Kündigung widerrufen und gleichzeitig meinen Vertrag geändert. Die Änderung wurde schriftlich mitgeteilt und der Kündigugsvermerk war auf der nächsten Rechnung nicht mehr zu sehen. In der Rechnung wurde auch die neue Laufzeit 19.7.2021-19.7.2023 angegeben.
Am 27.8.2021 ging mein Anschluss nicht mehr, da gemäß Vodafone ein Mitarbeiter vergessen hatte den Kündigungsvermerk zu löschen (was komisch ist, da es ja schon einmal nachweislich entfert worden ist..). Der Anschluss sollte gemäß der Mitarbeiterin rückwirkend zum 19.7.2021 reaktiviert werden. Am 30.8.2021 habe ich eine Auftragsbestätigung erhalten. Daraufhin habe ich auf "Mein Vodafone" gemerkt, dass ich eine neue Vertragslaufzeit hatte, und zwar 27.8.2021-27.8.2023. Daraufhin wieder Vodafone angerufen und mir wurde gesagt, dass die Laufzeit falsch ist und es auf 19.7.2021-19.7.2021 korrigiert wird. Paar Wochen gewartet - wieder nichts geändert. Wieder ein Anruf bei Vodafone und eine nette Dame beim Kundenservice hat gefragt was es soll, dass ich da anrufe, dass sie die Vertragslaufzeit nicht ändern wird und dass es mein Problem ist wenn's blöd gelaufen ist. Am folgetag habe ich erneut bei Vodafone angerufen. Gemäß den Mitarbeiter lässt das System es nicht zu einen Vertrag nachträglich zu ändern, und wenn die Vertragslaufzeit deswegen dann länger wird, weil ein Mitarbeiter vergessen hat den Kündigungsvermerk zu löschen, hat man als Kunde wirklich Pech gehabt. Im schlimmsten Fall hat man dann einen längeren Vertrag als vereinbart obwohl man keine Zustimmung dafür gegeben hat.
Ich habe den Mitarbeiter auch gefragt ob es eine e-Mail-Adresse gibt wo man sich beschweren kann - nein, gibt es nicht. Gefragt ob er Prozessbeschwerden bezüglich des Systems weitergeben kann - nein, kann er nicht. Wenn man im Kundenportal nach Kontaktdaten fragt wird für Beschwerden nur die Möglichkeit "Anrufen" gegeben - was ja für Vodafone vorteilhaft ist, da man die mündlichen Vereinbarungen nicht einhalten muss. Übrigens hat der Mitarbeiter mir den Rat gegeben Beschwerden immer per Einschreiben bei Vodafone einzureichen und es zu vermeiden telefonische Vereinbarungen zu tätigen..
Ich versuche nun seit 5.9.2021 eine schriftliche Antwort von Vodafone zu erhalten und habe sie jetzt auch schon 2 Mal schriftlich gebeten meinen Vertrag wie vereinbart zu ändern.. leider werden diese ignoriert und beim nachfragen wo meine Antwort bleibt wird behauptet sie können meine Nachrichten nicht finden..
Ich finde es unverschämt, dass ich die Konsequensen tragen muss obwohl Vodafone den Fehler gemacht hat.
Ist jemand anders wie ich von Vodafone über's Ohr gehauen worden? Musstet ihr einen Anwalt einschalten? Wenn ja, wie lange hat der gesamte Prozess gedauert?
am 23.09.2021 12:15
Danke für den Hinweis.