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Kabel - Unify - Bridge-Mode / Ext. Modem
Kadabra
Daten-Fan
Daten-Fan

Hallo zusammen,

 

wir ziehen bald in unser neues Zuhause in Rheinland-Pfalz, und so langsam steht das Thema Internetanschluss an. Dazu habe ich noch ein paar Fragen:

 

Ich betreibe mein Heimnetz aktuell mit einem UniFi Cloud Gateway Max. In verschiedenen Foren, auch im UniFi-Forum, habe ich schon einiges gelesen, bin mir aber noch unsicher, was die sinnvollste Lösung ist.

 

Mein Ziel wäre es, entweder ein reines Modem zu nutzen oder die Provider-Hardware möglichst schlank im Bridge-/Modem-Modus zu betreiben. Konkret denke ich an folgende Optionen:

 

Ein externes Kabelmodem wie das ARRIS CM3500

Eine FRITZ!Box im Bridge-Modus, wobei ich gelesen habe, dass das inzwischen problematisch bzw. eingeschränkt ist

Die Vodafone Station im Bridge-Modus, die wohl funktioniert, aber monatlich kostet

 

Sind meine Annahmen soweit korrekt?

 

Insbesondere interessiert mich, ob ich das ARRIS problemlos als Modem nutzen kann und ob dieses von Vodafone überhaupt akzeptiert wird. Das wäre zwar in der Anschaffung die teuerste Variante, langfristig aber vermutlich die sauberste Lösung, da ich sowohl bei der FRITZ!Box als auch bei der Vodafone Station letztlich nur den Modem-Teil nutzen würde.

 

Zusätzlich habe ich noch das Thema IPv4: Auf meinem Homeserver laufen ein bis zwei Docker-Container, die nicht sauber mit IPv6 klarkommen. Ich gehe daher davon aus, dass ich auf Dual Stack bzw. eine IPv4-Adresse angewiesen bin und hier auf die Kulanz des Supports hoffen muss, richtig? Ich war vor einigen Jahren schon einmal Kunde, damals wurde mir das freundlicherweise eingerichtet.

 

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Einschätzungen, vielleicht könnt ihr mir die Entscheidung etwas erleichtern.

 

Vielen Dank schon mal

Chris

 

1 Akzeptierte Lösung

Akzeptierte Lösungen
peter12_
Giga-Genie
Giga-Genie

Hi,

 

dann beantworte ich mal deine Fragen 🙂


@Kadabra  schrieb:

Ein externes Kabelmodem wie das ARRIS CM3500

Eine FRITZ!Box im Bridge-Modus, wobei ich gelesen habe, dass das inzwischen problematisch bzw. eingeschränkt ist

Die Vodafone Station im Bridge-Modus, die wohl funktioniert, aber monatlich kostet

 

Sind meine Annahmen soweit korrekt?


ja, diese passen soweit. Anmerkung zur Fritz!Box: Offiziell wird der Bridge-Mode der Fritz!Box Cable Modelle von seitens Fritz! (ehemals AVM) nicht supportet. Er funktioniert aber trotzdem bei kundeneigenen Geräten im Vodafone Deutschland Gebiet, wozu RLP zählt. Vorteil der Fritz!Box wäre, dass du selbst Firmwareupdates durchführen kannst. Beim Arris CM3500 kann dieser nur mit einer CMTS eingespielt werden und dies tut Vodafone bei Kundengeräten nicht.

 


@Kadabra  schrieb:

Insbesondere interessiert mich, ob ich das ARRIS problemlos als Modem nutzen kann und ob dieses von Vodafone überhaupt akzeptiert wird. Das wäre zwar in der Anschaffung die teuerste Variante, langfristig aber vermutlich die sauberste Lösung, da ich sowohl bei der FRITZ!Box als auch bei der Vodafone Station letztlich nur den Modem-Teil nutzen würde.


Ja, dieses Gerät ist im Vodafone Kabelnetz lauffähig. Ich selbst betreibe den Vorgänger (Arris TM3402B) seit mittlerweile 3 Jahren an einem Vodafone Kabelanschluss ohne Probleme. Designtechnisch wäre in deinem Fall der Einsatz eines reines Kabelmodem die "sauberste" Lösung.

 


@Kadabra  schrieb:

Zusätzlich habe ich noch das Thema IPv4: Auf meinem Homeserver laufen ein bis zwei Docker-Container, die nicht sauber mit IPv6 klarkommen. Ich gehe daher davon aus, dass ich auf Dual Stack bzw. eine IPv4-Adresse angewiesen bin und hier auf die Kulanz des Supports hoffen muss, richtig? Ich war vor einigen Jahren schon einmal Kunde, damals wurde mir das freundlicherweise eingerichtet.


Im Vodafone Deutschland Gebiet gibt es bei Nutzung eines eigenen Kabelrouters/-modems derzeit automatisch Dual Stack mit öffentlichen IP Adressen, sodass diesbezüglich kein Eingreifen seitens Vodafone oder durch dich notwendig.

Ich erwähne aber, dass vertraglich in Privatkundenverträgen nur DS-lite zugesichert wird und Vodafone die öffentliche IPv4 Adresse u. U. zwicken kann. Dies ist aber derzeit eher unwahrscheinlich 😉

 

Grüße

GigaZuhause 250 Kabel mit Technicolor TC4400-EU/Arris TM3402B

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2 Antworten 2
reneromann
SuperUser
SuperUser

FritzBox im Bridge-Modus ging in RP noch nie.

Einzige Möglichkeit wäre wirklich die Nutzung eines eigenen (reinen) Kabelmodems wie dem CM3500 oder dem TC4400.

 

Und wichtig wäre, dass dein geplanter Router auch mit DS-Lite klarkommt - zwar kannst du Glück haben, dass du eventuell mit dem reinen Kabelmodem derzeit noch volles DualStack bekommst, aber es ist nicht gesagt, dass dies auf alle Ewigkeit so bleibt.

peter12_
Giga-Genie
Giga-Genie

Hi,

 

dann beantworte ich mal deine Fragen 🙂


@Kadabra  schrieb:

Ein externes Kabelmodem wie das ARRIS CM3500

Eine FRITZ!Box im Bridge-Modus, wobei ich gelesen habe, dass das inzwischen problematisch bzw. eingeschränkt ist

Die Vodafone Station im Bridge-Modus, die wohl funktioniert, aber monatlich kostet

 

Sind meine Annahmen soweit korrekt?


ja, diese passen soweit. Anmerkung zur Fritz!Box: Offiziell wird der Bridge-Mode der Fritz!Box Cable Modelle von seitens Fritz! (ehemals AVM) nicht supportet. Er funktioniert aber trotzdem bei kundeneigenen Geräten im Vodafone Deutschland Gebiet, wozu RLP zählt. Vorteil der Fritz!Box wäre, dass du selbst Firmwareupdates durchführen kannst. Beim Arris CM3500 kann dieser nur mit einer CMTS eingespielt werden und dies tut Vodafone bei Kundengeräten nicht.

 


@Kadabra  schrieb:

Insbesondere interessiert mich, ob ich das ARRIS problemlos als Modem nutzen kann und ob dieses von Vodafone überhaupt akzeptiert wird. Das wäre zwar in der Anschaffung die teuerste Variante, langfristig aber vermutlich die sauberste Lösung, da ich sowohl bei der FRITZ!Box als auch bei der Vodafone Station letztlich nur den Modem-Teil nutzen würde.


Ja, dieses Gerät ist im Vodafone Kabelnetz lauffähig. Ich selbst betreibe den Vorgänger (Arris TM3402B) seit mittlerweile 3 Jahren an einem Vodafone Kabelanschluss ohne Probleme. Designtechnisch wäre in deinem Fall der Einsatz eines reines Kabelmodem die "sauberste" Lösung.

 


@Kadabra  schrieb:

Zusätzlich habe ich noch das Thema IPv4: Auf meinem Homeserver laufen ein bis zwei Docker-Container, die nicht sauber mit IPv6 klarkommen. Ich gehe daher davon aus, dass ich auf Dual Stack bzw. eine IPv4-Adresse angewiesen bin und hier auf die Kulanz des Supports hoffen muss, richtig? Ich war vor einigen Jahren schon einmal Kunde, damals wurde mir das freundlicherweise eingerichtet.


Im Vodafone Deutschland Gebiet gibt es bei Nutzung eines eigenen Kabelrouters/-modems derzeit automatisch Dual Stack mit öffentlichen IP Adressen, sodass diesbezüglich kein Eingreifen seitens Vodafone oder durch dich notwendig.

Ich erwähne aber, dass vertraglich in Privatkundenverträgen nur DS-lite zugesichert wird und Vodafone die öffentliche IPv4 Adresse u. U. zwicken kann. Dies ist aber derzeit eher unwahrscheinlich 😉

 

Grüße

GigaZuhause 250 Kabel mit Technicolor TC4400-EU/Arris TM3402B