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am 01.11.2013 16:48
Ich hatte telefonisch ein Angebot von Vodafone über LTE-Zuhause bekommen, welches sich sehr gut anhörte. Auf Grund der schlechten DSL-Anbindung ( 2-3 MB) aller Anbieter und des kostenfrei einmonatigen Test schloss ich den LTE-Zuhause-Vertrag ab. Hierbei war verwunderlich, dass nur 3 meiner 7 Rufnummern portiert werden sollten. Also hab ich die 4 fehlenden Rufnummern handschriftlich auf dem Vertrag nachgetragen und zurückgeschickt. Ich bekam ein paar Tage später die Hardware und 3 Rufnummer zum Testen zugeschickt. Alles funktionierte auf Anhieb.
Nach einem Monat bekam ich den Portierungsauftrag wieder nur mit 3 meiner 7 Rufnummern. Hierauf rief ich die Hotline an und meldete die 4 Rufnummern nach. Am Tag der Portierung schienen die 3 Rufnummer zu funktionieren, allerdings merkte ich nach ein paar Tagen, dass die 3 Rufnummern nur aus dem Vodafone Netz erreichbar waren. Die 4 fehlenden Rufnummern waren garnicht erreichbar. Also gab ich an die Hotline eine Störmeldung auf. Nach 5 Tagen und ca. 15 Anrufen wurde mir eröffnet, das die Portierung "nicht richtig" geklappt hat. Mir wurde mitgeteilt, dass die 3 Rufnummern in ca. 3 Wochen "richtig portiert" würden. Auf Nachfrage meinerseits war schon wieder nichts von den fehlenden Rufnummer bekannt und somit gab es auch keinen Termin. Die 3 Wochen waren für mich nicht tragbar und deshalb setzte ich per Fax einen Termin in 2 Wochen für die Entstörung aller 7 Rufnummern. Die Hotline rief mich an und sagte dass 2 Wochen nicht möglich wären. Unter Androhung der Kündigung des LTE- und 2 weiterer Mobilfunkverträge bestand ich auf die 2 Wochen, da dieses technisch und organisatorisch möglich ist. Die Aussage der Hotline war: "dann müsse ich eben kündigen". Gesagt, getan; bei Vodafone mit Begründung das sie es nicht auf die Reihe bekommen per Fax gekündigt. Ich rief meinen alten Provider (Hansenet/O2) an und bat um wiederaufleben lassen meines alten Vetrages. Hansenet sagte zu und bat mich um eine schriftlich Mitteilung an Vodafone über die Rückportierung der 3 Rufnummer an Hansenet . Die 4 fehlenden Rufnummern waren zu dem Zeitpunkt noch bei Hansenet. Über die Rückportierung erhielt weder ich noch Hansenet Nachricht. Nach einigen Wochen bekam ich einen Anruf von der "Premium-Hotline". Die Dame zeigte sich sehr verständig nach dem ich die Geschichte berichtete und sagte mir mündlich zu, dass die Kündigung auf Grund der Umstände möglich ist. Sie sagte mir, dass ich die LTE-Box zurückschicken sollte und erzähle mir sogar was ich auf den Rücklieferschein scheiben solle. Ich schickte die LTE-Box zurück und ich staunte nicht schlecht, als nach gut einer Woche die Box mit der Begründung zurück bekam, dass der Vetrag noch 2 Jahre laufen würde.
Jetzt wurde es mir zu blöd und ich wendete mich an an eine Rechtsanwältin. Diese setzte ein Schreiben an Vodafone auf mit der Schilderung und der Forderung der Bestätigung der Kündigung. Nach einer weiteren Woche bekam ich einen Weiteren Anruf der Hotline die mir erkläret, dass mein Anschluss jetzt voll funktionsfähig sein. Ich erklärte, dass ich gekündigt hätte und bei mir keinerlei Interesse an einem Telefonanschluss von Vodafone existieren würde, da seit knapp 3 Montaten mein Festnetz- und DSL-Anschluss funktionsunfähig ist. Nach einer weiteren Woche bekam meine Rechtsanwältin ein Schreiben von Vodafone, in dem erklärt würde, dass sie die Kündigung nicht anerkennen, weil ich bei der Entstörung nicht mitgewirkt hatte. Auf ein weiteres Schreiben meiner Anwältin mit der Richtstellung kam nur die lapidare Antort, dass sich an deren Auffassung nichts geändert hätte. Wie ernst Vodafone das nimmt, sieht man daran, dass in dem letzten Schreiben von Vodafone mein Name und der meiner Rechtsanwältin verwechselt wurden.
Mir bleibt nur nach, den langwierigen Weg über die Gerichte zu gehen oder Vodafone besinnt sich eines Besseren. Denn diese Verdrehung von Tatsachen und Peinlichkeiten stehen so einem Unternehmen wie Vodafone nicht gut zu Gesicht.
am 02.11.2013 19:47
Genau. Wer sich nicht wehrt, der hat schon verloren.
Wenn man das so ließt wird einem erst richtig klar, mit was für einem Unternehmen man einen Vertrag geschlossen hat. Auch wenn es kein Trost ist. Du bist (leider) kein Einzelfall. Letzlich bleibt ein Haufen vergeudete Zeit und Kosten, welche von dem Verursacher nicht erstattet werden. Das ist eben unser "Rechtssytem".
Userban wg. wiederholter Missachtung der Forenregeln. Gruß, das Mod-Team