Frage
Antwort
Lösung
am
16.12.2020
10:40
- zuletzt bearbeitet am
16.12.2020
10:55
von
MasterScorpion
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit vielen Jahren bin ich Ihr Kunde und war immer von der Leistung und vor allem vom technischen Service überzeugt. Probleme wurden immer innerhalb kürzester Zeit behoben. Leider hat sich das nun drastisch geändert. Seit Mitte Oktober ist meine Internetleitung von ca. 11h bis 24h nicht mehr nutzbar, da die Geschwindigkeit auf unter 1MBit sinkt oder gar keine Speedtests mehr möglich sind. Gemäß Ihrer Leistungsübersicht garantieren Sie minimal 20MBit und erlauben bei mehrfachem Unterschreiten nach Reklamation und Fristsetzung eine Sonderkündigung. Die Unterschreitung habe ich mehrfach angemahnt und Ihren Mitarbeitern Fristen gesetzt. Reklamiert habe ich telefonisch bei Ihrer Störungsstelle in einer Vielzahl von Gesprächen. Bis auf eine kurze Zeit, in der das Problem gelöst schien, hatte ich massive Probleme. Ihre Mitarbeiter haben keine Lösungsansätze gezeigt, um den Tausch des Routers musste ich bitten. Eine von mir vorgeschlagene Überbrückung per LTE, Hotspot oder DSL wollten mir die Mitarbeiter in Rechnung stellen.
Die Probleme wurden immer wieder von Ihren Mitarbeitern geleugnet, dann hieß es online plötzlich Netzstörung, ein paar Wochen später dann auch am Telefon, passiert ist aber nichts. Den Nachweis in Form von periodischen Speedtests auf einem verkabelten Rechner habe ich angehängt. Da hier nur ein Attachment möglich ist, habe ich eine beispielhafte Woche angehängt.
Da nicht abzusehen war, ob das Problem überhaupt gelöst wird und Ihre Mitarbeit außer der Aussage „das ist nicht meine Zuständigkeit“ keinerlei Lösungskompetenz an den Tag gelegt haben, habe ich schweren Herzens zur telefonischen Kündigung entschieden. Ihr Mitarbeiter hat mir die Sonderkündigung bestätigt und eine umgehende schriftliche Bestätigung seinerseits per Email versprochen, das ist leider nicht erfolgt. Deswegen habe ich nochmal schriftlich per Kontaktformular gekündigt. Beide Male habe ich auf die Probleme hingewiesen und per sofort wegen Nichterbringen der Leistung gekündigt. Nun bin ich sehr überrascht, dass die Bestätigung eine Restlaufzeit von 6 Monaten vorsieht.
Ist das Ihre Art der Fehlerkultur? Sie haben mich gezwungen gegen meinen Willen zu gehen und treten jetzt mit der Restlaufzeit noch nach?
Mit freundlichen Grüßen
Konrad
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16.12.2020 11:02 - bearbeitet 16.12.2020 11:04
Keiner zwingt dich zu irgendwas - und wenn du wahrscheinlich nachschaust hat man dir die Kündigung zum regulären Laufzeitende bestätigt, also auch kein nachtreten.
Wenn du vorzeitig den Vertrag beenden willst direkt das Beschwerdemanagement kontaktieren - geht auch über das Kontaktformular muss aber auch klar ersichtlich sein.
Randbemerkung: Es gibt keine telefonischen Kündigungen.
Theorie: Man könnte das ganze auch umgehen wenn es nur noch sechs Monate sind und ggf. ein Wechselangebot eines anderen Anbieters in Anspruch nehmen.
Bis sich ein MA sich die Lage anschauen kann kann es Aufgrund erhöhten Aufkommens mehrere Tage vergehen.
am 16.12.2020 13:42
dann sollte VF mal seine Mitarbeiter schulen, ich habe explizit gefragt, ob er die Kündigung annehmen kann, das wurde bejaht. Er hat mir das Sonderkündigungsrecht bestätigt, das habe ich in die schriftliche Kündigung auch ganz klar geschrieben.
Die Aussage der Hotline ist, dass das Beschwerdemanagement ausschließlich per Briefpost kontaktiert werden kann. Willkommen im 21. Jahrhundert. Aber da wird mir dann wohl nichts anderes übrigbleiben.
Wie Nachtreten fühlt sich das aber auf jeden Fall an, Probleme werden nicht gelöst, aber mein Geld ist trotzdem sehr willkommen. So behandelt man keine Kunden.