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am 01.10.2018 21:29
Hallo Community,
wir haben 2016 bei Vodafone den Vertrag "Red Internet & Phone 32 Cable" abgeschlossen zu einer Grundgebühr von 19,99 €/ Monat für die ersten 24 Monate.
Bei der Überprüfung der Abbuchungen ist nach einiger Zeit aufgefallen, dass Vodafone seit dem 13. Monat fälschlicherweise 34,99 €/ Monat für einen Vertrag "Internet & Phone Kabel 100" abbucht.
Trotz unserer Beschwerde und der Bitte, dies für künftige Abbuchungen zu korrigieren, hat Vodafone auch weiterhin die 34,99 € abgebucht und uns den zu viel abgebuchten Betrag bisher nicht zurückerstattet.
Als Begründung nannte Vodafone zunächst, wir hätten eine Vertragsänderung in den Tarif "Internet & Phone Kabel 100" telefonisch vereinbart. Auf bitten, uns den entsprechenden Telefonmitschnitt zukommen zu lassen, wurden wir von einem Kollegen der Rechtsabteilung angerufen. Dieser teilte mit, dass der Auftrag wohl doch nicht telefonisch, sondern schriftlich bei dem Techniker erteilt wurde, der unsere KabelBox angeschlossen hat. Auf bitten, uns eine Kopie des besagten Vertragsdokuments zukommen zu lassen, wurde uns lediglich das Installationsprotokoll zugesandt. Hieraus geht jedoch weder ein Änderungswunsch hervor, noch wurde das Dokument von mir (Vertragsinhaber) unterschrieben.
Bei meiner letzten Nachfrage wurde uns dann dann erklärt, dass es jetzt schon zu spät sei für eine Rücküberweisung und wir uns früher hätten beschweren müssen. Aber man wäre so nett, uns den Abschluss eines Neuvertrags mit 24-monatiger Laufzeit anzubieten.
Wir fühlen uns von Vodafone extrem verars*** und sitzen mittlerweile auf einem Schaden in Höhe von 180,00 €, der aus der nicht rechtmäßigen Vertragsänderung entstanden ist und sind daher kurz davor, rechtliche Schritte einzuleiten.
Musste hier jemand schon ähnliche Erfahrungen machen oder kann Tipps geben, wie wir weiter vorgehen können, um unser Geld wieder zu erhalten?
Vielen Dank schonmal!
Grüße
Bort5000
am 02.10.2018 08:04
am 02.10.2018 12:33
Hi Bort5000,
willkommen in der Community.
Vertragsänderungen beim Kabelinternet werden immer schriftlich bestätigt. Ihr solltet dazu auch eine Bestätigung bekommen haben, aus der de Änderung hervorgeht.
Wenn jetzt schon die Beschwerdeabteilung Eurem Anliegen eine absage erteilt hat, können wir hier aus der Community leider auch nicht weiter helfen.
Gruß
Stephan
am 02.10.2018 17:15
Hallo,
erstmal vielen Dank für die Antworten, die uns so aber nicht ganz zufriedenstellen.
Es wurde ja durch uns definitiv zu keinem Zeitpunkt eine Vertragsänderung beauftragt. Selbst, wenn wir hierzu fälschlicherweise eine Änderungsbestätigung erhalten haben sollten (was nicht der Fall ist), hätte diese nicht der Absprache mit Vodafone entsprochen. Infolge kam auch keine Vertragsänderung zustande.
Die Annahme eines Vertragsangebots (auch eines Tarifwechsels) ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung. Inhaltlich muss die Annahme die uneingeschränkte Zustimmung zum Vertragsantrag zum Ausdruck bringen, ansonsten gilt sie als Ablehnung. Vodafone konnte uns bisher kein Dokument vorlegen, aus dem diese angebliche Beauftragung hervorgeht...
Es ist auch nicht unsere Pflicht, in einer bestimmten Frist auf falsche Tarifbestätigungen oder Rechnungslegungen zu reagieren. Schließlich wurden hier Leistungen ohne vertragliche Grundlage abgerechnet, was nicht der Verjährung unterliegt.
Auch die "Beschwerdeabteilung" kann nicht einfach eine "Absage" für die Rückerstattung eines zu Unrecht einbehaltenen Betrags erteilen! Wofür gibt es denn dann den Vertrag?
Grüße
am 04.10.2018 15:40
Hallo Bort5000,
Deine Ausführungen mögen alle richtig sein. Rechtlich können und dürfen wir das allerdings nicht bewerten. Dazu ist das hier die falsche Plattform. Was ich Dir anbieten kann, ist den Sachverhalt mal zu prüfen bzw. zu schauen was im System hinterlegt ist. Dazu benötige ich Deine Kundennummer, Namen und Anschrift. Die Daten lässt Du mir bitte per PN zu kommen. Melde Dich dann wieder hier im Beitrag.
Grüße
Thomas