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am 11.04.2026 21:45
Hallo zusammen,
Ich verstehe mittlerweile, dass es unter dem Namen Vodafone mehr oder weniger 2 Firmen (fortlaufend Vodafone A und B) gibt. Was ich aber nach wie vor nicht verstehe ist, wieso ich bei einem Umzug meinen Vertrag zu den bestehenden Konditionen nicht "mitnehmen" kann.
Wenn ich auf die Vodafone-Seite gehe, unabhängig vom Bundesland, sehe ich ein und die selben Angebote. Sprich wenn ich in MV lebe und das Angebot abschließe, habe ich den Vertrag mit Vodafone B. Lebe ich in BW ist der Vertrag zu den gleichen Konditionen mit Vodafone A abgeschlossen. Demnach gehe ich davon aus, dass ein Vertrag unabhängig vom Bundesland, den gleichen Angebotskatalog nutzt.
Daher verstehe ich nicht, wenn ich nun von MV nach BW ziehe, mein Vertrag nicht einfach zu den gleichen Konditionen im anderen Netz eröffnet wird.
Gibt es dafür eine logische Erklärung welche ich womöglich noch nicht verstanden habe?
am 11.04.2026 22:00
Einfach weiil es verschiedene Firmen mit im Detaill unterschiedlichen Funktionen sind.
( z.B. 3 Rufnummern vs 1 Rufnr im Standardvertrag u.v.m.)
am 11.04.2026 22:08
Eine wirklich logische Erklärung gibt es nur bedingt
Es sind zwei unterschiedliche Unternehmen, die außer den selben Mutterkonzern nicht so viel gemeinsam haben.
Andere Technik, andere Konditionen, anderen Kundenservice, ... Ich denke VF wünschst es sich selbst oft, mehr eine als 2 Firmen zu sein, bekommen sie aber nicht umgesetzt.
Ist halt alles nur zugekauft
am 11.04.2026 22:31
Um genau zu sein gibt es sogar 3 Vodafones - DSL+Mobilfunk, Kabel in 13 Bundesländern [ex KabelDeutschland, alle außer NRW, Hessen und BaWü] und Kabel in den verbliebenen 3 Bundesländern [ex Unitymedia, nur NRW, Hessen und BaWü]...
Und die Systeme wurden nie wirklich zusammengeführt - daher sind die Voraussetzungen komplett andere...
Daher ja auch die völlig unterschiedliche Handhabung der Aktivierung privater Endgeräte usw.
am 12.04.2026 18:22
Das die Systeme sich schlicht derer Historie wegen unterscheiden kann ich vollkommen nachvollziehen.
Mir geht es eher um den rein Oberflächlichen Teil. Abhängig vom Bundesland, aus welchem ich den Vertrag abschließe werde ich eben diesem oder jenem Vodafone zugeordnet, alles gut soweit. Der Vertrag und dessen Konditionen unterscheiden sich jedoch nicht, oder nur im Gewissen Maße abhängig vom System. Demnach stellt es sich für mich so dar, dass es Inhaltlich kein Problem gibt mir jetzt entweder in MV Cable Max anzubieten, oder in BW.
Das ich jetzt nicht mit ein und dem selben Zugang, Router, Account etc. auf das andere System umgelegt werden kann, kann ich auch noch verstehen. Aber sollte es nicht möglich sein mich dann eben dort zu "registrieren" und meine Bestandskundenkonditionen einfach zu übernehmen?
Ich will nicht gleich den Teufel an die Wand malen nur ist eine solche Situation natürlich eine nette Sache aus Sicht von Vodafone einen Bestandskunden für weitere 2 Jahre zu binden und, in meinem Fall, weitaus schlechtere Konditionen zum gleichen Preis zu bieten.
am 12.04.2026 19:47
Vodafone kann dich nicht zwingen, einen neuen Vertrag für neue 24 Monate abzuschließen.
Das TKG ist in Bezug darauf ziemlich eindeutig - entweder der Vertrag zieht 1:1 um, auch wenn ggfs. eine Bereitstellungsgebühr bezahlt werden muss -ODER- der Vertrag wird binnen Monatsfrist aufgelöst.
Und einen Unterschied gibt es schon bei dem Cable Max:
Die Anzahl der Rufnummern - bei VFKD halt 3, bei VFW nur eine.
Und wie schon gesagt: Entweder der Vertrag wird 1:1 übernommen - sofern das denn geht - und du musst eine Umzugs-/Bereitstellungsgebühr bezahlen -ODER- der Vertrag wird aufgelöst. Einer Vertragsverlängerung musst du nicht zustimmen (wobei das natürlich teilweise gerade an der Hotline versucht wird, weil die Leute an der Hotline für einen Umzug kein Geld bekommen, sondern nur für Neuverträge und Vertragsverlängerungen -- in der Regel in Kombination mit dem Versuch, das halt über das Argument der dann entfallenden Umzugsgebühr zu machen).