Revolut IBAN wird von Vodafone nicht akzeptiert
Kamika242
Digitalisierer
Digitalisierer

Hallo, 

 

es ist schon der x-te Beitrag zum Thema, umsomehr ist es eine Frechheit, daß Vodafone weiterhin im Onlineformular keine IBAN von Revolut akzeptiert, eine im SEPA Raum ansässige Bank. Vodafone ist gesetzlich verpflichtet, jede europäische IBAN als Zahlungsquelle zu akzeptieren!

Ich möchte noch vor Jahresende die Umstellung der Abbuchung auf Revolut umstellen, wie kann ich das bewerkstelligen, ohne groß Formulare ausfüllen zu müssen? (Schwerbehinderung)

Am liebsten würde ich eigentlich per Dauerauftrag zahlen, der Rechnungsbetrag bleibt eh immer gleich, aber das lässt sich Vodafone ja fürstlich mit 2,50€ pro Rechnung bezahlen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Kamika242

17 Antworten 17

Es steht allerdings mittlerweile auch dabei, dass ausschließlich IBANs mit DE beginnend im Self Service hinterlegt werden können. Für ausländische IBANs wird dort an den Kundenservice verwiesen. Und mWn beginnt die IBAN bei der Revolut-Bank nicht mit DE sondern mit LT, oder?

Nein, es steht nicht dabei und wie ich bereits schrieb, Vodafone ist gesetzlich verpflichtet, jede EU-Bankverbindung zu akzeptieren, alles andere wäre Diskriminierung. Aber Hauptsache "Kund:innen" auf der Homepage stehen haben. 🤦🏻‍♂️


@Kamika242  schrieb:

Nein, es steht nicht dabei und wie ich bereits schrieb, Vodafone ist gesetzlich verpflichtet, jede EU-Bankverbindung zu akzeptieren, alles andere wäre Diskriminierung.


Sie akzeptieren sie doch - nur funktioniert das halt nicht über das Online-Interface, sondern ausschließlich im Rahmen der Ersthinterlegung im Offline-Shop -oder- im Rahmen der nachträglichen Mitteilung an die Kundenbetreuung (per Telefon oder per Brief).

 

Ein Recht darauf, dass alles online funktionieren muss, kann man aus der gesetzlichen Anforderung jedoch nicht ableiten - VF muss die SEPA-Daten akzeptieren, was sie machen; aber von "online im Self-Service" steht in den gesetzlichen Anforderungen halt nichts.

 

Mich würde es übrigens auch nicht wundern, wenn hier einige der ausländischen Banken für ein SEPA-Mandat ein unterschriebenes Originalformular verlangen würden - das klappt dann halt nicht mit dem Online-Interface -oder- wenn ein Abgleich der genannten SEPA-Daten (Kontoinhaber) bei ausländischen Banken aufgrund fehlender Schnittstellen nicht automatisiert ablaufen kann...

@reneromann

 

"Mich würde es übrigens auch nicht wundern, wenn hier einige der ausländischen Banken für ein SEPA-Mandat ein unterschriebenes Originalformular verlangen würden - das klappt dann halt nicht mit dem Online-Interface -oder- wenn ein Abgleich der genannten SEPA-Daten (Kontoinhaber) bei ausländischen Banken aufgrund fehlender Schnittstellen nicht automatisiert ablaufen kann..."

 

Wenn dem so ist, dann kann man das aber auch gleich klar kommunizieren, das würde auch die etlichen Beiträge zum Thema hier im  Forum unnötig machen.


@Kamika242  schrieb:

Wenn dem so ist, dann kann man das aber auch gleich klar kommunizieren, das würde auch die etlichen Beiträge zum Thema hier im  Forum unnötig machen.


Na ja - SEPA ist halt nur ein Mindestsatz an Funktionen, die von einer Bank unterstützt werden müssen, wobei es selbst da noch Einschränkungen gibt. Es gibt ja auch Online-Banken, die zwar eine IBAN und BIC für die Konten rausgeben, aber keine SEPA-Lastschriften zulassen - wie soll das alles "automatisiert" geprüft werden, wenn SEPA selbst solch eine Prüffunktion nicht direkt vorsieht? Das ist halt einer der wesentlichen Unterschiede, wenn internationale Banken mittels SEPA "sprechen" -oder- ob man einen erweiterten Funktionsumfang wie durch die Deutsche Kreditwirtschaft vorgesehen, hat.

 

Das ist ja letzten Endes auch der gleiche Punkt zwischen GiroCard (ehem. EC-Karte) und Maestro bzw. VPay - die (rein deutsche) GiroCard kann wesentlich mehr, als Maestro bzw. VPay können - ist aber halt auch ausschließlich(*) in Deutschland nutzbar. Maestro und VPay hingegen als Debit-Systeme von MasterCard bzw. VISA können weniger als die deutsche GiroCard - sind dafür aber auch international nutzbar. Das ist auch der Grund, warum man dieses Co-Badging auf deutschen Bankkarten macht - für das Inland GiroCard, für das Ausland Maestro bzw. VPay - oder halt in der Zukunft dann für das Inland GiroCard und für das Ausland MasterCard debit bzw. Visa debit. Und das kann in Zukunft im Ausland lustig werden, wenn man mit diesen "kastrierten" Debit-Karten zahlen will - denn die werden bei Weitem nicht so weit anerkannt, wie es die Kredit-Pendants sind - denn bei den Debit-Karten muss jederzeit online geschaut werden, ob das Konto Deckung hat; bei den Kreditkarten wird ein gewisser Verfügungsrahmen auf dem Chip der Karte gespeichert, so dass die Karte dann auch -einige wenige Male- rein offline genutzt werden kann. Und es funktionieren mit den Kreditkarten auch noch immer die "alten" Ritsch-Ratsch-Geräte - die Debit-Varianten sind dort außen vor.

 

(*) - Es gibt einige (wenige) Händler im Ausland, die auch ein deutsches GiroCard-Terminal haben - dann läuft das natürlich über die GiroCard-Funktionalität und nicht über Maestro/VPay...

@reneromann

 

"Es gibt ja auch Online-Banken, die zwar eine IBAN und BIC für die Konten rausgeben, aber keine SEPA-Lastschriften zulassen - wie soll das alles "automatisiert" geprüft werden, wenn SEPA selbst solch eine Prüffunktion nicht direkt vorsieht?"

 

Das mag vielleicht für den ersten Fall gelten, wenn jemand per Revolut bezahlen will, aber nicht mehr nach Jahren der Existenz von Revolut. Hier ist eindeutig Vodafone gefragt und auch generell ist die Antwort zum Thema Revolut und Lastschrift leicht zu finden:

 

Zahlung per Lastschrift

 

Zum Thema Girocard, eine rein deutsche Girocard gibt es meines Wissens nicht, die Karten werden seit jeher von VPay (Visa) oder Maestro (Mastercard) herausgegeben und solche "Sonderkarten", also abseits von Kredit-/Debitkarten, gibt es wohl nur in Deutschland. Aber das Thema ist mit deren Abschaffung ja eh hinfällig.

 

Komme hier leider mit der Zitierfunktion nicht klar, wahrscheinlich wieder etwas, was nur am PC funktioniert und nicht auf dem Tablet, wie auch die Vodafone Kabel Hauptseite (Menüs kollabieren, Unterpunkte lassen sich dadurch nicht anklicken). Sorry, aber von Digitalisierung ist Vodafone weit entfernt. Traurig, für einen großen Internet- und Mobilfunkprovider. 


@Kamika242  schrieb:

Zum Thema Girocard, eine rein deutsche Girocard gibt es meines Wissens nicht, die Karten werden seit jeher von VPay (Visa) oder Maestro (Mastercard) herausgegeben und solche "Sonderkarten", also abseits von Kredit-/Debitkarten, gibt es wohl nur in Deutschland. Aber das Thema ist mit deren Abschaffung ja eh hinfällig.


Es gibt seit Jahren die GiroCard - ehemals EC-Karte - daran haben auch Maestro und VPay nichts geändert.

Maestro und VPay sind lediglich Co-Badges (also "Zweitfunktionen") für das Ausland, die aber im Inland nicht genutzt werden. Die GiroCard (bzw. ehemals EC-Karte / electronic cash) ist ein Zahlungssystem der deutschen Kreditwirtschaft - das hat mit den internationalen Systemen von Maestro und VPay nichts zu tun.

 

Was jetzt abgeschafft wird, sind VPay und Maestro - daher wird dann aus der GiroCard mit Co-Badge für VPay bzw. einer GiroCard mit Co-Badge für Maestro dann i.d.R. eine GiroCard mit Co-Badge für Visa Debit bzw. eine GiroCard mit Co-Badge für MasterCard Debit.

Und da liegt auch der wesentliche Unterschied - MasterCard Debit und Visa Debit werden nur von den Händlern akzeptiert, die auch Visa- und MasterCard als Kreditkarten akzeptieren -- hingegen wird die GiroCard weitaus häufiger akzeptiert. Karten mit Co-Badge sind daher dann bei den Händlern, die nur GiroCard akzeptieren, weiterhin funktional - reine MasterCard Debits bzw. Visa Debits ohne die GiroCard-Funktion werden dort hingegen nicht funktionieren.

@reneromann

 

Ja, deine Ausführungen stimmen und decken sich auch mit dem Wikipedia Artikel dazu. Ich habe es dort kürzlich noch ganz anders gelesen, wie es auch meinem Kenntnisstand bis heute entsprach.

 

Wie dem auch sei, Keditkarten werden ja auch in Deutschland inzwischen so ziemlich überall akzeptiert, ich hab mit Google Pay via Visa Debit und einer physischen Mastercard Debit nirgends Akzeptanzprobleme. Vielleicht in ganz kleinen Läden, aber die besuche ich eh nicht. Ich muß dazu aber noch ehrlich gestehen, ich hatte selbst mal einen Laden, ist aber schon ewig her und wenn offensichtlich Inländer mit Kreditkarte zahlen wollten, im Portemonnaie daneben aber eine EC-Karte steckte, habe ich freundlich gefragt, ob sie nicht mit EC bezahlen könnten, wegen der Gebühren. Wissen viele halt nicht. Hatte sich zum Schluss aber auch erledigt, da habe ich als Händler nur noch 1% Disagio bezahlt, egal welche Karte, keine Grundgebühr, keine Vertragslaufzeit. Im Gegensatz zum Beginn meiner Selbstständigkeit, 10 Jahre davor, war das nichts mehr. Das nur als kleine Anekdote am Rande.