Vodafone E-Mail & Cloud: Vorübergehende Einschränkungen beim IMAP-Abruf
Frage
Antwort
Lösung
am
14.04.2026
18:22
- zuletzt bearbeitet am
15.04.2026
08:35
von
Mav1976
Hallo zusammen,
ich wende mich heute an die Community und das Moderatoren-Team, um einen Vorfall zu melden, der mich als langjährigen Kunden zutiefst schockiert hat. Es geht um das unzumutbare Auftreten von zwei Außendienstmitarbeitern (Direktmarketing), die heute Nachmittag gegen 16:30 Uhr in unserem 8-Parteien-Haus vorstellig wurden.
Der Vorfall:
Da ich ein Paket erwartete, öffnete ich die Haustür und kam den Personen im Treppenhaus entgegen. Nachdem sich die Herren als Vodafone-Mitarbeiter zu erkennen gaben, habe ich unmittelbar und unmissverständlich (insgesamt fünfmal) klargestellt, dass ich kein Interesse an einem Haustürgeschäft habe.
Anstatt diese Ablehnung zu respektieren, eskalierte die Situation:
Einschüchterung: Einer der Mitarbeiter wurde verbal aggressiv und versuchte mich einzuschüchtern, mit der Aufforderung, ihn gefälligst ausreden zu lassen.
Herablassendes Verhalten: Mir wurde mangelnde Fachkenntnis unterstellt („Sie haben doch eh keine Ahnung“). Dies ist besonders absurd, da ich beruflich als Kommunikationselektroniker für Informationstechnik für die gesamte TK-Infrastruktur und UC-Lösungen einer größeren städtischen Kommune verantwortlich bin.
Missachtung des Hausrechts: Trotz meiner expliziten Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, wurde mir entgegnet: „Ich lade Sie nun dazu ein, mir zuzusehen, wie ich meinen Job mache.“ Anschließend wurde ich ignoriert und die Herren klingelten unmittelbar bei meinen Nachbarn weiter.
Mein Fazit: Dieses aggressive Geschäftsgebaren und die versuchte verbale Einschüchterung sind absolut inakzeptabel. Als Hauptverantwortlicher für Mobilfunk- und Festnetzverträge im öffentlichen Dienst weiß ich genau, wie professionelle Kommunikation aussieht – das hier Erlebte ist das exakte Gegenteil.
Aufgrund dieser Erfahrung sehe ich mich gezwungen, jegliche künftige Zusammenarbeit mit Ihrem Haus sowohl im privaten als auch im professionellen Kontext kritisch zu überdenken und künftige Auftragsvergaben auf den Prüfstand zu stellen.
Ein solches Verhalten schädigt den Ruf von Vodafone massiv.
Meine Erwartung:
Ich erwarte, dass dieser Vorfall intern an die entsprechende Abteilung für den Außendienst gemeldet wird. Zudem möchte ich, dass meine Adresse für derartige Kaltakquise-Besuche gesperrt wird.
Ich bin gerne bereit, einem Moderator die genaue Adresse und weitere Details per Privatnachricht (PN) zukommen zu lassen, damit der Vorfall zugeordnet werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
DeObba
*** @DeObba, Beitrag von Mobilfunk nach Feedback verschoben! ***
am 14.04.2026 18:54
Hallo,
diese Menschen sind keine Vodafone-Mitarbeiter, sondern sog. freie Medienberater. Die laufen heute für Vodafone, morgen für andere Unternehmen. Vodafone hat mit denen selbst nichts zu tun und kann auch keine besuche beeinflussen.
Der Vorwurf, den sich Vodafone machen muss, ist, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die diese Leute losschicken.
Gruß Ines
am 14.04.2026 19:32
Und für das nächste Mal: mache einfach die Tür wieder zu! Habe ich auch schon gemacht, und den Herren einfach reden lassen! Damit sind ihm alle weiteren Hände gebunden!
am 14.04.2026 22:38
Zu dem Missachten des Hausrechts, dass hast du (wahrscheinlich) gar nicht.
Das Hausrecht außerhalb deiner gemieteten Wohnung obliegt ausschließlich dem Eigentümer (Vermieter).
Du hast lediglich ein Nutzungsrecht.
Somit kannst du auch von keinem Hausrecht gebrauch machen, lediglich dem Mitarbeiter bei seiner Arbeit zuschauen.
am 14.04.2026 23:06
tut mir leid @seelo2010, aber was genau wolltest du jetzt mit deinem Post mitteilen?
die Praktiken solcher im Auftrag von Vodafone umherziehenden Klinkenputzer darf Vodafone nicht länger tolerieren und alles was bisher dagegen unternommen wurde ist weniger als heiße Luft
am 15.04.2026 07:17
@seelo2010, ich weiß nicht wo du dein Wissen her hast. Mein Wissensstand sieht hier anders aus:
1. Das Hausrecht im Mietshaus
In einem Mehrparteienhaus ist das Hausrecht geteilt:
Vermieter: Hat das Hausrecht über die Gemeinschaftsflächen (Treppenhaus, Keller, Flur).
Mieter: Hat das alleinige Hausrecht über seine Wohnung.
Die Brücke: Als Mieter hast du das Recht, Besucher zu empfangen. Dieses Recht umfasst auch den Weg durch das Treppenhaus zu deiner Tür. Wenn du jemanden hereinlässt, gilt dieser rechtlich als dein „Gast“ (auch wenn es ein Vertreter ist).
2. Widerruf der Erlaubnis
Da du die Person hereingelassen hast, hast du ihr eine vorübergehende Erlaubnis erteilt, sich im Gemeinschaftseigentum aufzuhalten, um zu deiner Wohnung zu gelangen.
Du kannst diese Erlaubnis jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen.
Sobald du sagst: „Bitte verlassen Sie jetzt das Haus“, erlischt die Grundlage für den Aufenthalt im Treppenhaus.
3. Hausfriedensbruch (§ 123 StGB)
Wenn der Vertreter nach deiner Aufforderung das Gebäude nicht unverzüglich verlässt, begeht er einen Hausfriedensbruch.
Wichtig: Du musst nicht warten, bis die Person deine Wohnung verlassen hat. Wenn das Gespräch im Treppenhaus stattfindet und du sie wegbeorderst, muss sie das gesamte Gebäude auf dem direkten Weg verlassen.
15.04.2026 08:40 - bearbeitet 15.04.2026 08:41
am 15.04.2026 09:11
am 15.04.2026 10:47
@DeObba Hast du mal gemerkt, dass sich deine Aussagen aus 1) und 2) widersprechen?
Denn wenn der Mieter -wie in deiner Kurzzusammenfassung geschrieben- nur das Recht über seine eigene Wohnung hat, dann kann er eben nur für seine Wohnung die Zustimmung entziehen - für das Treppenhaus hingegen hat der Mieter kein Weisungsrecht!
Zumal: Wer sagt denn, dass der betroffene Mieter im Treppenhaus die Leute reingelassen hat und nicht jemand Anderes im Haus? In dem Fall würde deine Argumentation leider in's Leere führen...
Es ist leider, wie es @seelo2010 schreibt: Außerhalb deiner Wohnung hat der einzelne Mieter keinerlei Weisungsrecht - da müsste schon der Eigentümer kommen und ein Hausverbot aussprechen...
am 15.04.2026 11:24
darum geht es aber nicht, es geht um die Praktiken/Machenschaften dieser sog. Vertriebler oder Medienberater, die den Kunden Lügengeschichten wie z.B. "Ihr Internet wird bald abgeschaltetet, wenn sie nicht unterschreiben" erzählen um neu Verträge zu "verticken" und anschließend die Provision zu kassieren