Die eSIM – das sind vier Buchstaben, die klein klingen. Die Wahrheit ist: dieser kleine eingebaute Chip definiert die Zukunft des Mobilfunks neu.
Aber von vorn: SIM bedeutet Subscriber Identity Modul und dient der Identifizierung und Verbindung eines Mobilgerätes beim Mobilfunkanbieter. Die SIM ist das Herzstück jedes Mobilfunktelefons und ohne SIM geht nix.
In den letzten 25 Jahren hat sich viel verändert. Aus schweren und unhandlichen Dinos wurde ein kleines Rundum-Sorglos-Paket in Smartphone-Form. Und auch die SIM-Karte ist kleiner und kleiner und kleiner geworden.
Die eSIM löst noch eine andere Herausforderung. Jeder Mensch nutzt immer mehr Mobilfunkgeräte – ob Tablet, Smartwatch oder Smartphone. Schon heute geht man von durchschnittlich 6 Geräten pro Person in Deutschland aus. Tendenz steigend. Bisher brauchte jedes Gerät immer auch eine eigene SIM. Mit der eSIM – der SIM für alle, ist jetzt Schluss damit.
Die Entwicklung der SIM-Karte von 1991 bis heute
Du willst verstehen, was die eSIM so besonders macht? Da hilft eine kurze Retroperspektive. Wusstest Du, dass der Siegeszug der SIM-Karte schon vor 30 Jahren begann?
1991 – Standard SIM: Die Weltpremiere – die erste SIM-Karte in Scheckkarten-Größe.
1996 – Mini SIM: Der kleine Leistungsträger – kleiner mit 15 x 25 mm
2004 – Micro SIM: Der kleinere Technologieträger – noch kleiner mit 12 x 15 mm
2012 – Nano SIM: Der kleinste Identifikationsträger – noch viel kleiner mit 8,8 x 12,3 mm
2020 – eSIM: Der digitale Alles-Verbinder – die eingebaute, digitale SIM-Karte
Seit 1991 gab es drei wesentliche Entwicklungen, die Einfluss auf die SIM-Karte hatten.
eSIM kurz erklärt für morgen
eSIM ist die modernste aller SIM-Karten. Das Kürzel steht für „embedded“. Es bedeutet, dass die SIM schon fest im Gerät verbaut ist. Beispielsweise in Smartphones, Smartwatches und Tablets. Das Prinzip eSIM funktioniert ähnlich wie eine Plattform im herkömmlichen Sinne. Von der eSIM aus identifizieren Mobilfunkanbieter alle hinterlegten Mobilfunkgeräte – aber auch nutzen. Gerade beim Anschluss eines neuen Handyvertrages sind die Vorteile groß. Notwendige Infos lassen sich auf der eSIM speichern. So werden Anbieter- und Tarif-Wechsel ganz einfach. Klingt super, oder? Die Schritte dahin erledigst Du ganz schnell:
Schritt 1: Schließ einen Vertrag bei einem Mobilfunk-Anbieter Deiner Wahl ab.
Schritt 2: Entscheid Dich für ein Mobilfunkgerät mit eSIM.
Schritt 2: Scann mit dem Smartphone den Voucher mit dem QR-Code.
Schritt 3: Aktivier weitere internetfähige Produkte, wie ein Tablet, über Mobilfunk.
eSIM Vorteile für unendliche viele Geräte
Im Vergleich zu einer herkömmlichen SIM-Karte hat die eSIM viele Vorteile. Schon deshalb, weil Du so nicht für jedes Mobilfunkgerät eine neue SIM brauchst. Und es gibt noch viele weitere Vorteile:
Genial, weil eine nicht passende SIM-Größe der Vergangenheit angehört.
Genial, weil kein Zuschneiden nötig ist.
Genial, weil Du nicht mehr für jedes Gerät eine eigene SIM-Karte brauchst.
Genial, weil Du Geräte nicht mehr mit dem Smartphone synchronisieren musst.
Genial, weil sich per Funkverbindung Geräte vernetzen und verwalten lassen.
Genial, weil ein Vertrag so auf unterschiedlichen Geräten läuft.
Genial, weil Du die eSIM bei einem Vertragswechsel selbst übertragen kannst.
Genial, weil Du nie wieder SIM-Karten wechseln musst.
Und jetzt bist Du auch heiß auf eine eSIM?
Bei Vodafone kannst Du für Deine Hauptkarte auch eine eSIM bekommen. Wie das geht, erfährst Du hier: https://www.vodafone.de/hilfe/alles-zur-esim.html
Diese Geräte sind schon eSIM-fähig (Stand: September 2021):
Apple:
Google:
Samsung:
Andere Hersteller:
Tablets und Notebooks:
Smart Watches: