Vodafone E-Mail & Cloud: Vorübergehende Einschränkungen beim IMAP-Abruf
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Antwort
Lösung
am
14.02.2021
23:46
- zuletzt bearbeitet am
15.02.2021
01:05
von
Torsten
Hallo Gemeinde,
nach Jahren des Nichtstuns und nachdem ich auch noch den Termin für eine fristgerechte Kündigung verpaßt habe, wollte ich mich nun doch mal um einen Wechsel in einen für mich besseren Tarif kümmern.
Momentan erschenen auf meiner Rechnung:
Vodafone-Internet - flat - 5,00 €
Vodafone-Sprache - Komfort-Anschluss Classic - 19,95 €
Vodafone-Sprache - telefon flat - 5,00 €
Vodafone-Sprache - Bandbreite 2000 - 4,00
für zusammen 33,95 €.
Jetzt las ich hier im Forum, daß sich die Vertragslaufzeit beim Wechsel in einen preislich günstigeren Tarif ab dem Wechsel 24 Monate beträgt. Heißt im Umkehrschluß, beim Wechsel in einen teureren Tarif endet die Vertragslaufzeit dann regulär mit dem alten Tarif. Das Ende meiner Mindestlaufzeit endet nun am 28.02.2022. Jetzt liegt es doch nahe, in einen der Red Internet & Phone-Tarife zu wechseln, zumal ich mit meiner 2000er Leitung wohl eh nur Verbesserung erfahren kann.
Nun weiß ich nicht genau, welcher Preis denn jetzt herangezogen wird, um festzustellen, ob der neue Tarif auch teurer ist und keine Vertragsverlängerung nach sich zieht. Da bei allen neuen Tarifen die ersten 12 Monate preislich zwischen 14,99 € und 29,99 € liegen, mein alter Vertrag aber so viele Bestandteile hat, ist es für mich schwer, da wirklich Durchblick zu erlangen. Da ist ja auch noch eine alte von Arcor übernommene Handy-Flat mit im Paket. Fiele die dann beim Wechsel weg? Welche Vertragsbestandteile sind für den Vergleich mit den Preisen der neuen Tarife relevant und welchen monatlichen Preis der neuen Tarife muß ich als Vergleichsgröße wählen? Gesamtkosten der 24 Monate durch 24 geteilt? Gesamtkosten der in meinem Fall noch 12 Monaten Restlaufzeit durch 12 Monate geteilt?
Im Grunde nutze ich lediglich noch das Festnetztelefon ab und an. Schnelles Internet beziehe ich seit etwa 2 Jahren von einem lokalen Anbieter. Beides (lokaler Anbieter und Vodafone) liegt an der Telefondose an und geht jeweils auf Fritz- bzw. Easybox. Beim lokalen Anbieter zeigt der Speedtest aktuell 106,9 Mbit/s Download und 54,7 Mbit/s Upload. Mehr brauche ich eigentlich nicht, will lediglich die Monate Restlaufzeit bei Vodafone so wenig Geld wie möglich für so viel Leistung wie möglich ausgeben.
Kann mir mal wer in der Sache weiterhelfen?
Danke vorab.
Edit: Verschoben in DSL. Bitte auf das richtige Unterforum achten. Torsten
15.02.2021 00:37 - bearbeitet 15.02.2021 00:42
Bei einer aktiven Verlängerung -egal in welche Richtung- fangen die 24 Monate erneut an.
Weiterhin:
Es können keine zwei Anbieter auf einer Telefondose geschalten sein - das ist technisch nicht möglich, weil auf einer Kupfer-Doppelader (Telefonleitung) nur genau ein DSL-Signal, also entweder das vom lokalen DSL-Anbieter -oder- das von Vodafone aufgeschalten sein kann.
Davon abgesehen dürfte bei dir ein Wechsel in einen der Red Internet & Phone DSL-Verträge -mit Ausnahme der Handyflat- alle Bestandteile ersetzen. Wobei ich in der Übersicht kein Handyflat sehe - kann aber sein, dass die anderweitig geführt wurde und daher nicht auf der Rechnung auftaucht.
am 15.02.2021 01:22
...Handyflat
Ist damit ein alter Arcor Mobil Vertrag gemeint?
am 15.02.2021 02:00
Bei einer aktiven Verlängerung -egal in welche Richtung- fangen die 24 Monate erneut an.
Okay. Dann habe ich das wohl mit einer eventuellen (Straf-)Gebühr bei einem Wechsel in einen günstigeren Tarif verwechselt.
Weiterhin:
Es können keine zwei Anbieter auf einer Telefondose geschalten sein - das ist technisch nicht möglich, weil auf einer Kupfer-Doppelader (Telefonleitung) nur genau ein DSL-Signal, also entweder das vom lokalen DSL-Anbieter -oder- das von Vodafone aufgeschalten sein kann.
Und Du weißt, wie viele Adern aus dem Hauptkasten im Keller in meine TAE-Dose gehen?
Also.... offensichtlich gehen wohl mindestens 4 Adern vom Keller zu meiner Dose im Flur. Ich hatte dem lokalen Anbieter vom Bestehen eines alten DSL-Anschlusses erzählt und der meinte, man würde am Tag des Anschlusses ja sehen, ob das mit dem Zweitanschluß wie gewünscht klappt.
Der Techniker hat dann wohl die betreffenden Adern so angeklemmt, daß ein zweites Kabel mit TAE-Stecker nun zur Fritzbox des neuen Anschlusses geht. Klappte problemlos. Blöd war nun nur, daß das alte Kabel von der TAE-Dose schön hinter der Fußbodenleiste verlegt bis zur alten Easybox am PC verlegt war, die Fritzbox des neuen Anbieters vom Monteur nun einfach an der TAE-Dose im Flur abgestellt worden war. Den PC wollte ich aber per Netzwerkkabel an die Fritzbox hängen, die aber nun nicht blöd neben den Schuhen im Flur stehen sollte. Ich habe dann also nach ein paar Wochen noch in der Art "nachgearbeitet", daß ich die beiden Adern des neuen Anschlusses in der TAE-Dose im Flur an 2 der noch 4 freien Pins des alten 6adrigen TAE-Steckers der alten Leitung zur alten Easybox anlagen. Somit hatte ich erstmal beide DSL-Anschlüsse in einem 6adrigen Kabel vereint. Am Ende des Kabels im Wohnzimmer ist so ein. TAE-"Weibchen". Eine Buchse also. Da habe ich nun eine TAE-Verlängerung mit so einer Mehrfachbuchse für Telefon, Fax und AB am Ende entsprechend umgepinnt, den Stecker der neuen Fritzbox ebenfalls angepaßt und hatte an beiden eingesteckten Boxen das entsprechende DSL anliegen. So viel zum Thema "es können keine 2 Anbieter auf einer Telefondose geschalten sein". Keine Ursache. Betrachte es als Gratis-Lehrstunde.
Davon abgesehen dürfte bei dir ein Wechsel in einen der Red Internet & Phone DSL-Verträge -mit Ausnahme der Handyflat- alle Bestandteile ersetzen. Wobei ich in der Übersicht kein Handyflat sehe - kann aber sein, dass die anderweitig geführt wurde und daher nicht auf der Rechnung auftaucht.
Die Handy-Flat war einst eine Aktion bei Arcor, bevor es Jahre später zu Vodafone wurde. Für 5,- mtl. Flat ins Festnetz und vom eigenen Festnetzanschluß zur dieser Handy-Flat-Nummer. In meinem Dual-SIM-Handy hat mir das viel Geld gespart. Ging aber nur, wenn man schon einen DSL-/Festnetzanschluß bei Arcor hatte oder buchte. Kündigte man diesen Anschluß, verfiel auch die Handy-Flat. Ich habe da zugegebenermaßen aber auch jahrelang aus Faulheit oder Angst um meine Rufnummer an alten, viel zu teuren Tarifen gehangen. Mittlerweile nutze ich eine Prepaid-Flat vom Discounter mit 3 GB und eine echte No-Limit-LTE-Prepaid-Flat im Dual-SIM-Handy. Die olle, ehemalige Handy-Flat von Arcor brauche ich eigentlich gar nicht mehr und hätte die schon lange kündigen sollen. Bin halt faul.
Fazit: Ein Tarifwechsel ist IMMER mit einer neuen 24monatigen Laufzeit verbunden? Dann lasse ich alles, wie es momentan ist und kündige dieses Jahr rechtzeitig. Einen reinen und günstigen Nur-Festnetz-Telefon-Tarif habe ich bei Vodafone nicht gefunden. Der würde mir reichen. Nur so aus altmodischer Tradition.
am 15.02.2021 19:34
Nur um das nochmal klarzustellen:
Auf einer TAE können keine zwei Anbieter liegen, weil eine TAE nunmal nur eine Doppelader nutzt - die eine Ader der Doppelader für La, die andere Ader der Doppelader für Lb.
Für einen zweiten Anschluss bedarf es einer 2. TAE (oder zumindest einer Doppel-TAE-Dose mit F/F- oder NF/F-Codierung).
Wenn bei dir nicht nur ein 2-adriges, also mit nur einer Doppelader versehenes Kabel verlegt wurde, sondern glücklicherweise ein 4-adriges (also mit zwei Doppeladern) - können an diesem 4-adrigen Kabel zwei TAE-Dosen oder jene Dosen mit F/F- oder NF/F-Codierung angeschlossen werden - eine der Dosen auf der ersten Doppelader, die zweite Dose auf der zweiten Doppelader.
Wenn du hingegen selbst irgendwelche krummen Belegungen auf der TAE-Dose fährst, bei denen du die anderen Anschlüsse des TAE-Steckers für die 2. Doppelader "missbrauchst", hat das nichts mehr mit dem TAE-Standard zu tun - sondern ist schlichtweg Murks.
Und es gibt noch eine "Phone-Flat DSL" für 22,99 € mtl. (ggfs. mit Regio-Zuschlag) - das ist ein DSL-1000er-Anschluss mit Telefonie mit einer Rufnummer. Aber auch dort wäre eine Verlängerung wieder für 24 Monate.
am 15.02.2021 21:33
Nur um das nochmal klarzustellen:
Auf einer TAE können keine zwei Anbieter liegen, weil eine TAE nunmal nur eine Doppelader nutzt - die eine Ader der Doppelader für La, die andere Ader der Doppelader für Lb.
Für einen zweiten Anschluss bedarf es einer 2. TAE (oder zumindest einer Doppel-TAE-Dose mit F/F- oder NF/F-Codierung).
Wenn bei dir nicht nur ein 2-adriges, also mit nur einer Doppelader versehenes Kabel verlegt wurde, sondern glücklicherweise ein 4-adriges (also mit zwei Doppeladern) - können an diesem 4-adrigen Kabel zwei TAE-Dosen oder jene Dosen mit F/F- oder NF/F-Codierung angeschlossen werden - eine der Dosen auf der ersten Doppelader, die zweite Dose auf der zweiten Doppelader.
Warum einige Menschen nur immer Schwierigkeiten damit haben, Denkfehler oder Wissenslücken einzugestehen? Ist doch keine Schwäche.
Du sagtest nicht, daß es nach DIN, ISO & CO. fachlich nicht richtig sei, 2 DSL-Anbieter auf 1 TAE-Dose zu klemmen. Du sagtest, 2 Anbieter auf 1 Dose ginge nicht. Und das stimmt eben einfach nicht. Punkt! Ich bin weder Fernmeldetechniker noch Elektriker oder Elektroniker. Ich habe irgendwann mal gelernt, wie man Ziegelsteine sinnvollerweise zu einem Haus aufeinanderstapelt. Aber das Leben hat mich gelehrt, mein Hirn zu nutzen und etwas nicht nur deswegen zu akzeptieren, weil es schon immer so war oder gehandhabt wird.
Also nochmal für Dich. Bei mir sind ZWEI DSL-Anbieter auf EINE TAE-Dose aufgeklemmt worden. Das ist ein Fakt. Mein Anteil an der Sache ist nur das spätere Umpinnen in der Dose, um beide DSLs durch EIN schon bestehendes, versteckt verlegtes, 6adrige Telefonkabel zu den BEIDEN Modems/Routern zu leiten. Die mindestens 4 Adern kamen seit eh und je in der Dose an. Hatte ja auch ISDN bzw. 2 Leitungen/3 Rufnummern.
Wenn du hingegen selbst irgendwelche krummen Belegungen auf der TAE-Dose fährst, bei denen du die anderen Anschlüsse des TAE-Steckers für die 2. Doppelader "missbrauchst", hat das nichts mehr mit dem TAE-Standard zu tun - sondern ist schlichtweg Murks.
Das Einhalten des TAE-Standards stand in meiner Prioritätenliste beim Umpinnen noch unter dem Nichtzerkratzen der TAE-Dose.
Und es gibt noch eine "Phone-Flat DSL" für 22,99 € mtl. (ggfs. mit Regio-Zuschlag) - das ist ein DSL-1000er-Anschluss mit Telefonie mit einer Rufnummer. Aber auch dort wäre eine Verlängerung wieder für 24 Monate.
Hmm. Habe mir die Infos zu dem von Dir genannten Termin mal rausgesucht. Ist immer noch zu teuer und eben dann auch mit einer Verlängerung des Vertrags verbunden. Es gibt aber wohl ein paar Anbieter, bei denen man eine SIM-Karte und eine Telefonbox bekommt, an welche man dann sein altes Analogtelefon stecken und mit einer Festnetznummer rumtelefonieren kann. Alternativ kann die Karte auch direkt im Mobiltelefon betrieben werden. Dann sogar mit einer Art Homezone rund um die Wohnadresse.
Hätte mir jetzt gewünscht, so einen Tarif auch bei Vodafone zu finden. Den Zahn hat mir heute aber ein netter Berater an der Hotline gezogen. Dann soll's wohl nicht sein.
am 15.02.2021 22:17
@COVID-21 schrieb:
Also nochmal für Dich. Bei mir sind ZWEI DSL-Anbieter auf EINE TAE-Dose aufgeklemmt worden. Das ist ein Fakt.
Kannst du mit Standardkabeln ZWEI Router an die Dose anklemmen? Nein. Musstest du dafür rumpfuschen? Ja...
Ergo ist es nicht möglich, mit Standardmitteln ZWEI DSL-Router über ZWEI verschiedene Leitungen an EINER Standard-TAE-Dose anzuschließen. Wenn jetzt ein Techniker wegen einer Störung kommt, wird er wegen deiner Frickellösung nicht viel machen können - weil deine Umbauten nicht standardkonform sind.
Standardkonform wäre gewesen, eine 2. TAE zu setzen - nicht mehr und nicht weniger. Und genau dafür gibt es eben jene Standards und Normen - generell als "anerkannte Regeln der Technik" bezeichnet - und an diese haben sich Handwerksbetriebe zu halten, wenn sie Dienstleistungen erbringen. Wenn ein Techniker bei mir solchen Pfusch mit Umklemmen und einer nicht standardgemäßen Beschaltung gemacht hätte, hätte ich ihn nochmal antanzen lassen. Ähnlich wie man auch bei der Elektrik einige ***reien machen kann - die auch funktionieren (ich sage nur klassische Nullung über ein zweipoliges Kabel), aber eben nicht zulässig sind.
@COVID-21 schrieb:
Mein Anteil an der Sache ist nur das spätere Umpinnen in der Dose, um beide DSLs durch EIN schon bestehendes, versteckt verlegtes, 6adrige Telefonkabel zu den BEIDEN Modems/Routern zu leiten.
Was du selbst machst, ist völlig egal - sollte es zu Problemen kommen, musst du dafür halt nur die Konsequenzen übernehmen. Im Fall der Nichtfunktion wird dir niemand dabei unentgeltlich helfen, deinen Pfusch zu beseitigen.
@COVID-21 schrieb:
Die mindestens 4 Adern kamen seit eh und je in der Dose an. Hatte ja auch ISDN bzw. 2 Leitungen/3 Rufnummern.
ISDN wurde/wird ebenfalls nur über 2 Adern seitens der Vermittlungsstelle bereitgestellt - der UK0-Schnittstelle. Erst hinter dem NTBA wurde/wird daraus die 4-polige S0-Schnittstelle mit 8P4C-RJ45-Steckern.
@COVID-21 schrieb:
Das Einhalten des TAE-Standards stand in meiner Prioritätenliste beim Umpinnen noch unter dem Nichtzerkratzen der TAE-Dose.
Das ist dein Problem - kann aber bei Technikereinsätzen für dich dann natürlich auch kostspielig werden.
@COVID-21 schrieb:
Und es gibt noch eine "Phone-Flat DSL" für 22,99 € mtl. (ggfs. mit Regio-Zuschlag) - das ist ein DSL-1000er-Anschluss mit Telefonie mit einer Rufnummer. Aber auch dort wäre eine Verlängerung wieder für 24 Monate.
Hmm. Habe mir die Infos zu dem von Dir genannten Termin mal rausgesucht. Ist immer noch zu teuer und eben dann auch mit einer Verlängerung des Vertrags verbunden.
Ja, um die Verlängerung kommst du bei einem Vertragswechsel nicht drum herum.
@COVID-21 schrieb:
Es gibt aber wohl ein paar Anbieter, bei denen man eine SIM-Karte und eine Telefonbox bekommt, an welche man dann sein altes Analogtelefon stecken und mit einer Festnetznummer rumtelefonieren kann. Alternativ kann die Karte auch direkt im Mobiltelefon betrieben werden. Dann sogar mit einer Art Homezone rund um die Wohnadresse.
Hätte mir jetzt gewünscht, so einen Tarif auch bei Vodafone zu finden. Den Zahn hat mir heute aber ein netter Berater an der Hotline gezogen. Dann soll's wohl nicht sein.
Gab es mal, kann z.T. über Fachhändler auch noch gebucht werden und nannte/nennt sich Zuhause Festnetz Flat. Darauf kannst du aber nicht sofort wechseln - weil dies kein Festnetz-, sondern ein Mobilfunkvertrag ist.
Du könntest aber auch -ganz klassisch- bei deinem lokalen DSL-Anbieter einen Festnetz-Part (de facto dann als "AllIP-Anschluss") dazubuchen oder alternativ einen externen SIP-Anbieter nutzen, um über die Internetleitung zu telefonieren. Für den Anschluss eines klassischen Telefons braucht's dann nur einer SIP-fähigen Telefonanlage, z.B. einer FritzBox mit IP-Telefonie-Unterstützung.
am 16.02.2021 08:54
@reneromann schrieb:
ISDN wurde/wird ebenfalls nur über 2 Adern seitens der Vermittlungsstelle bereitgestellt - der UK0-Schnittstelle. Erst hinter dem NTBA wurde/wird daraus die 4-polige S0-Schnittstelle mit 8P4C-RJ45-Steckern.
Da habe ich doch gleich mal meine erste TAE abgeschraubt
. Stimmt @reneromann , nur 1a 1b aufgelegt, 2a 2b hängen lose. Kenn ich nicht mit so Leiste zum Auflegen, wahrscheinlich nur bei erste TAE. In T-ISDN Dose (Bus) sind die vier Adern bei mir nur eingeschraubt.
16.02.2021 09:49 - bearbeitet 16.02.2021 09:51
Und nur mal so, mit Umstellung von ISDN auf IP hat da auch keiner was geändert, würde mich zumindest wundern. Auch wenn Telekomer zwischendurch mal unangekündigt vor der Tür stand. Er wäre beim Nachbarn gewesen und würde meine TAE auch gern erneuern wollen. Habe ihn nur reingelassen, weil ich ihn schon kannte. Hat TAE getauscht, wahrscheinlich wegen dem Prüfding da drinne. War doch vorher nicht.
am 16.02.2021 17:40
@reneromann schrieb:
@COVID-21 schrieb:Also nochmal für Dich. Bei mir sind ZWEI DSL-Anbieter auf EINE TAE-Dose aufgeklemmt worden. Das ist ein Fakt.
Kannst du mit Standardkabeln ZWEI Router an die Dose anklemmen? Nein. Musstest du dafür rumpfuschen? Ja...
Ergo ist es nicht möglich, mit Standardmitteln ZWEI DSL-Router über ZWEI verschiedene Leitungen an EINER Standard-TAE-Dose anzuschließen. Wenn jetzt ein Techniker wegen einer Störung kommt, wird er wegen deiner Frickellösung nicht viel machen können - weil deine Umbauten nicht standardkonform sind.
Mein 11-jähriger Sohn hat gerade mal einen kurzen Blick über die Antworten geworfen. "Was für Klugsch***!" war sein Kommentar. Mußte ihn gleich belehren, daß man auch andere Meinungen und Lebensmodelle respektieren muß, egal, wie absurd und klugsch***isch sie einem persönlich auch erscheinen mögen. Bei einigen Leuten ist der Tellerrand eben schneller erreicht als bei anderen.
Zum Thema zurück. Nochmal. Die Aussage von reneroman war explizit die, daß es nicht möglich sei, 2 Anbieter auf eine Dose zu schalten. Er hat eben NICHT gesagt "das macht man nicht" oder "das ist aber unter Einhaltung von Normen und Standars nicht möglich". Und daran muß er bzw. seine Aussage sich messen lassen.Es gibt der Elektrotechnik z.Bsp. verschiedene Möglichkeiten einer Wechselschaltung. Soweit mir bekannt, gibt es da auch Ausführungen, die heute nicht mehr oder nur nich in speziellen Fällen erlaubt sind, was nicht bedeutet, daß sie nicht funktionieren und ein Schalten einer Lampe von 2 Schaltern aus nicht ermöglichen würde.
Den 2. DSL-Anschluß hat der ausführende Techniker des Anbieters am Anschlußtag unter Berücksichtigung auf den vorhandenen Anschluß irgendwie auf die Dose gelegt. Wie er das - ja offensichtlich Unmögliche - im Detail letztlich gemacht hat, war mir damals egal. Auch, ob er dazu im Keller in dem Blechkasten etwas ändern oder die Straße vor dem Haus aufreißen mußte. Ich hatte nun mein altes und noch lange laufendes Vodafone-DSL mit meinen 3 Rufnummern/2 Leitungen UND ich hatte meine neue und schnellere Leitung vom lokalen Anbieter. Mir ist schon klar, daß durch die Änderungen an der Dose schon damals das Anschließen eines Endgerätes (Telefon/Fax/AB/56k-Modem) durch einen uneingeweihten Nachmieter nach Standard nicht ohne eine Wiederherstellung des Ur- und Standardzustandes in der Dose möglich wäre.
Standardkonform wäre gewesen, eine 2. TAE zu setzen - nicht mehr und nicht weniger. Und genau dafür gibt es eben jene Standards und Normen - generell als "anerkannte Regeln der Technik" bezeichnet - und an diese haben sich Handwerksbetriebe zu halten, wenn sie Dienstleistungen erbringen. Wenn ein Techniker bei mir solchen Pfusch mit Umklemmen und einer nicht standardgemäßen Beschaltung gemacht hätte, hätte ich ihn nochmal antanzen lassen. Ähnlich wie man auch bei der Elektrik einige ***reien machen kann - die auch funktionieren (ich sage nur klassische Nullung über ein zweipoliges Kabel), aber eben nicht zulässig sind.
Autsch. Das klingt aber verdammt nach den Altbundesländern. 😄
Aber Du kannst das gerne mit Deinen Handwerkern und Sericetechnikern halten, wie immer Du magst. Der Mann hat bei mir fast alles in meinem Sinne erledigt. Den Rest habe ich dann gemacht. Und bislang stand weder der Netzbetreiber noch die Feuerwehr vor der Tür.
Ich stelle mir gerade vor, Du steckst mit Deinem Auto irgendwo in der Walachei im Schnee fest, weil Dir ein rot ummantelter Kabelschuh an der Benzinpumpe abgebrochen ist. Kommt ein anderer Autofahrer vorbei, will Dir helfen, hat eine Crimpzange dabei, aber leider nur blau ummantelte Kabelschuhe. Als aufrichtiger und stolzer Bewahrer von Standards und Normen läßt Du Dir dann sicher nicht mit einer blauen Notlösung helfen. Chapeau! Das hat Schneid.
@COVID-21 schrieb:Mein Anteil an der Sache ist nur das spätere Umpinnen in der Dose, um beide DSLs durch EIN schon bestehendes, versteckt verlegtes, 6adrige Telefonkabel zu den BEIDEN Modems/Routern zu leiten.
Was du selbst machst, ist völlig egal - sollte es zu Problemen kommen, musst du dafür halt nur die Konsequenzen übernehmen. Im Fall der Nichtfunktion wird dir niemand dabei unentgeltlich helfen, deinen Pfusch zu beseitigen.
Hätte, wenn und falls. Diese 3 Dinge allein müßten mich täglich vom Aufstehen abhalten.
@COVID-21 schrieb:Die mindestens 4 Adern kamen seit eh und je in der Dose an. Hatte ja auch ISDN bzw. 2 Leitungen/3 Rufnummern.
ISDN wurde/wird ebenfalls nur über 2 Adern seitens der Vermittlungsstelle bereitgestellt - der UK0-Schnittstelle. Erst hinter dem NTBA wurde/wird daraus die 4-polige S0-Schnittstelle mit 8P4C-RJ45-Steckern.
Spielt das in meinem Fall eine Rolle? Ich kenne jemanden, der hat 1 Ader als Vorfach beim Angeln verwendet. Bei mir in der Dose, die ich ja nun nach all den nicht normgerechten Änderungen vielleicht gar nicht mehr TAE-Dose nennen darf, kommen nun aber seit eh und je mind. 4 Adern an, was (zusammen mit Sachverstand und Lebensnähe des auführenden Technikers) das Auflegen von 2 DSL-Anschlüssen wohl überhaupt erst möglich gemacht hat.
@COVID-21 schrieb:Das Einhalten des TAE-Standards stand in meiner Prioritätenliste beim Umpinnen noch unter dem Nichtzerkratzen der TAE-Dose.
Das ist dein Problem - kann aber bei Technikereinsätzen für dich dann natürlich auch kostspielig werden.
Meinst Du nicht, daß ich in der Lage wäre, den Zustand in der Dose vor einem Technikerbesuch zurück in den normgerechten Ausgangszustand zu versetzen?
@COVID-21 schrieb:Und es gibt noch eine "Phone-Flat DSL" für 22,99 € mtl. (ggfs. mit Regio-Zuschlag) - das ist ein DSL-1000er-Anschluss mit Telefonie mit einer Rufnummer. Aber auch dort wäre eine Verlängerung wieder für 24 Monate.
Hmm. Habe mir die Infos zu dem von Dir genannten Termin mal rausgesucht. Ist immer noch zu teuer und eben dann auch mit einer Verlängerung des Vertrags verbunden.
Ja, um die Verlängerung kommst du bei einem Vertragswechsel nicht drum herum.
Ja. Das war jetzt der Teil des Kommentars, der mich in meiner Eingangsfrage tatsächlich weiterbringt.
Ich hatte einen oder zwei Anbieter im Netz gefunden, die noch diesen bei Vodafone offiziell nicht mehr angebotenen Seniorentarif für knapp unter 10,- € anbieten. Vielleicht hatte ich mich irgendwo mißverständlich oder gar falsch ausgedrückt. Mir geht es nicht um einen Festnetzanschluß im technischen Sinne. Es geht mir um eine Festnetznummer zum möglichst günstigen Preis. Muß keine Flat beinhalten. Ist eher für die günstige Erreichbarkeit gedacht. Ich habe echt noch Verwandte, die kein Handy nutzen und keine Flat in alle Netze haben. Also die, die seit 1990 ihren Tarif beim rosa Riesen nie geändert haben. 😄
@COVID-21 schrieb:Es gibt aber wohl ein paar Anbieter, bei denen man eine SIM-Karte und eine Telefonbox bekommt, an welche man dann sein altes Analogtelefon stecken und mit einer Festnetznummer rumtelefonieren kann. Alternativ kann die Karte auch direkt im Mobiltelefon betrieben werden. Dann sogar mit einer Art Homezone rund um die Wohnadresse.
Hätte mir jetzt gewünscht, so einen Tarif auch bei Vodafone zu finden. Den Zahn hat mir heute aber ein netter Berater an der Hotline gezogen. Dann soll's wohl nicht sein.Gab es mal, kann z.T. über Fachhändler auch noch gebucht werden und nannte/nennt sich Zuhause Festnetz Flat. Darauf kannst du aber nicht sofort wechseln - weil dies kein Festnetz-, sondern ein Mobilfunkvertrag ist.
Stimmt. Siehe oben.
Du könntest aber auch -ganz klassisch- bei deinem lokalen DSL-Anbieter einen Festnetz-Part (de facto dann als "AllIP-Anschluss") dazubuchen oder alternativ einen externen SIP-Anbieter nutzen, um über die Internetleitung zu telefonieren. Für den Anschluss eines klassischen Telefons braucht's dann nur einer SIP-fähigen Telefonanlage, z.B. einer FritzBox mit IP-Telefonie-Unterstützung.
Das möchte aus einem einfachen Grund nicht. Ist eigentlich eine (neben der Unmöglichkeit von 2 DSL-Anschlüssen in einer TAE-Dose) sehr kuriose und fast nicht zu glaubende Geschichte.
Nach dem Anschluß der Fritzbox des neuen DSL-Anschlusses durch den Techniker in 2017... stand das Gerät - ich müßte jetzt schätzen - wohl 1-2 Monate eben eher ungünstig neben der (Nunnichtmehr-)TAE-Dose im Flur auf dem Boden. Mit einem Netzwerkkabel mit dem PC verbunden. Ich hatte damals das zweitschnellste beim Anbieter gebucht. VDSL 16 mit 16.000 / 1.024 Down-/Upload. Im Grunde sollte einfach nur unser Fire TV flüssiger als mit dem 2000er DSL von Vodafone laufen, bzw. diese lahme Leitung komplett für die Nutzung mit den anderen Gebrauch (Handy, PC, Überwachungskameras) entlasten.
Letztlich habe ich dann doch auch den PC an der neuenund schnellen Leitung angeklemmt gelassen. 16.000 ist eben doch angenehmer als 2.000. Habe quasi täglich mehrmals Geschwindigkeitstests (computerbild, Breitbandmessung, wieistmeineip etc) durchgeführt und war sehr zufrieden, daß die gemessene Geschwindigkeit immer recht nahe an dem gebuchten Paket lag. Wie gesagt, ging das so vielleicht 1..2 Monate mit der Fritzbox im Flur. Tägliche Speedtests incl.. Dann hat mich die Fritzbox im Flur und das Netzwerkkabel bis ins Wohnzimmer doch irgendwann genervt. Ein WLAN-Stick hätte ja auch nur ein von zwei Problemen gelöst. Also kam mir der Gedanke, die Fritzbox ins Wohnzimmer neben dem PC zu positionieren und die Verbindung zur TAE-Dose über das alte, bisher ausschließlich für die Vodafone-Easybox verwendete und gut hinter Fußbodenleiste und Schuhschrank verlegte, 6adrige Telefonkabel herzustellen. Eigentlich kann man ja nicht viel falsch machen. Sind ja nur 2 Adern, die man wieder richtig herum anklemmen muß. Und jetzt kam, was kommen mußte. Bin irgendwann dann selbst mit nur 2 Adern durcheinander gekommen und bin dann einfach bewußt das Risiko eingegangen, daß ich die Adern vielleicht vertauscht auf die Fritzbox lege. Fritzbox notdürftig mit straffer Netzleitung an der nächsten Steckdose angesteckt, Netzwerkabel wieder eingesteckt und gleich am rechner geschaut, ob Internet anliegt. Es lag grundsätzlich an. Speedtest gemacht und was sehe ich????? Ca.180 MBit/s Download und fast 100 MBit/s Upload!!! Andere Testseite genommen, nahezu gleiches Resultat. Testdatei von 1 GB aus dem Netz geladen, Meßergebnisse stimmten wohl. Man kann sich denken, daß ich erfreut wie verwundert war. Woran kann das gelegen haben? Hatte ich die beiden Adern vertauscht? Konnte es daran liegen. In allen Tests, selbst direkt vor dem Umklemmen, hatte ich immer die normalen Werte wie im Vertrag angegeben. Gleicher Rechner, gleiches Netzwerkkabel. Ich hatte in den Wochen zuvor sicher über 100x gemessen. Und nach einem Umbau von vielleicht 1 Stunde und dem Wiederanklemmen habe ich plötzlich eine tatsächliche Geschwindigkeit, die so vom Anbieter auch gar nicht als Tarif angeboten wird. Das schnellste Paket bot 100/30 MBit/s für 39,99 €/Mon.. Aber was war passiert? Das Internet rannte, auf Amazon liefen die Filme quasi in HD. Ich traute mich 4 Wochen lang nicht, das immer noch straff in 30 cm Höhe bis zur nächsten Steckdose gespannte Netzkabel der Fritzbox aus der Dose zu ziehen, um es dann in Rechnernähe neu einzustöpseln. Meine Angst war zu groß, daß durch das kurzzeitige Ausschalten der Box meine Supergeschwindigkeit plötzlich wieder weg wäre. Aber irgendwann wollten wir tapezieren und da machte es sich denkbar schlecht, um die Steckdose herumzutapezieren. Mit dem Gedanken daran, künftig vielleicht doch den schnellsten Tarif buchen zu müssen, weil man sich ja nun doch an den Speed gewöhnt hatte, habe ich die Box dann mit blutendem Herzen vom Stromnetz getrennt.Nach dem Tapezieren wieder unter Strom gesetzt und siehe da. Alles wie zuvor. Sauschnell in beide Richtungen.
Ich könnte nun bei dem Anbieter für 5 € Aufpreis auch eine Telefonnummer hinzubuchen. Aber eigentlich möchte ich keine schlafenden Hunde beim Anbieter wecken. Vielleicht sieht er beim Blick in meine Daten, daß ich ein Vielfaches von dem beziehe, was ich eigentlich gebucht habe. Oder er sieht es nicht und beim Zuschalten der Rufnummer "springt" meine Geschwindigkeit wieder zurück. Das möchte ich nicht riskieren, wenngleich nicht nach wie vor und auch nach der Nachfrage in einem speziellen Forum nicht weiß, warum die Geschwindigkeit exakt in der Stunde und nach meinem Gebastle plötzlich so in die Höhe geschnellt ist. Das ist jetzt über 3 Jahre her. Die Geschwindigkeit hat sich jetzt etwas "beruhigt" liegt aber.... ich mache mal eben einen schnellen Test..... gerade bei 93,309 MBit/s Download und 36,926 MBit/s im Upload. Vorhin waren es mal 106 im Download. Wie auch immer. Alles immer noch weit über meinen gebuchten und bezahlten 16/1 MBit/s.
Und diesen Zustand möchte ich nun nicht damit riskieren, indem ich beim Anbieter irgend ein Update meines Paketes beauftrage.
Natürlich erwarte ich jetzt wieder schlaue und belehrende Aussagen von irgendwem, der nun meint, daß das gar nicht ginge und bla bla bla. Mir egal. Ich sitze ja hier entspannt vor dem Rechner und genieße all das, was ja eigentlich alles gar nicht geht. 😄