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Unlautere Vertragsbindung ohne Zustimmung
jazbo
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Hallo Zusammen, 

 

Vodafone versucht momentan, mir auf unlautere Weise einen neuen Vertrag unterzujubeln, dem ich zu keinem Zeitpunkt, weder mündlich noch schriftlich zugestimmt habe. Meinen Vertrag "DSL 6" habe ich mit Brief vom 12.11.2018 zum 10.09.2019 fristgerecht gekündigt. Danach sandte Vodafone mir mit Brief vom 02.10.2018 ein "unverbindliches Angebot" zum "Red Internet & Phone 32 Cable" zu. Dies ist kein rechtskräftiger Vertrag. Ich habe darauf nicht reagiert (nur etwas später sicherheitshalber einen Widerspruch per Post und Email gesandt).

Jetzt heißt es von deren Seite, mein Vertrag hätte sich nun um weitere 24 Monate verlängert - ohne meine Einwilligung bzw. ohne meine schriftliche Zustimmung! Das grenzt doch an xxx. Viele von Euch kennen dieses Prozedere bei Vodafone ja bereits. Was sagt ihr dazu?

 

Alles Gute Euch allen

 

 

Edit:  Auch mit gesperrt geschriebenem und hier unerwünschtem Wortschatz kann man sich strafbar machen, @jazbo.  Der Wortfilter hat schon seinen Grund.  Und dessen Umgehen ist nicht sonderlich smart.

 

21 Antworten 21

@jazbo Ich glaube, @Julz2k hat sich nur etwas unklar ausgedrückt. Natürlich musst du nicht das "Nichts" beweisen, was ja kaum möglich wäre. Deine Ausführugen zur Beweispflicht sind schon richtig und natürlich ist die schriftliche Vertragsschließung zu bevorzugen. Aber eine Audioaufnahme, die den entsprechenden Anforderungen entspricht, ist auch als Beweismittel geeignet.

Ich nehme auch stark an, dass sich @Seb4sti4n hier nochmal melden wird (und die Sache hoffentlich aufklärt), aber dies kann schon ein paar Tage dauern. 

Ist richtig so. Ich wollte damit nur sagen, das Vodafone trotzdem Geld abbuchen wird und dir das Inkasso auf den Hals hetzt, auch wenn du niemals einen Vertrag mit Vodafone eingegangen bist.
Dann könntest du natürlich widerspruch gegen die ganzen Rechnungen und Mahnungen einlegen bis es dann evtl. vor Gericht landet. Sobald es jedoch vor Gericht landet, ist die eventuelle Audioaufnahme bereits gelöscht (Aufgrund der Speicherfrist) und im System von Vodafone steht dennoch, mit dem und dem Mitarbeiter an dem und dem Tag zu der Uhrzeit einen Vertrag abgeschlossen. Das wird dem Gericht eventuell schon reichen.
Dir brauch ich das ja nicht zu sagen, du wirst pronto deinen Anwalt einschalten insofern hier nichts mehr von Vodafone kommt. Andere mitleser handeln aber oft anders und dann ist es wichtig, zumindest einen schriftbeleg vorweisen zu können, das man eine Anfrage zu der Audioaufnahme etc. angefordert hat.


@Julz2k  schrieb:

 im System von Vodafone steht dennoch, mit dem und dem Mitarbeiter an dem und dem Tag zu der Uhrzeit einen Vertrag abgeschlossen. Das wird dem Gericht eventuell schon reichen..


Das glaube ich nicht. Viel eher glaube ich, dass in derartigen Fällen Vodafone eine "kulante" Lösung anbietet.

Andre
Moderator:in
Moderator:in

Hallo zusammen,

hier scheint auf jedenfall was schiefgelaufen zu sein.

Schick mir doch bitte mal eine PN mit beiden Kundennummern & was die gewünschte Endkonstellation ist.
Ich geh mal davon aus, dass nur der DSL 6000 Vertrag behalten werden soll, mit fristgerechter Kündigung zum ursprünglichen Termin?

Schau mir das Kundenkonto mal an.

VG;

Andre

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yup
Full Metal User
Full Metal User

Du hast zwei Kundennummern, weil es zwei Unternehmen sind. Vodafone ist nicht gleich Vodafone @jazbo. Dein gekündigter DSL Vertrag bei der Vodafone GmbH hat eine Kundennummer und dein neuer Cable Vertrag bei der Vodafone Kabel Deutschland GmbH hat auch eine Kundennummer.

 

Das telefonisch gern ein unverbindliches Angebot in Aussicht gestellt wird und dann ein "wir danken für Ihren Auftrag" kommt, ist nicht neu. Machen gefühlt alle Telekommunikationsunternehmen so. Wenn du widerrufen hast, hast du schon alles richtig gemacht. Du musst auch mal so überlegen, widerrufen von 100 Kunden nur fünf bis zehn Kunden, ist das für die immer noch ein Bombengeschäft. Denn dann haben sie noch 90% Vertragsabschluss. Bei Vertrieblern am Telefon immer aufpassen. Am Besten nichts sagen, gleich auflegen Smiley (überglücklich).

Gelöschter User
Nicht anwendbar

Dass man hier jemandem bei einem Hilfe Anliegen im VF-Forum gleich mit dem Wort "strafbar machen" droht find ich schon sehr dreist.

Wer die Bearbeitung vornahm, steht oben, über dem  es auch hier bereits einige negative Kommentare im Forum gibt.

"Vodafone verurteilt: Keine Auftragsbestätigung ohne Auftrag

Das Problem der unsäglichen Rückgewinnungs-Anrufe hat nun juristische Konsequenzen für Vodafone. Einem Verbraucher wurde ein Vertrag untergeschoben - der Kabelnetzbetreiber wurde nun dafür verurteilt."
Im Beitrag gibt es dazu weitere Links
Das da einiges "schief" gelaufen ist, ist wohl ersichtlich. Dass du nicht der Einzige bist ergeht ebenso aus dem Bericht hervor.

Sehr ineressant, habe ich völlig überlesen den Bericht.

Ich denke aber mal Vodafone wird ihn sofort kontaktieren, sobald das bei jemanden mit bestimmten Befugnissen ankommt. Ansonsten rollen Köpfe, insofern trotz Meldung in offiziellen Kanälen Vodafone 250.000 Euro Strafe zahlen muss.

@Julz2kVodafone kennt das Urteil seit August, es ist halt jetzt erst an die Öffentlichkeit gelangt. Vodafone hat es auch angenommen. Aber wieviele Berichte über "irrtümlich" abgeschlossene Verträge haben wir seit August hier gelesen? Eine ganze Menge glaube ich. So viele Köpfe scheinen da noch nicht gerollt zu sein. Vielleicht ändert sich ja jetzt etwas, nachdem es publiziert wurde.

Hey Leute,

 

danke für den höchst interessanten Link.

Wird vielen Betroffenen weiterhelfen.

 

Danke!

 

jazbo
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Hi Andre,

 

genau: es soll nur der DSL 6000 Vertrag behalten werden mit fristgerechter Kündigung zum September nächsten Jahres.

 

Beste Grüße