Frage
Antwort
Lösung
am
09.12.2018
19:16
- zuletzt bearbeitet am
10.12.2018
09:25
von
Der Ritter
Hallo Zusammen,
Vodafone versucht momentan, mir auf unlautere Weise einen neuen Vertrag unterzujubeln, dem ich zu keinem Zeitpunkt, weder mündlich noch schriftlich zugestimmt habe. Meinen Vertrag "DSL 6" habe ich mit Brief vom 12.11.2018 zum 10.09.2019 fristgerecht gekündigt. Danach sandte Vodafone mir mit Brief vom 02.10.2018 ein "unverbindliches Angebot" zum "Red Internet & Phone 32 Cable" zu. Dies ist kein rechtskräftiger Vertrag. Ich habe darauf nicht reagiert (nur etwas später sicherheitshalber einen Widerspruch per Post und Email gesandt).
Jetzt heißt es von deren Seite, mein Vertrag hätte sich nun um weitere 24 Monate verlängert - ohne meine Einwilligung bzw. ohne meine schriftliche Zustimmung! Das grenzt doch an xxx. Viele von Euch kennen dieses Prozedere bei Vodafone ja bereits. Was sagt ihr dazu?
Alles Gute Euch allen
Edit: Auch mit gesperrt geschriebenem und hier unerwünschtem Wortschatz kann man sich strafbar machen, @jazbo. Der Wortfilter hat schon seinen Grund. Und dessen Umgehen ist nicht sonderlich smart. ![]()
am 12.12.2018 16:55
@jazbo Ich glaube, @Julz2k hat sich nur etwas unklar ausgedrückt. Natürlich musst du nicht das "Nichts" beweisen, was ja kaum möglich wäre. Deine Ausführugen zur Beweispflicht sind schon richtig und natürlich ist die schriftliche Vertragsschließung zu bevorzugen. Aber eine Audioaufnahme, die den entsprechenden Anforderungen entspricht, ist auch als Beweismittel geeignet.
Ich nehme auch stark an, dass sich @Seb4sti4n hier nochmal melden wird (und die Sache hoffentlich aufklärt), aber dies kann schon ein paar Tage dauern.
am 12.12.2018 20:36
Ist richtig so. Ich wollte damit nur sagen, das Vodafone trotzdem Geld abbuchen wird und dir das Inkasso auf den Hals hetzt, auch wenn du niemals einen Vertrag mit Vodafone eingegangen bist.
Dann könntest du natürlich widerspruch gegen die ganzen Rechnungen und Mahnungen einlegen bis es dann evtl. vor Gericht landet. Sobald es jedoch vor Gericht landet, ist die eventuelle Audioaufnahme bereits gelöscht (Aufgrund der Speicherfrist) und im System von Vodafone steht dennoch, mit dem und dem Mitarbeiter an dem und dem Tag zu der Uhrzeit einen Vertrag abgeschlossen. Das wird dem Gericht eventuell schon reichen.
Dir brauch ich das ja nicht zu sagen, du wirst pronto deinen Anwalt einschalten insofern hier nichts mehr von Vodafone kommt. Andere mitleser handeln aber oft anders und dann ist es wichtig, zumindest einen schriftbeleg vorweisen zu können, das man eine Anfrage zu der Audioaufnahme etc. angefordert hat.
am 12.12.2018 20:42
@Julz2k schrieb:im System von Vodafone steht dennoch, mit dem und dem Mitarbeiter an dem und dem Tag zu der Uhrzeit einen Vertrag abgeschlossen. Das wird dem Gericht eventuell schon reichen..
Das glaube ich nicht. Viel eher glaube ich, dass in derartigen Fällen Vodafone eine "kulante" Lösung anbietet.
am 13.12.2018 14:22
Hallo zusammen,
hier scheint auf jedenfall was schiefgelaufen zu sein.
Schick mir doch bitte mal eine PN mit beiden Kundennummern & was die gewünschte Endkonstellation ist.
Ich geh mal davon aus, dass nur der DSL 6000 Vertrag behalten werden soll, mit fristgerechter Kündigung zum ursprünglichen Termin?
Schau mir das Kundenkonto mal an.
VG;
Andre
am 13.12.2018 14:51
Du hast zwei Kundennummern, weil es zwei Unternehmen sind. Vodafone ist nicht gleich Vodafone @jazbo. Dein gekündigter DSL Vertrag bei der Vodafone GmbH hat eine Kundennummer und dein neuer Cable Vertrag bei der Vodafone Kabel Deutschland GmbH hat auch eine Kundennummer.
Das telefonisch gern ein unverbindliches Angebot in Aussicht gestellt wird und dann ein "wir danken für Ihren Auftrag" kommt, ist nicht neu. Machen gefühlt alle Telekommunikationsunternehmen so. Wenn du widerrufen hast, hast du schon alles richtig gemacht. Du musst auch mal so überlegen, widerrufen von 100 Kunden nur fünf bis zehn Kunden, ist das für die immer noch ein Bombengeschäft. Denn dann haben sie noch 90% Vertragsabschluss. Bei Vertrieblern am Telefon immer aufpassen. Am Besten nichts sagen, gleich auflegen
.
am 18.12.2018 15:02
Dass man hier jemandem bei einem Hilfe Anliegen im VF-Forum gleich mit dem Wort "strafbar machen" droht find ich schon sehr dreist.
Wer die Bearbeitung vornahm, steht oben, über dem es auch hier bereits einige negative Kommentare im Forum gibt.
"Vodafone verurteilt: Keine Auftragsbestätigung ohne Auftrag
am 18.12.2018 17:48
Sehr ineressant, habe ich völlig überlesen den Bericht.
Ich denke aber mal Vodafone wird ihn sofort kontaktieren, sobald das bei jemanden mit bestimmten Befugnissen ankommt. Ansonsten rollen Köpfe, insofern trotz Meldung in offiziellen Kanälen Vodafone 250.000 Euro Strafe zahlen muss.
am 18.12.2018 17:57
@Julz2kVodafone kennt das Urteil seit August, es ist halt jetzt erst an die Öffentlichkeit gelangt. Vodafone hat es auch angenommen. Aber wieviele Berichte über "irrtümlich" abgeschlossene Verträge haben wir seit August hier gelesen? Eine ganze Menge glaube ich. So viele Köpfe scheinen da noch nicht gerollt zu sein. Vielleicht ändert sich ja jetzt etwas, nachdem es publiziert wurde.
22.12.2018 00:22 - bearbeitet 22.12.2018 00:30
Hey Leute,
danke für den höchst interessanten Link.
Wird vielen Betroffenen weiterhelfen.
Danke!
22.12.2018 00:24 - bearbeitet 22.12.2018 00:28
Hi Andre,
genau: es soll nur der DSL 6000 Vertrag behalten werden mit fristgerechter Kündigung zum September nächsten Jahres.
Beste Grüße