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Sehr enttäuschende Erfahrung mit Vodafone-Haustürvertrieb – Bitte um Klärung
Sophia01
Daten-Fan
Daten-Fan

 

Hallo zusammen,

 

ich hoffe, dass sich hier ein Vodafone-Mitarbeiter meinem Anliegen annimmt, da ich über den Service-Chat bisher keine ernsthafte Klärung erreichen konnte. Ehrlich gesagt bin ich aktuell sehr enttäuscht von der Situation.

 

Am 18. Dezember wurde mir an meiner Haustür gegen 16–17 Uhr durch einen Vodafone-Vertriebsmitarbeiter ein zusätzlicher Mobilfunkvertrag angeboten. Der Mitarbeiter trat in Vodafone-Kleidung auf und nutzte ein Tablet. Ich war zu diesem Zeitpunkt allein zuhause.

 

Das Gespräch wurde mit dem Argument geführt, dass man mich als Kundin nicht verlieren wolle. Mir wurde ausdrücklich zugesichert, dass der Basispreis für sechs Monate nicht berechnet wird, solange mein bestehender Vertrag noch läuft. Unter genau dieser Voraussetzung habe ich den Vertrag unterschrieben.

 

Am 30. Januar wurde erstmals ein Betrag von 31,99 € abgebucht, den ich zunächst als mögliche Anschlussgebühr eingeordnet habe. Später folgte eine weitere Abbuchung von 19,99 €. Erst dadurch wurde mir bewusst, dass entgegen der Zusicherung laufende Kosten berechnet werden.

 

Was mich jedoch besonders belastet und verärgert, ist das Verhalten während des Verkaufsgesprächs. Der Mitarbeiter stellte mehrfach sehr persönliche und intime Fragen zu meiner sexuellen Orientierung sowie zu meinem Sexualleben. Diese Fragen hatten keinerlei Bezug zu einem Vertragsabschluss. Ich habe das als übergriffig und extrem unangenehm empfunden.

Gerade weil Vodafone öffentlich für Diversity, Offenheit und Respekt steht, empfinde ich dieses Erlebnis als besonders enttäuschend und verletzend. Ich hatte nicht das Gefühl, respektvoll oder professionell behandelt zu werden.

 

Durch die gesamte Gesprächssituation – Haustürvertrieb, Alleinsein, unangemessene persönliche Fragen und Verkaufsdruck – fühlte ich mich stark unter Druck gesetzt.

 

Ich habe den Vertrag inzwischen wegen Täuschung angefochten und eine offizielle Beschwerde eingereicht. Im Service-Chat erhalte ich jedoch ausschließlich Standardantworten zur Widerrufsfrist, ohne dass auf die geschilderten Umstände eingegangen wird.

 

Ich wünsche mir, dass sich ein offizieller Vodafone-Mitarbeiter meinen Fall ansieht und mir einen Ansprechpartner außerhalb des Chats nennt oder sich direkt mit mir in Verbindung setzt.

 

Vielen Dank im Voraus.
Sophia

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RobertP
Giga-Genie
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du befindest dich hier in einem reinen Kunden helfen Kunden Forum 

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RobertP
Giga-Genie
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du befindest dich hier in einem reinen Kunden helfen Kunden Forum 

reneromann
SuperUser
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Und sofern du nicht rechtzeitig innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist einen Widerruf eingereicht hast, wirst du den Vertrag leider erfüllen müssen...

 

Deine Einwände mit der Täuschung oder dem "Unter-Druck-Setzen" / "Unwohlsein" / "Alleinsein" o.ä. spielen rein rechtlich gesehen keine Rolle -- genau dafür gibt es ja die Widerrufsfrist, damit du eben genug Bedenkzeit hast und dich nachträglich von einem im Nachhinein schlechten Vertrag noch trennen kannst.

 

Da hilft sonst nur der allgemeine Rat: Keine Vertreter an der Tür reinlassen - denn denen geht es nie um dein Wohlergehen, sondern nur um deren Provision!

 

Zum Thema "offizieller Vodafone-Mitarbeiter soll sich melden" hat @RobertP schon alles gesagt: Hier gibt es schon seit über 3 Jahren keinen Einzelsupport mehr, es wird sich also kein Mitarbeiter hier bei dir melden und dort irgendwas bei machen -- und selbst als es den Support hier im Forum noch gab, war dieser ebenfalls an die meisten Entscheidungen der anderen Supporter gebunden und konnte diese nicht einfach überstimmen.

Ines75
SuperUser
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Hallo,

der einzige Vorwurf, den Vodafone sich gefallen lassen muss, ist, dass sie mit Firmen zusammenarbeiten, die ihre Klinkenputzer von Haus zu Haus schicken. Alles andere ist nicht im Einflussbereich des Anbieters.

 

Als Kundin oder Kunde muss  ich mich da schon selbst fragen, warum ich einen Neuvertrag unterschreibe und das auch noch an der Haustür (oder in eigenen Wohnung) und bei einem Vertreter, der klar über meine Grenzen geht und irgendwas mit sexueller Orientierung wissen will. Spätestens da mache ich doch wohl die Haustür zu! Und wenn ich mich allein unsicher fühle, dann lass ich auch keinen rein!

Wenn ich das trotzdem tu und was unterschreibe, müsste ich mir zumindest während der Widerrufsfrist den Vertrag genauer anschauen. Jetzt irgendetwas anfechten zu wollen, ist komplett zwecklos. 

 

Hier sehe ich ganz klar mehr als nur einen Verantwortlichen. 

1. Vodafone (und auch andere Anbieter) -> Arbeiten mit Drückern zusammen, obwohl deren Machenschaften bekannt sind

2. Kunden -> lassen sich Verträge andrehen unter dubiosesten Voraussetzungen.

Die Drückerfirmen können da gar nichts für. Würden die Leute endlich mal ihren Hausverstand nutzen und sich auf solche Verträge nicht einlassen, wären Drückerkolonnen ganz schnell weg vom Fenster! 

Gruß Ines