paigo Inkasso obwohl kein Vertrag
michi198847
Netzwerkforscher
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Hallo, ich hoffe ich poste das in dem richtigen Thread

Es geht um folgendes: habe damals bei Vodafone ein Vertrag abgeschlossen für ne GIGA TV Box, Gerät kam, Vertrag war klar, alles funktioniert, soweit so gut

Nach circa 2 Jahren bekam ich auf einmal eine Rechnung direkt von dem Inkasso Unternehmen paigo mit einer Zahlungsaufforderung seitens Vodafone über 291,37

Ich mich direkt mit Vodafone in Verbindung gesetzt, meinte der Mitarbeiter das wären die Gebühren der letzten 14 Monate da Vodafone mir nichts abbuchen konnte vom Konto (was mir schon seltsam vorkam, da doch spätestens nach nem Monat n Brief hätte kommen sollen mit ner Mahnung oder ähnliches, aber doch nicht n Inkasso schreiben ohne vorherigen Schriftverkehr, naja egal)

Ich hab direkt alles geprüft, war mir aber ein Rätsel

Bis der große Schlag kam, ein Mitarbeiter meinte das wäre die Rechnung für meinen zweiten GIGA TV Vertrag

Ich hab ihm klar machen wollen das ich damals nur einen giga TV Vertrag abgeschlossen habe, aber er war nicht einsichtig, meinte da kann man nix machen

Ich hab dann gefragt wo denn das zweite Gerät bzw der zweite GIGA Cube denn sei wenn ich doch angeblich ein zweiten Vertrag abgeschlossen habe

Er meinte das das zweite Gerät mit der Post nicht zugestellt werden konnte und deshalb zurück an Vodafone ging 🤷🏼‍♂️

Nach mehrmaligen Mails mit der bitte um Klärung wurde jetzt mein "Fall" an irgend ein Experten Team weiter gegeben

Und auf dem Weg ist es

Nach Anfrage wie lange die Klärung noch dauere kam nichts mehr

Bin jetzt ratlos und Versuche deswegen hier Hilfe zu finden

Ich hab damals nur einen Vertrag abgeschlossen und aus "Angst" jetzt auch die Forderung vom Inkasso Büro bezahlt

Aber finde das einfach nicht gerecht für einen Vertrag zu bezahlen den ich nicht abgeschlossen habe und wo auch nie irgendein Gerät bei mir ankam

Ich habe nach Internet Recherche auch gesehen das ich kein Einzelfall sei

Wie gehe ich jetzt am besten vor?

Liebe Grüße und danke im vorraus

51 Antworten 51

@michi198847 , vieleicht ist es bei der Kontonummer ein Zahlendreher, verursacht durch Vodafone oder der Bank. Ist mir auch schon passiert und mir wurde etwas vom Konto ungerechtfertigt abgebucht. Das ist bei den langen Nummern schnell passiert. Obwohl das der Bank auch auffallen müsste, wegen des anderen Namen. 

In der IBAN sind extra Prüfziffern eingebaut. Ein Zahlendreher führt automatisch zu einer ungültigen IBAN. Daran kann es also nicht liegen.

Ok. Gut zu wissen. Trotzdem wurde auch bei mir schon ungerechtfertigt Geld abgebucht. Nicht von Vodafone sondern von anderen Firmen. Deshalb soll man das Bankkonto ja intensiv prüfen. 

Zahlendreher war's keiner, was mir preisgegeben wurde waren die letzten 3 oder 4 Ziffern der Iban und diese war komplett anders

Habe sogar eine Nachricht von Vodafone bekommen das die Möglichkeit bestehen das der Fehler bei Vodafone lag, dies aber leider nicht mehr geprüft werden könne 🤷🏼‍♂️

Habe auch im Internet recherchiert und gelesen das ich kein Einzelfall sei


@reneromann  schrieb:

@michi198847  schrieb:

Geht aber nur wenn man auch das Paket erhalten hätte


Wobei bei einer falschen Adresse du aber selbst in der Pflicht bist, dich aktiv um eine Zweitzustellung zu kümmern --> https://www.it-recht-kanzlei.de/rechte-h%C3%A4ndler-unzustellbarkeit.html

 

Davon abgesehen hast du gerade bei einem Vertrag, der in einem Shop gemacht wurde, kein Widerrufsrecht, d.h. unabhängig von der Zustellung der Geräte besteht eine Zahlungspflicht für den Vertrag. Ein Widerrufsrecht würde nur dann bestehen, wenn die Buchung nicht in einem Shop, sondern über Fernabsatzmittel gemacht worden wäre - wobei hier fraglich wäre, ob die Widerrufsfrist mit der fehlgeschlagenen ersten Zustellung angefangen hätte zu zählen.


Der Vertrag wurde online abgeschlossen

Dies wurde mir mitgeteilt

Aber wie gesagt, nicht von mir


@michi198847  schrieb:

Der Vertrag wurde online abgeschlossen


Und das eben muss VF nachweisen. Die Sache ist schon sehr verzwickt und die Abgabe an ein Inkassobüro macht es nicht einfacher, zumal sich VF nicht besonders an der Aufklärung interessiert zeigt. Ein Schreiben mit dem Kopf einer Anwaltskanzlei würde dies vermutlich ändern.

Das ist ja das traurige

Das seitens Vodafone null Verständnis kommt und nicht einmal aus Kulanz etwas gemacht werden kann

Ich habe zwar eine Rechtschutz, aber ich bin stets bemüht so etwas friedlich zu lösen

Aber sehe ich das richtig das ich um eine Rechtsberatung nicht drum Rum komme?

 

@michi198847 , wenn du dein Geld wieder haben willst wäre eine Rechtsberatung hilfreich. Zumal du eine Rechtschuz hast und für dich bei einer Beratung keine Kosten entstehen. Hättest du die nicht würde ich davon abraten, denn ob sich das rechnet bei dem Betrag ist fraglich. Ich gehe davon aus das auch Vodafone eine friedliche Lösung möchte, aber die bewegen sich nur wenn ein Brief vom Anwalt kommt. Es muss ja nicht zum äußersten kommen und du hast ja nichts zu verlieren. 

Aber du hast auch recht das man alles friedlich lösen sollte. Ich bin da nicht anders. 

 

 


@Díaz_de_Vivar  schrieb:

@michi198847  schrieb:

Der Vertrag wurde online abgeschlossen


Und das eben muss VF nachweisen.


Wobei der Vertragsschluss DSL + TV [über Internet] vom TE bereits anfangs eingeräumt wurde. Nur das ihm wohl nicht klar war, dass es sich dabei um zwei Verträge (DSL und TV [über Internet] getrennt davon) handelt und das die Storno des DSL-Vertrages nicht automatisch zu einer Storno des TV [über Internet]-Vertrages führt...

 

Zumal ja angeblich für den TV-Vertrag letztes Jahr eine Kündigung eingegangen sein soll - fraglich also, wie der Vertrag im Sommer letzten Jahres gekündigt wurde, wenn hier (angeblich) kein Wissen vom Vertrag existieren sollte.

 

Es bliebe dann allenfalls noch die Sache mit der Widerrufsfrist - wobei diese selbst bei angenommener Nichtzustellung der Widerrufsbelehrung nach spätestens 1 Jahr und 14 Tagen hinfällig wäre. Hier wäre sogar eher die Frage, ob die Nichtzustellung aus dem Adressfehler nicht dem Kunden angelastet werden könnte und damit die Frist ab dem fehlgeschlagenen Zustellversuch laufen würde...

 

@Gonzo-4 

Nur um das klarzustellen - bei einem DSL-Vertrag und TV-Buchung on top kommen immer zwei Verträge zu Stande - einer mit der "Vodafone" (DSL) und einer mit "Vodafone Kabel Deutschland" (GigaTV Net). Diese werden daher auch immer unter zwei getrennten Kundennummern geführt und über zwei getrennte Rechnungen und Abbuchungen abgerechnet. Insofern sind deine Bemerkungen zwar sachlich nicht falsch - gehen hier aber am Thema vorbei, weil du von deiner Situation (Ex-UnityMedia-Kunde mit Internet & TV aus einer Hand) nicht auf die Situtation des TE zurückschließen kannst.

Weil es ja zwei Verträge gibt

Einen den ich tatsächlich abgeschlossen habe (und gekündigt habe)

Und einen von dem ich nichts wusste, und der Mitarbeiter mit dem ich sprach mir nur eine Kündigung anboten konnte

Aber wieder nur Werd ich vertröstet und am Schluss noch als Schuldiger dargestellt

Ich werde mich wohl oder übel an meine Rechtsberatung wenden, werde aber regelmäßig hier Posten wenn Neuigkeiten kommen