Mahnung für Hardware
TomTilman
Daten-Fan
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Moin Moin zusammen,

 

Wir haben hier eine kleine Diskussion mit Vodafone. Wir sind umgezogen und an der neuen Adresse konnte Vodafone uns kein Glasfaser liefern. Kabel gibt es hier nicht, also sind wir zum Wettbewerb gewechselt. So weit, so gut. Die Sonderkündigung hat relativ problemlos geklappt, man musste nur 3x miteinander telefonieren und 1x in den Shop um alles zu klären, das ist erstaunlich wenig Aufwand für eine Sonderkündigung.

 

Der alte Kabelanschluss wurde gekündigt und wir haben die Hardware auf eigene Kosten zurückgeschickt, da man uns leider kein Retourenschein zur Verfügung stellen konnte. Der Link der uns zur Verfügung gestellt wurde hat nicht funktioniert und einen neuen hat man uns nicht zur Verfügung gestellt.

 

Das ganze ist jetzt fast 8 Monate her. Jetzt hat Vodafone plötzlich Geld abgebucht, da die Hardware angeblich nicht zurück geschickt wurde. Wir haben diese Abbuchung natürlich direkt rückgängig gemacht, da Vodafone 1. gar keine Berechtigung für die Abbuchung hatte (das SEPA Mandat wurde gekündigt) und 2. wir die Hardware schon längst zurückgeschickt haben. Zusätzlich muss man sagen, dass in den letzten 8 Monaten kein Brief oder Anruf von Vodafone kam in dem man uns darauf hingewiesen hat, dass die Hardware nicht angekommen ist.

 

Selbstverständlich haben wir nach fast 8 Monaten den Einsendebeleg nicht mehr. Und Vodafone schick weiter fröhlich Mahnungen und reagiert weder auf Briefe noch auf E-Mails. Bzw wenn reagiert wird dann immer nur mit "wir haben die Hardware nicht erhalten, jetzt müssen sie bezahlen".

 

Das ganze wirkt schon fast wie ne Masche um Ex-Kunden noch ein paar Euro extra aus der Tasche zu ziehen. Uns hat es auf jeden Fall dazu verleiten auch unsere Mobilfunkverträge, sowohl privat als auch geschäftlich, bei Vodafone zu kündigen. Wer so mit (Ex)Kunden umgeht braucht offenbar keine und kann dann auch auf 14 Verträge verzichten.

 

Ändert aber nichts an der Frage wie man jetzt damit umgeht? Fakt ist, die Hardware ist verschickt worden, Fakt ist aber auch, dass wir den Zettel nicht mehr haben, weil kein normaler Mensch davon ausgehen kann, dass man nach 8 Monaten plötzlich Post bekommt.

 

Beste Grüße 

Tom

6 Antworten 6
reneromann
SuperUser
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Wenn du den Einlieferbeleg nicht mehr hast und auch keinerlei anderen Nachweis, dass die Sendung an VF ausgeliefert wurde, wirst du die Hardware bezahlen müssen. Denn du hast für deine Behauptung "hab ich doch zurückgeschickt" damit keinerlei stichhaltige Beweise.

 

By the way: Die Kosten für die Rücklastschrift darfst du jetzt auch tragen, weil das SEPA-Mandat alle Kosten aus dem Vertrag abdeckt - auch solche für zu späte Rücksendung der Hardware.

 

Und "normalerweise" gibt's über das Retourenportal den entsprechenden Zettel kostenlos - und davon abgesehen gibt's von VF auch eine Bestätigung über den Hardwareerhalt - und genau so lange sollte man auch mindestens den Einlieferbeleg aufbewahren.

MasterScorpion
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Welches Bundesland? 

An welche Adresse ging das Gerät?

TomTilman
Daten-Fan
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Danke für die Beiträge. Wir werden auf jeden Fall für nichts bezahlen, was wir nicht verursacht bzw. in Anspruch genommen haben.

 

Wir wohnen in NRW, die Hardware wurde an eine Adresse in Nürnberg geschickt, wenn ich mich richtig erinnere, ist wie gesagt schon 8 Monate her.

 

Die gesamte Kommunikation mit Vodafone war seit der Sonderkündigung nicht wirklich konstruktiv. Da wir neben unserem Hauptwohnsitz, um den es hier geht, auch einen Zweitwohnsitz und geschäftliche Anschlüsse bei VF haben/hatten und das "umbauen" unnötig kompliziert gestaltet werden sollten. Wir wollten den Zweitwohnsitz und die geschäftlichen Anschlüsse beibehalten und den Zweitwohnsitz zum neuen "Hauptvertrag" machen, das wurde alles als "nicht möglich" abgestempelt (ganz vereinfacht ausgedrückt).

 

Meine Erfahrung mit VF ist aktuell leider, solange man als Kunde unkompliziert und keinerlei Ansprüche an den Dienstleister stellt läuft alles super, aber sobald man Dinge anpassen möchte, wird man einfach gar nicht mehr betreut. Und wir sind bzw. waren schon Vodafone Kunden als Vodafone noch Arcor hieß.

 

Schade eigentlich, aber wir werden, sollten wir weiterhin Mahnungen erhalten, das Ganze einfach an Dritte geben, da die Kommunikation mit VF leider nicht konstruktiv funktioniert.


@TomTilman  schrieb:

Wir werden auf jeden Fall für nichts bezahlen, was wir nicht verursacht bzw. in Anspruch genommen haben.


Du wirst um die Bezahlung der Hardware nicht drum herum kommen, wenn du keinen Nachweis über den Versand hast.

Denn ohne Versandnachweis hast du nunmal keinerlei Beleg dafür, dass du deiner vertraglichen Pflicht zur Rückgabe der Hardware nachgekommen bist -- und genau DAS ist das Problem.

 

Ob die Post oder Vodafone das Paket verloren hat, spielt keine Rolle - wenn du den Versandnachweis hättest, könntest du als Auftraggeber des Versands den Paketdienstleister in Haftung nehmen; mit Ausliefernachweis hättest du deinen Nachweis, dass die Geräte bei VF untergegangen sind. Aber ohne jeglichen Nachweis hast du halt die A-Karte, weil du zwar behauptest, dass du die Geräte losgeschickt hast, dafür aber keinerlei Nachweis existiert.

 


@TomTilman  schrieb:

Wir wohnen in NRW, die Hardware wurde an eine Adresse in Nürnberg geschickt, wenn ich mich richtig erinnere, ist wie gesagt schon 8 Monate her.


Und das könnte schon die falsche Adresse gewesen sein - mit entsprechendem Ein- oder Auslieferbeleg könnte man aber zumindest anfangen zu suchen; aber ohne dem wird das nichts werden.

 


@TomTilman  schrieb:

Die gesamte Kommunikation mit Vodafone war seit der Sonderkündigung nicht wirklich konstruktiv. Da wir neben unserem Hauptwohnsitz, um den es hier geht, auch einen Zweitwohnsitz und geschäftliche Anschlüsse bei VF haben/hatten und das "umbauen" unnötig kompliziert gestaltet werden sollten. Wir wollten den Zweitwohnsitz und die geschäftlichen Anschlüsse beibehalten und den Zweitwohnsitz zum neuen "Hauptvertrag" machen, das wurde alles als "nicht möglich" abgestempelt (ganz vereinfacht ausgedrückt).


Da wird nichts umgebaut! Der Vertrag zieht gemäß TKG mit um, wenn es möglich ist -- alternativ wird er gekündigt.

Ein Umbau "Zweitwohnsitz zum Hauptvertrag" o.ä. ist schlichtweg im TKG nicht vorgesehen!

 

Was also für andere Anschlüsse an anderen Adressen existieren, spielt keinerlei Rolle für einen Umzug gemäß TKG!

 


@TomTilman  schrieb:

Schade eigentlich, aber wir werden, sollten wir weiterhin Mahnungen erhalten, das Ganze einfach an Dritte geben, da die Kommunikation mit VF leider nicht konstruktiv funktioniert.


Mach das - wunder dich nur nicht, wenn dein Anwalt da auch nichts ausrichten kann, weil der ohne Versandnachweis dir genau die gleiche Aussage geben wird: Gerät nicht zurückgegeben und kein Versandnachweis --> Schadenersatzpflicht.

desk2018
Netz-Profi
Netz-Profi

retour2.JPG

Einlieferungsbelege sollte man schon aufheben!

Inkasso kann teuer werden.

 

Aus den Vertragsbedingungen kommt man nicht raus! Hat man akzeptiert!

Bestellungen, Verträge ,Kündigungen und Bestätigungen möglichst ausdrucken und abheften hilft im Leben.