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Lösung
am 31.08.2021 01:38
Hallo liebe Forumsgemeinde,
ich erhoffe mir Hilfe von euch. Folgendes ist passiert:
Ich habe einen Internet und Festnetzvertrag für knapp 40 Euro. Ich habe irgendwann im Frühjahr gemerkt, dass mein Festnetz nicht mehr funktioniert. Daraufhin habe ich Vodafone angerufen, die mir sagten, dass sie das Problem nicht sehen können und ich solle einfach auf die Fritzbox umsteigen. Da ich nicht wirklich Zeit hatte mich mit dem Problem zu beschäftigen bin ich auf die Lösung eingegangen. Sie war auch nur 2 Euro teurer als der alte Vertrag.
Der Fritz-Router war ziemlich schnell da und ich sollte auf den neuen Router umsteigen. Jetzt hatte ich als Alleinunternehmer bedingt durch Corona alle Aufträge verloren. Meine Finanzen waren so gut wie vernichtet und genau zu diesem Zeitpunkt kam endlich ein Auftrag herein. Aus Angst das Internet zu verlieren habe ich den Router nicht abgeklemmt weil ich gelesen hatte, dass es auch einige Tage dauern kann bis das Internet wieder funktioniert. Ich arbeite zwar am Computer aber Internet und Telefon ist ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Außerdem verlangte mein Auftraggeber dauernde Internetpräsenz und einfach mal ein, zwei Tage keine Ergebnisse liefern hab ich mich nicht getraut. Abends, Dank der Kindergartenschließungen war auch mal meine Freundin an der Reihe mit Erholung und ich hatte die Kleine bis sie ins Bett ging. So habe ich den alten Router noch Wochen über die Rücksendefrist von 4 Wochen behalten.
Letztenendes ist mein business dann doch den Bach runtergelaufen. Viel Stress mit dem Überbrücken meiner Existenz und dem Anmelden bei der ARGE sorgte dafür, dass ich an Vodafone und den Router nicht mehr gedacht hatte.
Als ich ihn vor einigen Wochen endlich zurückschickte und meine Situation erklärte bekam ich keine Antwort. Statt dessen kam eine hohe Rechnung wo mir der volle Neupreis für den Router, also 70 Euro in Rechnung gestellt wurde. Jetzt lebe ich von ALG2 und 70 Euro sind einfach ein Drittel von dem was ich bekomme.
Also habe ich wieder mit einem Vodafone-Mitarbeiter geredet und dieser Mensch war einfach nur Klasse! Er hat das alles verstanden und hat seine direkte Vorgetzte angerufen. Die hat dem zugestimmt den Router aus der Rechnung zu nehmen. Dann fehlte noch ein Anruf bei jemandem höher in der Hirarchie. Und dort wurde mein Anliegen in die Tonne gertreten und ich solle einfach den Betrag zahlen den Vodafone da draufgeschrieben hat.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Vodafone den Router schon zurück. Das bedeutet ich habe nun den Router nicht mehr und soll ihn auch noch bezahlen. Jeder weiß wie das im Volksmund genannt wird. Das muss ich hier gar nicht sagen.
Da für vodafone offensichtlich nur Geld zählt (ich bin seit 20 Jahren dabei !!! Jedesmal wenn ich etwas neues von Vodafone wollte haben die auch immer schön meinen Vetrag weiterverlägert) und nun NULL Kulanz gezeigt.
Ich habe auch gehört, dass es eine Gesetzesnovelle gibt bei welcher Vodafone Mietgeräte nicht zum Neupreis abrechnen darf. Für den Router wären das 50 Euro.
Ich möchte mich auf dieses Gesetz berufen wenn Vodafone der Ansicht ist, dass man in meinem Fall nicht kulant sein kann. Sollte es auf die Zahlung der komplettenm Kosten hinauslaufen werde ich den Vertrag umgehend kündigen. Ich weiß, dass es wegen Corona eine Verlängerung der Rücksendefrist für Router von 2 weiteren Wochen gab. Die ist aber angesichts der Schwierigkeiten in die manche von uns Dank Corona gestürzt wurden aus meiner Sicht einfach nur Augenwischerei.
Was kann ich nun unternehmen? Für Hilfe euerseits bin ich sehr dankbar.
Ach ja von dem netten Mitarbeiter hatte ich noch eine Beschwerde-Emailadresse erhalten. Da aber schon mein Brief nicht beantwortet wurde wird es mir da wohl nicht besser ergehen. Textbausteine brauche ich jedenfalls nicht.
Viele Grüße und ein großes Dankeschön schon im Voraus,
Mawild
PS. Festnetz funktioniert übrigens immer noch nicht.
am 31.08.2021 01:48