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Anbieterwechsel von Telekom zu Vodafone, trotzdem Rechnung
Deschain
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Guten Morgen,

 

ich bin umgezogen und habe einen Anbieterwechsel von der Telekom zu Vodafone gemacht. Hierbei wurde mir gesagt, dass für den Zeitraum, das wäre in diesem Fall, bis zum 01.10.2021, keine Rechnung kommen würde. 

Ich habe wie gewünscht mehrfach das Portierungsformular ausgefüllt. Der Erhalt der Telekom-Kündigung wurde auch durch Vodafone bestätigt. Die Unterlagen habe ich hier. Trotzdem erhalte ich seit dem 01.07. Rechnungen für den Vodafone-Anschluss.

 

Eine Portierung ist natürlich nicht möglich. Darauf hatte ich auch bereits die Kundenberater hingewiesen. Sie ist nicht möglich weil ich in eine andere Stadt gezogen bin. Somit neue Vorwahl etc.

 

Ich habe das Gefühl, dass der Kundenservice am Telefon einem das blaue vom Himmel verspricht, man aber keine schriftliche Bestätigung bekommt. Ich bitte sehr um Klärung.

 

Viele Grüße,

 

Dan

4 Antworten 4
CE38
Giga-Genie
Giga-Genie

@Deschain 

Wenn der Anschluss der Telekom bis zum 1.10. 2021 besteht, bekommst du doch vom Altanbieter am neuen Wohnort eine neue Rufnummer. Weshalb soll diese Rufnummer nicht zu portieren sein ? Im anderen Fall - ohne Umzug des Anschluss beim Altanbieter - unterhältst du unter zwei verschiedenen Adressen jeweils einen Anschluss. 

 

In Wirklichkeit hast du dann doch jetzt unter der neuen Adresse keinen Anschluss vom Altanbieter sondern ausschließlich von Vodafone Cable - oder sehe ich das falsch ?

 

Die Rufnummerportierung ist ausdrücklicher Bestandteil des Deals. Nur dadurch laesst sich auch Missbrauch ausschließen.

 

 

@CE38 

Danke für die schnelle Rückmeldung.

 

Vielleicht steckt in mir nicht genug kriminelle Energie um mir eine Variation des Missbrauchs vorzustellen. Ich wollte an der neuen Wohnanschrift ja Vodafone haben, deswegen habe ich beim alten Anbieter ja keinen Umzug beantragt, der dann sowieso auch 6 Wochen gedauert hätte. Wie hier ein Missbrauch enstehen kann ist mir nicht verständlich, da ich ja seit dem 15.07. gar keinen Zugriff mehr auf die alte Wohnung habe und die Person, die ab dem 01.09. dort einzieht gar keine Hardware und auch nicht meine Zugangsdaten hat.

 

Außerdem habe ich meine Situation ja auch den Kundenbetreuern am Telefon genau so geschildert und da wurde mir mitgeteilt, dass sie nur die Kündigung bei der Telekom bräuchten bzw. die Kündigung selbst nochmal eingeleitet haben mit dem Ergebnis, dass ich gekündigt habe. 

 

Ziel war es ja an der neuen Adresse nur einen Anschluss zu haben und nicht zwei, was wieder einen unnötigen Kostenaufwand produziert hätte. Um auf Deine Frage zu antworten. Ja, ich habe an der neuen Anschrift jetzt nur den Vodafone Cable Vertrag. Ich wurde aber wie gesagt nicht darauf hingewiesen, dass dieses Unterfangen adressgebunden ist. Da ich ja trotzdem meinen Anbieter gewechselt habe, nur nicht noch mehr Kostenaufwand produzieren wollte. 

 

Also soll ich nun beide Verträge zahlen bis zum 01.10.?

Darauf wird es hinauslaufen. Auch die Mods können da nicht viel machen. Nicht so nett ist es allerdings, das du dem/der Nachmieter:in in der alten Wohnung den DSL-Port blockierst, weil du dem alten Anbieter keinen Umzug gemeldet hast, das kann dich im schlimmsten Fall sogar teuer zu stehen kommen.

@Deschain 

Missbrauch von Promo-Aktionen ist ja nicht immer gleich kriminelle Energie. Da gibt es ja auch ein Zwischending von "Schlitzohrigkeit"

 

Ein Anbieterwechsel erfolgt Wohnungsbezogen - nicht aber an verschiedenen Standorten. Du kannst am Hauptwohnsitz Kunde von Anbieter A sein - in deiner Ferien- oder Zweitwohnung aber von Anbieter B. Ohne Rufnummernportierung könntest du zwischen den beiden Standorten ständig Anbieterwechsel "inszenieren" .

 

Nach einer Restlaufzeit von 12 Monaten lässt du durch Vodafone Cable deinen Vertrag kündigen und an anderer Anschrift einen Internet & Phone Cable Anschluss einrichten. Mit Anbieterwechsel hätte das nicht viel zu tun. Vodafone wuerde dann 12 Monate einen Anschluss finanzieren. Hinzu kommt, dass eine Kündigung jederzeit im Einvernehmen mit dem vermeintlichen Altanbieter storniert werden kann. 

 

Auch bei einem Umzug geht es um Fairness. Seinen DSL-Port nicht freizugeben ist äusserst unsolidarisch. Ich kann mich da @Torsten  nur anschließen. Ein paar Euronen einzusparen kann nie ein Argument fuer ein solches Verhalten sein. In vielen Fällen haben Vermieter erfolgreich Schadensersatz geltend machen koennen, da der Nachmieter den DSL-Anschluss nicht nutzen konnte. In Zeiten von HomeOffice und Co. äusserst relevant.