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Lösung
am 01.11.2021 15:51
Hallo,
vielleicht finde ich ja hier eine Lösung.
Meine Freundin und ich hatten in unserer Wohnung bis September eine 200 Mbit Leitung mit Festnetz. Vertragsinhaber war meine Freundin.
Mitte/Ende September habe ich mich mal telefonisch nach dem aktuellen Angebot (1 Gbit/s mit Festnetz) erkundigt.
Am Telefon sagte mir der Mitarbeiter, dass ich den aktuellen Vertrag auf meinen Namen übernehmen könnte, jedoch erst ab 1.3.2022. Das Angebot würde er aber auf meinen Namen hinterlegen (habe Mobilfunk auch bei Vodafone) und den Vertrag auch schon mit den Daten bestücken. So weit, so gut.
Ein paar Tage später traf plötzlich die FritzBox ein. Ok, leg ich sie halt so lange zur Seite. Wiederum ein paar Tage später erhielt ich die Nachricht, dass ich den Router bitte anschliessen möchte. Fand ich nicht logisch aber nun gut. Kurz nach dem Anschluss verfügte unser Haushalt wie von Zauberhand über eine 1 Gbit/s Leitung. Auch unsere Rufnummer hatte sich plötzlich geändert. Da ahnte ich schon schreckliches.
Vodafone buchte Ende Oktober brav die Gebühr des 1 Gbit/s Vertrages ab.....und natürlich auch die des alten 200 Mbit/s Vertrages. Heute rief ich die Hotline an und machte auf diesen Irrtum aufmerksam. Der Mitarbeiter sagte mir, dass man aus KULANZ den alten Vertrag zu heute kündigen würde.
Ich wollte mit dem Herrn am Telefon nicht anfangen zu diskutieren da ich in meiner langjährigen "Mitgliedschaft" schon genügend solcher unnützigen Diskusionen hatte und es dabei immer um entgegengesetzte Ausführungen von telefonischen Absprachen ging.
Ich sehe nicht ein für -einen- Anschluss zweimal Gebühren zu zahlen.
Zum einen widerspricht es der Aussage des Mitarbeiter (habe auch Aufzeichnen lassen) und zum anderen behaupte ich dann mal, dass die Leistung des alten Vertrages nicht erbracht wurde. Es gibt in der Wohnung nur einen Anschluss und aus dem kommt nur die 1 Gbit/s Leistung.
Vielleicht kann mir jemand zu diesem Thema helfen.
Gelöst! Gehe zu Lösung.
am 12.11.2021 08:56
Hallo AM1000,
Du hattest in der Tat Glück im Unglück. Der Kollege hat den Vertrag von deiner Partnerin zum 01.11.2021 kündigen lassen. Selbstverständlich ist das nicht, aber vermutlich konnte er bei seinem Vorgesetzten deine Schilderungen anbringen und es wurde in eurem Sinne entschieden. Hast Du dazu noch weitere Fragen?
Viele Grüße
Lars
am 01.11.2021 16:22
Du hast einen 2. Vertrag abgeschlossen - technisch gesehen ist es auch kein Problem, zwei getrennte Kabelrouter an einem Anschluss zu betreiben, denn es kommt aus der Dose nicht "ein" Signal für eine Leitung (wie beim DSL), sondern es kommt ein Summensignal für ALLE Leitungen an, die im jeweiligen Segment gebucht sind. Dieses "Summensignal" hat dabei mehr als 2,5 GBit/s an Kapazität und dein Kabelrouter filtert sich die passenden Pakete heraus - je nach gebuchter Geschwindigkeit.
Deshalb ist es durchaus ohne Probleme möglich, dass ihr zwei "Leitungen" gebucht habt, z.B. eine für privates Internet und eine für die Arbeit, und beide über den gleichen Kabelanschluss, ja sogar über die gleiche Anschlussdose, abgewickelt werden.
Besser wäre damals ein einfaches Upgrade gewesen - denn du hast den Vertrag nicht übernommen, sondern du hast einfach nur einen Neuvertrag abgeschlossen. Zur Übernahme hätte deine Freundin nämlich explizit schriftlich zustimmen müssen, da du gar nicht (so ohne Weiteres) berechtigt bist, an ihrem Vertrag Änderungen vorzunehmen.
am 01.11.2021 17:58
@AM1000 schrieb:Der Mitarbeiter sagte mir, dass man aus KULANZ den alten Vertrag zu heute kündigen würde..
Das glaube ich nicht. Man hat dich einfach ganz gehörig übers Ohr gehauen.
Ich hoffe, es meldet sich ein Moderator, der dann auch helfen kann. Ob es so einfach ist, weiß ich nicht. Schließlich sind es ja, wie @reneromann schon schreibt, zwei vollkommen eingenständige und voneinander unabhängige Verträge. Dass diese auch noch auf unterschiedliche Namen laufen, vereinfacht die Sache nicht gerade.
Mir will einfach nicht in den Kopf, dass es VF nicht gelingt, diese, in meinen Augen kriminellen;´, Machenschaften abzustellen. Zwar war ich beim Telefonat nicht dabei, aber ich kann mir beim betsen Willen nicht vorstellen, dass die Sache auf einem Irrtum beruht.
Hast du denn keine Auftragsbestätigung erhalten? Möglicherweise war diese, mit der Widerrufsbelehrung, in dem Paket mit der Box.
am 01.11.2021 18:06
Ok, aber warum wird mir dann von dem Mitarbeiter gesagt, dass es erst ab 01.03. möglich ist obwohl es sich ja dann wohl um einen weiteren Neuvertrag handelt ?
Weiss jemand wie man das aufgezeichnete Gespräch beantragt ? Da wird sich zeigen worüber wir explizit geredet haben.
am 01.11.2021 18:21
@AM1000 schrieb:
Ok, aber warum wird mir dann von dem Mitarbeiter gesagt, dass es erst ab 01.03. möglich ist [...]
Wenn euer bisheriger Vertrag teurer als 39,99 € ist, ist ein Wechsel in den derzeitigen CableMax für eben jene 39,99 € erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit möglich, weil es sich dabei um ein Downgrade handelt.
Wenn also der alte Vertrag für >39,99 € noch bis 01.03.22 läuft, wäre ein "Downgrade" auf den CableMax für 39,99 € erst zum 01.03.22 möglich.
@AM1000 schrieb:
[,,,] obwohl es sich ja dann wohl um einen weiteren Neuvertrag handelt ?
Nein, nicht zwingend...
@AM1000 schrieb:
Weiss jemand wie man das aufgezeichnete Gespräch beantragt ? Da wird sich zeigen worüber wir explizit geredet haben.
In der Regel werden die Gespräche nicht (komplett) aufgezeichnet.
Wenn eine Aufzeichnungseinwilligung zu Gesprächsbeginn abgefragt wurde, dann erfolgt die Speicherung anonymisiert zu Schulungszwecken, sofern das System den Anruf überhaupt zur Speicherung auswählt.
Nur bei einer während des Gesprächs im eigentlichen Verkaufsgespräch gestarteten Aufzeichnung würde diese für m.W. max. 90 Tage im Kundenprofil hinterlegt sein. Und dann aber auch nur der Teil, der nach der Zustimmung besprochen wird - wobei dort meinst nur noch ein "Sollten Sie, Herr/Frau X mit einem Vertrag für x € monatlich für y MBit/S einverstanden sein, so sagen sie jetzt bitte 'Ja'" kommt. Das ganze vorher Besprochene wird dabei meist nicht (nochmal) erwähnt, wodurch es dann auch im Zweifel nicht im Vertrag landet.
01.11.2021 18:28 - bearbeitet 01.11.2021 18:36
Der Verkäufer hat dir irgendwas erzählt. Da du nicht der Vertragsinhaber bist, durfte er allein schon aus datenschutzrechtlicher Sicht keine Auskünfte zum Vertrag deiner Freundin geben. Er hat dir einfach einen eigenen Vertrag verkauft.
Läuft den am 1.3.2022 die Mindestvertragslaufzeit des Vertrages deiner Freundin ab ? Dann sollte deine Freundin (oder bist du mittlerweile Vertragsinhaber ? ) rechtzeitig den Vertrag kuendigen.
Eine Vertragsuebernahme wird schriftlich beantragt und ist mit Zustimmung von Vodafone jederzeit moeglich.
am 01.11.2021 19:29
Ok, also wieder eine Folge Nepper, Schlepper, Bauernfänger !
Man lernt bei Vodafone nie aus, Frechheit und Habgier im Gleichschritt.
Dem Mitarbeiter war sehr wohl bewusst worüber ich rede und was ich damit meine.
Trotzdem Danke an alle die geantwortet haben !
am 01.11.2021 20:16
In vertraglichen Angelegenheiten sich besser vorher schriftliche Informationen beschaffen. Bekanntlich hat die Muenze 2 Seiten und den Rand. Ein Telefon-Verkäufer ist kein von dir bezahlter Berater, der ausschließlich deine Interessen vertritt. In vertraglichen Angelegenheiten ist es daher schon sinnvoll, auf Augenhöhe zu agieren.
Hinzu kommt, dass du nach einem telefonischen Auftrag eine schriftliche Auftragsbestätigung mit einer Widerrufsbelehrung bekommen hast. Dort war der Vertragsbeginn deines Vertrages und die monatl. Kosten dokumentiert.
am 05.11.2021 13:31
Hallo AM1000,
tut mir leid, dass dies so passiert ist.
Ein bisschen wundere ich mich, warum Ihr dies so rum machen wolltet. Ein Tarifwechsel wäre die einfachste Lösung gewesen. Aber, da wird es wohl mit der Laufzeit nicht hingehauen haben.
Ich schau mir am besten mal an, wie der Stand der Dinge ist. Schick mir dazu bitte die Kundennummer, Namen, Geburtsdatum und Anschrift per Privatnachricht zu.
Melde Dich anschließend wieder hier im Beitrag bei mir.
Viele Grüße
Nancy
am 09.11.2021 09:28
PN habe ich geschickt