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Lösung

Umstellung Vodafone DSL auf Vodafone Glasfaser nach Verlegung von Glasfaser durch die Telekom
Gudrun1961
Smart-Analyzer
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Hallo zusammen,

 

wir sind bereits Vodafone Mobilfunkkunde und ab April sind wir auch mit unserem DSL-Vertrag bei Vodafone.

 

Nun hat die Telekom für Mitte des Jahres bis Anfang nächsten Jahres angekündigt, bei uns Glasfaser zu verlegen und wir haben den Hausanschluss bereits beauftragt (ohne einen Tarif bei der Telekom zu buchen). Da wir gelesen haben, dass es eine Vereinbarung zwischen Vodafone und der Telekom gibt, dass die Glasfaserleitungen der Telekom von Vodafone genutzt werden können, würden wir natürlich wenn es soweit ist, einen entsprechenden Glasfasertarif bei Vodafone buchen um bei einem Anbieter zu bleiben und weiterhin die GigaKombi-Vorteile nutzen zu können.

 

Nun zu den Fragen:

1) Ist diese Vereinbarung zwischen der Telekom und Vodafone bereits aktiv?

2) Wenn Vodafone Glasfaser über die Leitung der Telekom gebucht werden kann, kann dann ein Glasfaserrouter (z. B. FRITZ!Box 5590 Fiber) direkt an die Glasfaserdose angeschlossen werden? Wir würden das gerne so machen, damit wir nicht noch ein zusätzliches Modem haben das mit Strom versorgt werden muss. Außerdem kann der Kunde ja ein Gerät seiner Wahl verwenden.

3) Kann ich bereits frühzeitig von Vodafone DSL zu Vodafone Glasfaser wechseln, wenn der Glasfaseranschluss fertig ist auch wenn ich noch eine Restlaufzeit meines DSL-Vertrags habe?

 

Vielleicht kann ja der ein oder andere hier ein bisschen Licht ins Dunkle bringen.

 

Vielen Dank schonmal!

23 Antworten 23

@kblo  schrieb:

Der TK-Vertriebsmensch sagte, dass die Kabelverbindung mit dem GF-Anschluss gekappt wird. Mich würde interessieren, ob das (rechtlich) zulässig ist - unter Berücksichtigung, dass seitens Vermieter eine vorzeitige Information nicht erfolgt ist.


Wenn der Hauseigentümer parallel den Kabel-Hausanschluss aufkündigt und/oder mit der Telekom eine Vereinbarung über die Einspeisung in das Hausnetz vornimmt, ist das rechtlich zulässig.

 

Du hast halt als Mieter keine Entscheidungsgewalt, wer das Haus(kabel)netz betreibt - und wenn der Hauseigentümer eine Umstellung von Vodafone auf Telekom vornimmt, hast du Pech gehabt.

 

Wohlgemerkt müssen Vermieter und Hauseigentümer nicht deckungsgleich sein - gerade wenn es sich um vermietete Eigentumswohnungen handelt, kann es durchaus sein, dass die Eigentümergemeinschaft auch gegen den Willen deines Eigentümers etwas beschließt.

kblo
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

@reneromann  schrieb:

@kblo  schrieb:

Der TK-Vertriebsmensch sagte, dass die Kabelverbindung mit dem GF-Anschluss gekappt wird. Mich würde interessieren, ob das (rechtlich) zulässig ist - unter Berücksichtigung, dass seitens Vermieter eine vorzeitige Information nicht erfolgt ist.


Wenn der Hauseigentümer parallel den Kabel-Hausanschluss aufkündigt und/oder mit der Telekom eine Vereinbarung über die Einspeisung in das Hausnetz vornimmt, ist das rechtlich zulässig.

 

Du hast halt als Mieter keine Entscheidungsgewalt, wer das Haus(kabel)netz betreibt - und wenn der Hauseigentümer eine Umstellung von Vodafone auf Telekom vornimmt, hast du Pech gehabt.

 

Wohlgemerkt müssen Vermieter und Hauseigentümer nicht deckung,sgleich sein - gerade wenn es sich um vermietete Eigentumswohnungen handelt, kann es durchaus sein, dass die Eigentümergemeinschaft auch gegen den Willen deines Eigentümers etwas beschließt.


Erneut 1000 Dank für die sehr hilfreiche Antwort.,

Der Vermieter ist zugleich Eigentümer des Mehrfamilienhauses. Ob ein Vertrag für den Kabel-Hausanschluss vorliegt, ist mir nicht bekannt. Kabel-TV steht nicht per se allen Mietparteien zur Verfügung, z.B. über einen in den Nebenkosten enthaltenen Betrag, sondern muss individuell beantragt werden.

 

Wenn ich aber richtig verstehe, kann der Vermieter die im Keller verlegten Kabel für den Kabelanschluss entfernen (das meinte der TK-Vertriebsmensch vermutlich mit "kappen") und sozusagen durch Kabel für die GF-Einspeisung ersetzen? Und wenn die Finanzierung exklusiv über die TK abgewickelt wird, habe ich halt Pech bzw. würde  alternative Internetzugänge wie z.B. Vodafones GigaCube in Betracht ziehen (müssen) ... oder den Standort wechseln ...

Hier gibts keinen Kabelanschluss, nur VDSL - seit Jahren und über 20 Jahre habe ich hier über VF DSL bzw. seit ca. 10 Jahren VDSL 100. Und jetzt kommt halt Glasfaser. Der Weg des geringsten Widerstands als Wohnungseigentümer wird gegangen. Bequemlichkeit geht vor. Wenn Telekom ausbaut und liefert bin ich dabei. 


@kblo  schrieb:

Wenn ich aber richtig verstehe, kann der Vermieter die im Keller verlegten Kabel für den Kabelanschluss entfernen (das meinte der TK-Vertriebsmensch vermutlich mit "kappen") und sozusagen durch Kabel für die GF-Einspeisung ersetzen?


Im Prinzip ja - wobei die Telekom die Koaxkabel nicht rausreißen und durch Glasfaser ersetzen wird.

In der Regel gibt es dann eher Glasfaser- auf Koax-Umsetzer, die dann meist nur reines Kabel-TV über den Glasfaseranschluss bereitstellen -- ob das die Telekom auch macht, kann ich dir nicht sagen, aber einige Stadtwerke machen genau dies.

 


@kblo  schrieb:

Und wenn die Finanzierung exklusiv über die TK abgewickelt wird, habe ich halt Pech bzw. würde  alternative Internetzugänge wie z.B. Vodafones GigaCube in Betracht ziehen (müssen) ... oder den Standort wechseln ...


Korrekt... oder halt auf DSL zurückgreifen...