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Meine Erfahrung mit dem Installationsservice von Circet
Skyline268
Daten-Fan
Daten-Fan

Hallo zusammen,

ich möchte euch einmal meine Erfahrung mit dem Installationsservice von Circet vom heutigen Tage teilen der mich immer noch sprachlos macht.

 

Ich habe einen Termin zur Installation einer neuen Vodafone-Leitung mit einer Vorlaufzeit von zwei Wochen vereinbart. Dazu muss man sagen, dass wir von NRW nach Rheinland-Pfalz umziehen und das Internet aufgrund meiner beruflichen Situation bereits im Voraus installiert sein muss. Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass man bei einem Umzug von NRW nach Rheinland-Pfalz selbst als Bestandskunde gezwungen ist, einen komplett neuen Vertrag abzuschließen, da der bestehende Vertrag aufgrund des Bundeslandwechsels nicht übernommen werden kann.

 

Da wir auf eine dritte Person angewiesen sind – weil wir nicht einfach mal eben vier Stunden dorthin fahren können, nur um die Installation durchführen zu lassen – haben wir bewusst den spätestmöglichen Termin am Freitag zwischen 16 und 19 Uhr gewählt.

 

Gegen kurz vor 11 Uhr erhielt ich einen Anruf von der Disposition von Circet mit der Frage, ob der Techniker auch früher kommen könne, da er bereits in der Region unterwegs sei und keine weiteren Aufträge habe. Ich habe die Situation geschildert und gesagt, dass ich bei der Person vor Ort nachfragen kann, ob sie es früher einrichten kann. Allerdings ist diese Person ebenfalls berufstätig, daher konnte ich nichts versprechen. Wir vereinbarten einen Rückruf in 30 Minuten. In der Zwischenzeit konnte ich klären, dass 14:30 Uhr realistisch wäre.

 

Kurz darauf rief mich der Techniker direkt an – noch vor der Disposition – und wir vereinbarten ebenfalls 14:30 Uhr. Wenig später meldete sich erneut die Disposition, der ich erklärte, dass ich bereits mit dem Techniker gesprochen und 14:30 Uhr vereinbart habe.

 

Etwa 10 Minuten später erhielt ich einen weiteren Anruf von der Disposition mit der Frage, ob wir den Termin um eine Woche verschieben könnten. Das habe ich abgelehnt, da ich nicht ständig darauf hoffen kann, dass die Person vor Ort kurzfristig Zeit hat. Mir wurde daraufhin gesagt, das sei kein Problem, man würde einen anderen Techniker schicken. Damit war das Gespräch beendet.

 

Kurz danach fiel mir auf, dass ich gar nicht geklärt hatte, ob nun der ursprüngliche Termin von 16–19 Uhr gilt oder der neue um 14:30 Uhr. Also rief ich erneut bei der Hotline an, schilderte den gesamten Ablauf und mir wurde gesagt, der Termin sei um 16:00 Uhr. Ich habe mehrfach nachgefragt (mindestens fünfmal), ob das wirklich sicher sei, da ich verhindern wollte, dass der Techniker um 14:30 Uhr erscheint und wieder fährt, weil niemand da ist. Mir wurde jedoch weiterhin bestätigt: 16:00 Uhr.

 

Gegen kurz vor 15 Uhr schaute ich in mein Postfach und sah eine E-Mail von 13:34 Uhr mit dem Inhalt: „Gleich ist es soweit: Dein:e Techniker:in ist in Kürze bei Dir.“ Daraufhin rief ich sofort erneut bei der Hotline an und fragte, ob der Techniker bereits unterwegs sei, damit ich meine Vertretung sofort losschicken kann – diese benötigt immerhin etwa 20 Minuten bis zum Haus. Dort wurde mir gesagt, der Termin sei von 15–18 Uhr eingetragen und der Techniker würde sich melden.

 

Also machte sich meine Vertretung umgehend auf den Weg und wartete vor Ort. Um 16 Uhr rief ich vorsichtshalber bei Circet an, um sicherzugehen, dass der Techniker nicht bereits da war und wieder gegangen ist. Dort sagte man mir, nein, der Techniker sei noch nicht da, der Termin sei ja schließlich von 16–19 Uhr. Da habe ich mich ernsthaft gefragt: Was gilt denn jetzt eigentlich?

 

Trotzdem warteten wir weiter – immer noch im Hinterkopf die E-Mail von 13:34 Uhr, dass der Techniker unterwegs sei. Da ich der Situation langsam nicht mehr vertraute, rief ich um 17 Uhr erneut an, um nachzufragen, ob es vielleicht bereits eine Rückmeldung gibt, dass niemand angetroffen wurde. Dort wurde mir dann plötzlich gesagt, der Termin sei von 14–17 Uhr gewesen. Man würde das intern weitergeben und sich kurzfristig bei mir melden.

 

60 Minuten später war immer noch kein Rückruf erfolgt. Also rief ich um 18 Uhr erneut an. Da wurde mir schließlich mitgeteilt, dass der Techniker krank sei und deshalb niemand gekommen ist.

 

Ganz ehrlich – das ist doch ein Witz, oder? Nicht nur, dass mir bei jedem Anruf ein anderer Zeitrahmen genannt wurde – man hätte zumindest bei Krankheit informieren können. Die komplette Warterei vor Ort hätte man sich sparen können.

 

Da ich den Internetanschluss zum Einzug zwingend benötige und meine Vertretung das so kurzfristig beruflich nicht noch einmal organisieren kann, bleibt mir jetzt nichts anderes übrig, als selbst einen Tag frei zu nehmen, vier Stunden hinzufahren, auf den Techniker zu warten und anschließend wieder vier Stunden zurückzufahren – in der Hoffnung, dass der Termin dieses Mal auch wirklich stattfindet.

 

Nach der heutigen Aktion war ich ehrlich gesagt kurz davor, den Auftrag komplett zu stornieren.

2 Antworten 2
RobertP
Giga-Genie
Giga-Genie

wofür wird denn der Techniker benötigt?

Das kann ich dir nicht beantworten - laut Vodafone ist ein Technikereinsatz notwendig, dann vertrau ich entsprechend drauf das dies der Fall ist. Der Techniker bringt auch die Fritz.Box etc. mit.


Edit:

In der Auftragsbestätigung stand "Damit Ihr Mieter über das Kabelnetz surfen und telefonieren kann, müssen wir seinen Anschluss aufrüsten. Wir installieren dazu einen rückkanalfähigen Verstärker, der Internet– und Telefonsignale senden kann"

Es handelt sich um ein Einfamilienhaus, ggf. hatte dort noch nie jemand einen Kabelinternet-Anschluss.