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am 25.08.2026 18:34
Hallo,
wir haben leider keinen sehr guten Start mit Vodafone, ich fasse mal die Situation zusammen
* Vodafone GF wird gerade im Ort ausgebaut. Wir haben GF bereits im Haus liegen, aber bislang kein Modem und auch keinen Termin für eine Anschaltung/Technikerbesuch
* Wir haben aktuell noch DSL von ein anderem Anbieter (o2)
* Vodafone sollte diesen Vertrag kündigen und die Rufnummer migrieren, sobald unser Vodafone Glasfaser Vertrag beginnt zu laufen
Heute wurde ich von o2 kontaktiert, dass Vodafone in meinem Auftrag den DSL Vertrag mit o2 zum 25.09.2026 gekündigt hätte. Da wir wie gesagt weder ein Modem noch einen Termin für einen Technikerbesuch bzw. Anschaltung von Vodafone haben, wir aber beruflich auf einen stabilen Internetzugang angewiesen sind habe ich diese Kündigung erst mal storniert. Ich kann mich leider nicht blind darauf verlassen das Vodafone in 4 Wochen uns sicher einen Internetzugang zur Verfügung stellt wenn hier bisher nur die Strippen aus der Wand baumeln.
Laut Vodafone Service Hotline muss mir nun erst einmal Dokument zugeschickt werden um zu klären das ich den Internetzugang von Vodafone immer noch möchte, da ich angeblich bei o2 meinen bestehenden Vertrag um 2 Jahre verlängert hätte. Das ist auf Nachfrage bei o2 nicht der Fall, dieser Vertrag hatte generell immer eine monatliche Kündigungsfrist.
Hatte jemand einen vergleichbaren Fall? Ich befürchtet dass es nun hin- und her geht weil VF versucht meinen Altvertrag zu kündigen, mir aber keiner sagen kann wann ich denn vielleicht mal den prophezeiten GF Anschluss tatsächlich nutzen kann...
am 25.08.2026 20:37
Sorry, aber mit der Storno der Kündigung hast du dir jetzt ein richtig dickes Ei in's eigene Nest gelegt. Durch den Eingriff in den von der BNetzA vorgeschriebenen Ablauf in den Providerwechsel hast du jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deine aus dem Providerwechsel resultierenden Rechte verloren (wozu u.a. eine Weiterversorgung bei Nichtschaltung des neuen Anschlusses gehört).
Und ja, das kann jetzt heißen, dass du Extra-Runden drehen darfst, weil du in den Ablauf eingegriffen hast - denn in diesen Ablaufregeln steht auch drin, dass die Provider halt Absprachen zwecks Realisierung treffen müssen, damit du halt nicht ohne Internetzugang da stehst.
26.08.2026 09:19 - bearbeitet 26.08.2026 09:31
Das wäre natürlich schade, war mit den mir zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Informationen aber ehrlich gesagt für mich nicht ersichtlich. Es wäre ENORM hilfreich gewesen wenn es an dieser Stelle im Vorfeld ein Minimum an Kommunikation von VF gegeben hätte das sie nun aktiv werden und warum/in welchem Ausmaß.
Trotzdem Danke für deine Einschätzung!
Das VF das alles auf dem Schirm hat und wir nicht in 4 Wochen ohne Internet da stehen würden ist meines Erachtens eine mutige Annahme. Laut Aussage des VF Kundenservices wurde diese Kündigung ausgelöst weil "GF ja jetzt an meiner Adresse verfügbar ist und von mir genutzt werden kann". Dass das eben de facto noch nicht der Fall ist war (zumindest auf dieser Ebene) offensichtlich nicht bekannt.
am 26.08.2026 09:49
Nochmal: Der Anbieterwechselvorgang ist von der Bundesnetzagentur genauestens vorgegeben - da stehen auch zeitliche Werte wie "maximal 1 Tag Unterbrechung" oder "die Anbieter koordinieren den Termin der Umschaltung miteinander" drin.
Und ja, die Kündigung wird dann ausgelöst, wenn abzusehen ist, dass die Leitung geschaltet werden kann -- in 4 Wochen kann da ja noch sehr viel passieren. Bei uns hat der Bautrupp vormittags die Leitung eingeblasen und abends konnen wir selbst von DSL auf Glas umstellen (Telekom-interne Umstellung) -- selbst gemacht an zwei verschiedenen Adressen mit genau jenem zeitlichen Ablauf.