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In diesem Artikel erfährst Du, wie Du das Beste aus Deinem Anschluss herausholst und Deine gebuchte Bandbreite auch voll genießen kannst.

 

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Optimale Bandbreite nur über LAN-Kabel

 

Geht‘s Dir vor allem um Geschwindigkeit? Dann ist eine Verbindung per LAN-Kabel die beste Wahl. Ein LAN-Kabel wird auch Ethernet-Kabel genannt. Andere Verbindungsarten sind technisch noch nicht so weit, Dir die volle Bandbreite zu liefern. Dazu gehören WLAN, Power-LAN, Ethernet USB-Adapter – also alle Verbindungsarten, die nicht direkt mit der Ethernet-Schnittstelle Deines Routers verbunden sind.

 

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Aber was ist mit WLAN?

 

Die tatsächliche Geschwindigkeit Deiner WLAN-Verbindung hängt von mehreren Faktoren ab: Zum Beispiel dem Abstand zwischen Deinem Router und dem Gerät, das Du nutzt. Es kommt auf die technischen Voraussetzungen Deines Geräts an. Außerdem noch auf Störquellen wie Wände oder andere elektronische Geräte. 

Selbst unter optimalen Bedingungen, das heißt mit Gigabit-Leitung, bestem WLAN-Standard und modernster High-End-Hardware, erreichst Du über WLAN maximal 850 Mbit/s. 

Nutzt Du mit mehreren Geräten das gleiche WLAN-Netz, teilt sich die Geschwindigkeit auf diese Geräte auf. Zusammengerechnet kannst Du mit mehreren Geräten 1 Gbit/s im WLAN erreichen. Wenn zu viele WLAN-fähige Geräte die Bandbreite unter sich aufteilen, bleibt die Geschwindigkeit jedes einzelnen niedrig. Du verbesserst also Deine Bandbreite, wenn Du die Zahl der Geräte verringerst, die gleichzeitig online sind.

 

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Welche WLAN-Endgeräte sind optimal?

 

Welche Geschwindigkeit tatsächlich über Dein WLAN ankommt, hängt von Deinem Laptop, Deinem Handy oder Tablet ab. Für eine optimale WLAN-Verbindung ist das hier wichtig:

  • WLAN-Standard: Das ist die Norm für die Kommunikation in Funknetzwerken. Die üblichen WLAN-Standards sind 802.11a, 802.11b, 802.11g, 802.11n und 802.11ac. 

Welchen Standard Dein Gerät unterstützt, findest Du in der Bedienungsanleitung. 

  • Anzahl der Antennen: Obwohl sie von außen nicht sichtbar sind, hat Dein Router eine oder mehrere Antennen – genauso wie Dein Gerät. MIMO ist eine wichtige Angabe für die Anzahl der Antennen. Das bedeutet Multiple Input, Multiple Output. Mögliche Varianten für MIMO sind z.B. 1x1, 2x2 oder 3x3.

 

Generell gilt: Je mehr Antennen, desto besser. Diese erhöhen die Sendeleistung und damit die Geschwindigkeit.

 

  • Kanalbreite: Die Kanalbreite kannst Du im Router und im Gerät einstellen. Sie liegt je nach genutzter WLAN-Frequenz zwischen 20 und 160 MHz. Je breiter der Kanal, desto mehr Daten werden in der gleichen Zeit übertragen. Allerdings unterstützt nicht jedes Gerät alle verfügbaren Kanalbreiten. Auch hier hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung. 

 

Unser Tipp: Wenn Du ein neues Smartphone oder Tablet kaufst, sollte es den WLAN-Standard 802.11ac unterstützen. Idealerweise hat es 4x4 MIMO-Antennen.

 

Was musst Du bei Deiner LAN-Verbindung beachten?

 

Wenn Du PCs und Laptops per LAN-Kabel verbinden möchtest, sollten diese Geräte einen modernen Gigabit-Ethernet-Port haben. Dieser Port unterstützt Bandbreiten von bis zu 1000 Mbit/s. Fast-Ethernet-Ports unterstützen nur Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s.

Empfehlenswert ist ein PC mit leistungsstarker Hardware und diesen Merkmalen:

  • Modernes Betriebssystem: Idealerweise 64-Bit 
  • Prozessor mit mindestens 2 Kernen 
  • Prozessor mit einer Taktrate größer als 2,8 GHz 
  • Arbeitsspeicher von 4 GB oder mehr

 

Was bringen Dir Powerline-Adapter?

 

Hier wird die Verbindung zwar über ein Kabel hergestellt. Allerdings nicht über ein echtes Netzwerkkabel, sondern über die Stromleitung. Solche Kabel wurden nicht für die Datenübertragung entwickelt. Das heißt, sie sind nicht abgeschirmt und anfälliger gegenüber Störquellen. Eine Verbindung mit Powerline-Adapter bietet Dir zwar mehr Reichweite, überträgt jedoch nur eine relativ geringe Geschwindigkeit.

 

Wie priorisiert Dein Router den Datenverkehr?

 

Viele Router priorisieren beim Senden von Daten die einzelnen Anwendungen. Das heißt, dass Anwendungen bevorzugt behandelt werden, bei denen es auf schnelle Reaktionszeiten ankommt. Das sind zum Beispiel Internet-Telefonie und Online-Gaming. Umgekehrt wird zum Beispiel der Upload von Daten in die Cloud nachrangig behandelt. Dieser kann auch verzögert im Hintergrund ablaufen.

Bei manchen Routern kannst Du die Priorität von Anwendungen selbst anpassen – zum Beispiel bei der FRITZ!Box. Im Benutzer-Menü kannst Du unter „Internet“ > „Filter“ > „Priorisierung“ einstellen, welche Anwendungen Vorrang haben.

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