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am 27.01.2019 21:57
Hallo allerseits,
erst einmal einen schönen guten Abend.
Ich möchte hier mal zu meinem Problem schreiben, da andere Aktivitäten, wie bspw. die Nutzung des Internets mit meinem neuen VDSL-Anschluss, 100 Mbit, derzeit wieder keinen Spaß macht.
Am 21.01.2019 wurde mein bisheriger Anschluss nun endlich auf VDSL umgestellt, am ersten Tag Downloadraten bei ca. 90 Mbit, war nicht 100 % aber doch o.k. und ein vielfaches mehr zu dem, was ich vorher hatte, war echt spitze.
Aber schon am zweiten Tag abends die Ernüchterung, ca. 20 Mbit, das ging dann so weiter, früh 90 Mbit, abends, wenn ich vom Dienst kam, Feierabend, auch beim VDSL, jetzt am Wochenende runter bis 7 Mbit.
Hatte bereits am Freitag die Störungshotline angerufen, die Speedcheck-Nummern durchgegeben, Störungsticket eröffnet, Hinweis auf "komplexes Problem" (mein Anschluss und Hardware i.O.), ansonsten bis heute keine weitere Antwort.
Ich muss nun kein Experte sein, um mitzukriegen, was meiner Meinung nach hier los ist.
Ich befinde mich im Ausbaugebiet, die Erschließung erfolgte 2018. Jetzt haben wir zwar hier auf dem Land die regionale Infrastruktur zu VDSL erhalten, aber ab dem Hauptverteiler scheint dann das Chaos und die Überbuchung loszugehen. Kurzum, alle hier in meiner Siedlung, egal ob Vodafone oder andere Anbieter, haben die gleichen Probleme, nur bei den Telekomkunden gehts besser. Die werden verständlicherweise vermutlich zuletzt gedrosselt. Oder sehe ich das doch falsch?
Mal sehen, wie Vodafone das beheben will, ich sehe jedenfalls nicht ein, mehr Geld für schlechtere Leistung zu bezahlen. Das größere Problem ist nämlich, dass nun das Festnetztelefon auch Probleme bereitet, das war vorher nicht gewesen. Das Internet war zwar langsamer, dafür aber stabil.
Das mindeste was ich erwarte, ist eine regelmäßige Info über den Sachstand und Lösungsstrategie, auch wenn das für Vodafone heißen müsste: "Wir lassen Sie aus dem Vertrag raus und zur Telekom wechseln".
Die Probleme mit dem "Überbuchen" (man verzeihe mir den laienhaften Begriff) sind dort jedenfalls bekannt. Diese Ehrlichkeit hätte ich als langjähriger Vodafone-Kunde erwartet, mir zu sagen: "Tut uns leid, aber wenn Sie stabiles schnelles Internet gleich haben wollen, gehen Sie zur Telekom".
Mal sehen, ob hier jemand von Vodafone mitliest und etwas Licht ins Dunkel bringt, ich habe jedenfalls keine Lust, hier Wochen und Monate bis auf einen wohlwollenden Ausbau der überregionalen Infrastruktur auch für Nicht-Telekom-Kunden zu warten.
Und zum Schluss noch der Hinweis, dass soll keine Kritik an einzelnen Mitarbeitern von Vodafone sein, die Kundenhotline war und ist bis heute immer freundlich und höflich geblieben, die machen ihren Job gut.
In diesem Sinne einen ruhigen Abend noch
Adi
Gelöst! Gehe zu Lösung.
am 09.02.2019 09:26
Hallo Kira,
ja, ich denke, die Sache ist nun geklärt, hatte zwischenzeitlich einen sehr freundlichen Anruf von Ihrer Kollegin, das Ergebnis liegt nun auch schriftlich vor.
Ich bedanke mich bei euch für eure Hilfe.
MfG
Andreas
am 28.01.2019 14:19
Hallo Adi007,
tut mir leid, dass es an Deinem Anschluss zu Einschränkungen kommt
.
Deiner Schilderung nach, gehe ich davon aus, dass es hier zu einer erhöhten Auslastung des Koppelpunkts kommt.
Dadurch kommt es zu Stoßzeiten, also meistens abends, zu einer geringeren Bandbreite im Downstream.
Die Behebung erfolgt nach und nach durch Migration der Anschlüsse auf eine alternative Anschlussart und Ausbau des Koppelpunkts. Dadurch wird die Anbindung für alle Nutzer entlastet und es werden neue Kapazitäten geschaffen.
Einen genauen Termin, wann welcher Anschluss migriert wird bzw. wann genug Anschlüsse umgeschaltet wurden, sodass es nicht mehr zu dem Engpass kommt, können wir hier leider nicht voraussagen.
Du wirst automatisch per SMS informiert, sobald es Neuigkeiten gibt.
Ein Techniker-Termin vor Ort ist hier in der Regel nicht nötig.
Gruß,
Jens
am 29.01.2019 21:57
Hallo Jens,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Meine Vermutung bestätigt sich also damit.
Interessant sind für mich natürlich die technischen Erläuterungen bzw. Einzelheiten, bin ja gelernter Informationselektroniker, wenngleich sich meine Praxis auch nur auf "analoge" Zeiten bezieht.
Mich würden also schon genauere technische Details interessieren.
Meine Fritzbox zeigt ja eine Downloadrate bis zum Hauptverteiler von 109 Mbit an. Also kann ja nur dort bzw. ab da die Problematik beginnen.
Direkt neben meinem Haus wurde letztes Jahr der KVz auf Multifunktionsgehäuse mit DSLAM umgebaut. Der Hauptverteiler liegt ca. 5 km entfernt.
Auf meiner Straße haben alle Nutzer die gleichen Schwierigkeiten, außer die Telekomkunden, bei denen ist es nicht ganz so langsam.
Ich habe heute nochmal mit der Hotline telefoniert, man ist nicht in der Lage, mir genauere Details hinsichtlich Beseitigung und Zeitdauer zu nennen. Das verstehe ich nicht, was dauert hier so lange, wenn "die Techniker vor Ort daran arbeiten" ? Jaja, ich weiß schon, die Standartantworten.
Vielleicht kannst du mir ja paar genauere technische Details erklären, auch was den Ausbau der Koppelpunkte und die "alternative Anschlussart" anbelangt. Bin richtig neugierig....!
Danke und mfG
Andreas
am 30.01.2019 15:24
Hallo Adi007,
wie bereits geschrieben, handelt es sich hier um eine Überlastung des Koppelpunkts.
Dies ist der Übergangspunkt zwischen unserer Infrastruktur und der der Telekom.
Durch den immer weiter steigenden Bedarf an Internetkapazitäten, müssen hier Kapazitäten erweitert werden. dies dauert leider einige Zeit.
Bei der alternativen Anschlussart handelt es sich um den so genannten Layer 2. Bei dieser Technik nutzen wir die komplette Infrastruktur der Telekom. Den Engpass am Koppelpunkt gibt es damit nicht mehr.
Die Anschlüsse werden nach und nach migriert. So verbessert sich die Situation mit jedem Anschluss der migriert wird, weil immer weniger Anschlüsse über den ausgelasteten Koppelpunkt geroutet werden.
Wann welcher Anschluss migriert wird, bzw. wann genug Anschlüsse umgeschaltet wurden, können wir hier leider nicht voraussagen.
Gruß,
Jens
am 30.01.2019 16:18
Hallo Jens,
danke wieder für die umgehende Antwort.
Ich komme gerade vom Dienst, heute ziemlich zeitig, und habe gleich mal den Speedcheck gemacht.
Wie vermutet, hohe Performance von 95 Mbit. Leider wird es abends dann wieder, so wie jetzt jeden Abend, bis auf 5 bis 7 Mbit runtergehen, gestern abend zeitweilig nur 2 bis 3 Mbit, das ist kastastrophal.
Deine Erklärung zur Hardware ist interessant, ich entnehme daraus, dass im Hauptverteiler dann das Netz aufgeteilt wird und u.a. ihr ein eigenes überregionales Leitungsnetz betreibt? Wenn Vodafone dann seine Kunden auf Layer 2 umstellt bzw. stellen lässt, wird doch sicher die Telekom höhere Kosten geltend machen, oder?
Gibt es für mich eine Möglichkeit, wie auch immer, diesen Prozess zu beschleunigen? Ich denke da an schriftliche Beschwerden oder Presse usw. Ja, ich weiß, geht ja allen so und eure Mitarbeiter an der Basis können nichts für dieses Desaster, die müssen sich mit den unzufriedenen und häufig auch unsachlichen Kunden rumärgern. Und das alles nur wegen der Firmenpolitik. Das ist ungerecht.....
Was ja eben hier noch jetzt erschwerend dazukommt, dass dann abends auch das Telefon nicht mehr störungsfrei geht.
Und was mich wundert, bis zur Umstellung war das Internet stabil und immer gleich bei seinen ca. 6 Mbit gewesen, und jetzt plötzlich geht das bis auf 2 bisa 3 Mbit runter.
Und komisch ist, dass der Upload (40 Mbit) und auch der Ping (ca. 28ms) immer stabil und also davon überhaupt nicht betroffen ist.
Wie sind denn so die Erfahrungswerte hinsichtlich der Zeitdauer zur Migration? Mein zuständiger Hauptverteiler ist der in 08412 Werdau.
Erst mal Danke noch für die bisherige Kommunikation, würde mich freuen, noch weitere Details zur Vermittlungstechnik usw. zu erfahren.
MfG
Andreas
am 31.01.2019 12:33
Hallo Adi007,
zu den Kosten kann ich nichts sagen auch ist die Dauer für die Migration bzw. das Datum einer geplanten Umstellung für mich nicht einsehbar.
Der Vorgang lässt sich durch mich nicht beschleunigen.
In der Regel nutzen Kunden mehr Bandbreite im Downstream als im Upstream, daher kommt es im Upload auch normalerweise nicht zu geringeren Bandbreiten.
Gruß,
Jens
am 01.02.2019 17:28
Hallo Jens,
liebe Community,
danke, aber das befriedigt mich natürlich nicht.
Die Frage war ja noch, wie kann ICH das beeinflussen.
Ich habe mich mittlerweile noch etwas zu dem Thema belesen und muss nun als Fazit feststellen, dass ich
als Kunde hier wohl dann nur noch eine Möglichkeit habe, nämlich von meinem Sonderkündigungsrecht gebrauch zu machen und zur Telekom zu wechseln.
Jedenfalls habe ich keine Lust, bis zu einem unbestimmten Zeitpunkt diesen Zustand hinzunehmen.
Mir nützt auch kein Preisnachlass bzw. ein begrenztes Datenvolumen über LTE oder was es da wohl noch
verschiedentlich gab.
Also entweder man nennt mir einen umgehenden und noch akzeptablen Termin zur Fehlerbeseitigung oder.....
Ich glaube nicht, dass sich hier Vodafone einen Gefallen tut, sowas kann man ja nicht weiter empfehlen.
Wie gesagt, ich kümmere mich vor Ort auch gern selbst mit drum (wenn man mir die Ansprechpartner am Hauptverteiler nennt), aber wenn das nicht geht bzw. nicht gewollt ist, kann ich es auch nicht ändern.
Habe zwischenzeitlich noch den Check mit dem Tool von breitbandmessung.de gemacht, desaströs das Gesamtergebnis, die Werte sind ja teils noch viel schlechter als mit Speedcheck!
Jeden Abend Bandbreiten von nur 4 bis 8 Mbit und Telefonaussetzer sind nicht mehr akzeptabel.
So Jens, nun bin ich noch auf dein Statement gespannt (und natürlich auch auf das der Community), ich kann einfach nicht glauben, dass hier nichts weiter zu machen geht, für mich als langjährigen Kunden seit Arcor-Zeiten.
Mit natürlich trotzdem freundlichen Grüßen
Andreas
am 03.02.2019 14:11
Hallo Andreas,
ich kann Deinen Unmut absolut nachvollziehen ![]()
Eine direkte Lösung können wir über diesen Weg leider nicht herbei führen.
Selbstverständlich kannst Du prüfen lassen, ob in Deinem Fall eine Sonderkündigung möglich ist.
Wenn Du zum Vorgehen weitere Fragen hast, melde Dich gerne via PN mit Deinen Kundendaten.
Beste Grüße
Kira
am 07.02.2019 16:47
Hallo allerseits,
nach Abwägung aller Detail beabsichtige ich nun die Kündigung einzuleiten.
Ich hatte hierzu nun bereits zwei Moderatoren über PN angeschrieben, jedoch bisher keine Antwort erhalten.
Was muss ich davon halten?
MfG
Andreas
am 08.02.2019 13:50
Hallo Andreas,
Deine PN wurden bereits beantwortet.
Bitte sieh in Deinen privaten Nachrichten nach.
Beste Grüße
Kira