*piep*ische Machenschaften bei Vodafone
Wowsuper
Netzwerkforscher
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Bei meiner Mutter 79 war ein junger Mann vielleicht 25 der sich als Mitarbeiter von Vodafone ausgegeben hat. Der junge Mann wollte angeblich eine Kabeldose tauschen, die aber nicht da war. Er hat sich die Anwesenheit n von meiner Mutter mit Unterschrift bestätigen lassen mit dem Erfolg, dass meine Mama jetzt einen Telefonvertrag mit Vodafone hat den sie nie wollte und Vodafone jetzt Geld von Ihrem Konto abbucht obwohl sie felsenfest behauptet keine Daten herausgegeben zu haben. Zu dieser ganzen Aktion kam ein einziges formloses Schreiben von Vodafone "Berechnung ihres Telefonanschluss". Keine AB, keine Widerrufsbelehrung, nichts. Der junge Mann ist unter seiner hinterlassenen Telefonnummer nicht mehr erreichbar. Das sieht für mich ganz nach Betrugsmethoden aus derer sich Vodafone bedient um an Unterschriften und das Geld von älteren Menschen zu gelangen. Leider kam auf ein Schreiben an Vodafone keine Rückmeldung. Ich überlege jetzt mit dem Rechtsanwalt gegen Vodafone vorzugehen.

 

Edit: @Wowsuper Von Feedback in das passende Board verschoben. Gruß Kurtler

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Außerdem stellt sich ja die Frage wieso etwas widerrufen werden soll was zu keiner Zeit beauftragt wurde. Meine Mutter ist glücklicher Telekomkunde für Telefon und Fernsehen über Kabel-Deutschland mit den Nebenkosten. Wie gesagt ist die Gute bereits 79 und braucht weder Internet noch möchte sie irgendetwas ändern

 


@Wowsuper  schrieb:

Außerdem stellt sich ja die Frage wieso etwas widerrufen werden soll was zu keiner Zeit beauftragt wurde. 


Weil deine Mutter etwas unterschrieben hat und das war eventuell ein neuer Vertrag. 

 

Sofern noch keine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung eingetroffen ist, hast die Widerrufsfrist auch noch nicht begonnen.

 

Ich kann durchaus verstehen, dass du sauer bist, dennoch heißt es kühlen Kopf bewahren und schaffen abwenden, auch wenn dies bedeutet, dass du jetzt Mehrarbeit hast. 

Du widersprichst dir gerade selbst:

Du schreibst, dass nichts beauftragt wurde - andererseits schriebst du aber am Anfang, dass die ältere Dame sehr wohl einen Auftrag unterschrieben hat (egal ob bewusst oder unbewusst)...

 

Sollte es also einen Auftrag geben, der von der älteren Dame unterschrieben wurde, so würde ich auch DRINGEND davon abraten, Rechnungsbeträge einfach so zurückzubuchen - denn wenn wirklich ein Auftrag erteilt wurde, so sind die Rechnungen erst einmal vollkommen berechtigt. Wenn man dann Beträge zurückbucht, kommt man keinesfalls schneller aus dem Vertrag, jedoch hat man dann on top noch die Probleme mit dem Inkasso an der Backe.

 

Erst einmal wäre zu klären,

a) wo die Widerrufsbelehrung und die Auftragsbestätigung geblieben sind

b) wo die Geräte geblieben sind

Dann unverzüglich einen Widerruf an die in der WRB genannten Adressen schicken und hoffen, dass dieser noch fristgerecht eingeht.

 

Wichtig in dem Fall: Eine nicht zugegangene oder nicht ordnungsgemäß erfolgte Widerrufsbelehrung startet die Widerrufsfrist, wie von @Mav1976 erwähnt, nicht. Die Frist kann jedoch trotzdem starten, wenn der Empfang der Widerrufsbelehrung aktiv verhindert wurde (z.B. durch aktives Abweisen von Schreiben/Paketen oder durch Nichtabholung). Daher wäre dringend zu klären, was mit dem erwähnten Paket passiert ist...

Grit
Moderator:in
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Hallo Wowsuper,

 

wir lange ist das Ganze denn her? Ist der Vertrag noch in der Widerrufsfrist? Wenn ja, dann dies unbedingt über das Kontaktformular http://vod.af/Formular machen. Sollte die Widerrufsfrist bereits verstrichen sein, so haben wir keine Möglichkeit einer vorzeitigen Beendigung, da Deine Mutter den Vertrag leider unterschrieben hat. In dem Fall kannst Du Dich an die Beschwerdeabteilung (Vodafone Kabel Deutschland, Kundenservice-Beschwerdemanagement, 99116 Erfurt) wenden. Eventuell haben die Kollegen eine Möglichkeit.

Viele Grüße

Grit

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Wowsuper
Netzwerkforscher
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Das ganze war leider schon im letzten Jahr und da meine Mutter der Meinung war, das sie nur die Anwesenheit quittiert hat, haben wir uns erst keine Gedanken gemacht. Dann kam ein Brief, dass es ab jetzt kostet. Leider wohne ich weiter weg, so dass meine Schwägerin einen Brief mit Widerruf geschrieben hat. Leider ohne Rückmeldung. Wir haben keinerlei Vertragsunterlagen oder Auftragsbestätigung oder irgendetwas erhalten. Außerdem sehe ich das nicht so, dass sie einen Vertrag unterschrieben hat sondern sie ist ein Opfer unlauterer Machenschaften geworden.  Sie ist 79 und  will  keinerlei Änderungen und besitzt weder PC, Smartphone oder ähnliches. Der Vodafone-Berater der sie beschwätzt hat heißt XXXXXXXX und ist unter seiner angebenen Telefonnummer nicht mehr erreichbar. Ich würde gerne das unterschriebene Vertragsdokument sehen. Meine Mutter hat kein Papier unterschrieben sondern scheinbar nur elektronisch. Bitte teilen sie mir mit, wie ich das angebliche Vertragsformular einsehen kann. Und ich lege keinen Wert darauf mit Du angesprochen zu werden. Ein förmliches Sie genügt. Es ist traurig das Vodafone so etwas nötig hat.

 

Edit: @Wowsuper Namen des Beraters aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt. Gruß Kurtler

Wir wissen nicht wo eventuelle Pakete geblieben sind. der Mann der da war hat sich angeblich nur seine Anwesenheit bestätigen lassen. Der VODAFONE.-BERATER XXXXXXX hat sich Zutritt verschafft in dem er vorgab, dass die Dose vom Kabelfernsehen getauscht werden müsste und  gefragt ob kein Paket gekommen wäre. Mein Mutter hat dies verneint. Daraufhin hat der Mann meine Mutter, 79 Jahre und gehbehindert, aufgefordert  zur nahe gelegenen Poststation zu gehen und dort nach einem Paket zu fragen. Meine Mutter hat dies verweigert. Daraufhin hat sich der Vodafone-Berater die Anwesenheit  elektronisch quittieren lassen und meinte das Paket mit der Kabeldose würde bestimmt noch kommen. Eine Widerrufsbelehrung gab es nicht, da ja augenscheinlich auch kein Vertrag abgeschlossen wurde. Es wurden keinerlei Unterlagen ausgetauscht oder ausgehändigt sondern nur elektronisch die Anwesenheit bescheinigt. Dies war die einzige Begegnung die meine Mutter mit einem Vodafone Mitarbeiter jemals hatte. 

Danach ist weder ein Paket noch eine Benachrichtigungskarte gekommen. Außerdem ist völlig unerklärlich wie Vodafone an die Kontodaten gekommen ist, da meine Mutter keine herausgegeben hat.

Es ist nicht meine Aufgabe zu klären wo Pakete geblieben sind. Vielmehr würde ich gerne den  angeblich unterschriebenenen Vertrag sehen, da uns dieser nicht vorliegt. Gerne kann ich Ihnen auch auf vertraulichem Weg  eine Kopie oder Foto des einzigen Schreiben, das meine Mutter von Vodafone erhalten hat, zusenden. Auf dieses Schreiben hin, hat meine Schwägerin vorsorglich einen selbstformulierten Widerruf an Vodafone geschickt, jedoch ohne Resonanz.

Was schlagen Sie vor? Oder doch lieber einen Anwalt nehmen?

 

Edit: @Wowsuper Namen des Beraters aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt. Gruß Kurtler

 

Wowsuper
Netzwerkforscher
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Vielen Dank für die Info, leider finde ich das angegebene Kontaktformular unter dem angegebenen Link nicht. Wo genau muss ich suchen

Das Kontaktformular hilft dir da nicht mehr weiter. Das kannst du nur innerhalb der 14-tägigen Widerspruchsfrist verwenden. Und die ist ja schon lange verstrichen.

 

Versuche es per Brief über die Beschwerdestelle.

 

Gruß Kurt 

Bitte keine Anfragen über PN stellen!

Woher soll Vodafone denn die Kontodaten haben, wenn deine Mutter die Daten nicht angegeben hat?

Und woher weißt du, dass es nur eine elektronische Anwesenheitsbestätigung war, die deine Mutter unterschrieben hat, wenn du nicht dabei warst?

 

Nochmal: Da sind viel zu viele "Wenn"s dabei, als dass es wirklich SICHER ist, dass deine Mutter KEINEN Auftrag unterschrieben hat. Nur weil sie meint, dass sie keinen Auftrag erteilt hat, heißt das noch längst nicht, dass wirklich kein Auftrag erteilt wurde. Man müsste schon wissen, was dort unterschrieben wurde - mal ganz davon abgesehen, dass es keine elektronische Anwesenheitsbestätigung gibt, die unterschrieben werden muss. Wenn etwas unterschrieben wurde, dann war das ziemlich sicher ein Auftrag - selbst wenn der Vertreter etwas anderes behauptet hat.

 

Und genau DA liegt das Problem: Da weder du noch wir hier wissen, was damals genau gesprochen wurde (und auf mündliche Aussagen würde ich da nicht wirklich bauen - egal ob vom Vertreter, dier natürlich immer behaupten wird, dass man über den Telefonvertrag gesprochen hat - noch von deiner Mutter, die natürlich nie einen Vertrag wollte), muss man sich erst einmal an das halten, was unzweifelhaft schriftlich fixiert wurde. Und wenn dort eine Unterschrift für etwas geleistet wurde und nicht klar ist, was genau dieses "etwas" war, was unterschrieben wurde, gilt es erst einmal genau dies zu klären. Bis dahin wäre es im eigenen Interesse äußerst ratsam, KEINE Rückbuchungen vorzunehmen - denn stellt sich heraus, dass es ein Vertrag war -UND- das ein Paket nicht angenommen/abgeholt wurde, dann können solche Rückbuchungen richtig teuer werden. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man dem Techniker, der zur Installation kommt, den Zutritt verweigert und sich dann darauf beruft, dass angeblich ja kein Vertrag zustande gekommen sei.

Ich kann mich nicht erinnern wenn's und aber benutzt zu haben und breche die fruchtlose Diskussion ab, da hier ja auch keine Entscheidungsgewalt vorliegt. Ich werde einen Widerruf Schreiben und wenn das nichts nützt einen Anwalt kontaktieren. 

Was auch immer der Vodafone-Berater sich hat elektronisch bestätigen lassen hat er nachher dazu benutzt einen Vertrag zu basteln