Frage
Antwort
Lösung
am
05.10.2020
15:45
- zuletzt bearbeitet am
06.10.2020
21:35
von
Lars
Liebes Vodafone Team,
ich habe gerade eben Besuch von einem eurer autorisierten Vertriebspartner erhalten (VPKN: 20713922).
Das Problem dabei ist: er hat sich nicht als solcher vorgestellt. Er stand mit einer zweiten Person vor meiner Wohnungstür und meinte sie wären von Vodafone und müssten unsere Multimedia-Dose prüfen. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich beiden beiden um Techniker von euch handelt (sie konnten sich ausweisen) und habe sie hereingelassen. Die "Prüfung" meiner Multimedia-Dose bestand dann aus einmal kurz drauf gucken. Daraufhin drehte der Herr sich zu mir um und erzählte mir er sei Vertriebspartner und könnte mir einen Internetanschluss anbieten.
Inwiefern entspricht es dem normalen Vorgehen von euren autorisierten Vertriebspartner sich mitten in einer Pandemie, unter Vortäuschung falscher Tatsachen und völlig unnötigerweise (Verkaufsgespräche kann man auch an der Tür führen) Zutritt zur Wohnung eines eurer Kunden zu verschaffen?
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian_M2
Edit: Beitrag in passendes Board verschoben. Lars
Gelöst! Gehe zu Lösung.
am 06.10.2020 10:38
Ich habe mir heute nochmal die Mühe gemacht mich in die Warteschleife des Kundendiensts zu hängen und dort das Problem noch einmal geschildert. Damit ist die Sache für mich auch erledigt.
am 05.10.2020 16:38
Hallo Sebastian_M2,
von Vodafone kommt niemand unangemeldet an die Haustür und will Dir etwas verkaufen.
Dafür gibt es ja die Vodafone Shops in den Städten oder man bestellt hier bei Vodafone seine
Produkte.
Auch wenn die Herschaften Dir einen Ausweis vorzeigen wollen sie ja nur seriös wirken. damit Du
Ihnen vertraust.
Lass solche Leute einfach vor der Tür stehen und schließe sie wieder.
am 05.10.2020 17:09
Hallo Rosemarie,
tut mir Leid aber so eine Erklärung lasse ich nicht gelten. Es ist mir völlig bewusst (zumindest jetzt), dass es sich dabei nicht um direkte Angestellt von Vodafone handelt. Aber es sind Freiberufler die ganz offiziell von Vodafone damit beauftragt wurden deren Produkte zu vertreiben (wohlgemerkt: es handelte sich bei den Beiden nicht um irgendwelche Schwindler). Und für mich als Kunde ist es völlig unerheblich ob sich direkte Angestellte von Vodafone oder deren offiziell beauftragte Freiberufler daneben benehmen. Die Verantwortung trägt in beiden Fällen Vodafone.
am 05.10.2020 17:12
" Die Verantwortung trägt in beiden Fällen Vodafone. "
Verantwortung für .... ??? ... die visuelle Prüfung einer MMD und Vermarktung von Produkten ?
am 05.10.2020 17:26
Die Verantwortung dafür wie diese Leute dabei vorgehen. Wenn ich jemanden damit beauftrage in meinem Namen zu handeln und dieser jemand benimmt sich dann (während er in meinem Namen handelt) daneben, sollte es in meinem ureigenen Interesse sein dessen Verhalten zu korrigieren.
am 05.10.2020 17:51
Nein, diese "Vertriebspartner" sind nicht von Vodafone beauftragt - sie handeln auf eigene Rechnung und eigene Verantwortung und verdienen ihr Geld alleine aus der Provision der verkauften Verträge (ähnlich wie es auch Versicherungs- und Zeitungsverkäufer machen).
Das Verhalten, unter einem vorgetäuschten Vorwand der technischen Prüfung den Zutritt zu erschleichen, wird weder aktiv von Vodafone gefördert, noch geduldet. Leider kann Vodafone -mit Ausnahme der Aufkündigung des Vertriebsverhältnisses- nicht viel dagegen machen - das erfordert aber auch, dass Vodafone über solche Missstände aktiv von den (vermeintlichen) Kunden informiert wird - denn andernfalls kann Vodafone schlecht von diesen Machenschaften erfahren, die explizit untersagt wurden.
Abgesehen davon kannst du auch nachträglich natürlich strafrechtliche Konsequenzen gegen den Mitarbeiter wegen Vortäuschung falscher Tatsachen geltend machen - dazu kann dir aber ggfs. nächste Polizeidienststelle oder die zuständige Staatsanwaltschaft mehr Informationen geben. Immerhin steht hier ein Hausfriedensbruch im Raum - insbesondere dann, wenn diese Personen sich aufgrund der Vortäuschung falscher Tatsachen unberechtigt Zutritt zu deiner Wohnung verschafft haben.
am 05.10.2020 18:02
@reneromann schrieb:...das erfordert aber auch, dass Vodafone über solche Missstände aktiv von den (vermeintlichen) Kunden informiert wird - denn andernfalls kann Vodafone schlecht von diesen Machenschaften erfahren, die explizit untersagt wurden.
Und genau deswegen habe ich ja diese Nachricht hier im Forum verfasst.
am 05.10.2020 19:50
Nur ist dieses kein Einzelfall. Wichtig wäre es aber auch, das Du es Vodafone direkt mitteilst, damit sie etwas
in der Hand haben.
Wichtig sind immer Beweise, denn wie soll Vodafone sonst etwas dagegen unternehmen gegen solche
Machenschaften.
Unter anderem wäre aber auch die Politik gefordert bzw. der Verbraucherschutz uns Kunden davor zu schützen.
am 05.10.2020 19:59
@Rosemarie schrieb:
Unter anderem wäre aber auch die Politik gefordert bzw. der Verbraucherschutz uns Kunden davor zu schützen.
Die Politik hat dem (übertölpelten) Kunden bereits mehrere Mittel an die Hand gegeben:
a) Erteilung eines Hausverbots - notfalls auch über die Polizei durchsetzbar (Stichwort: Hausrecht)
b) Anzeige wegen diverser in Frage kommender Straftaten (u.a. Hausfriedensbruch, Vortäuschung falscher Tatsachen)
-und-
c) das nicht einschränkbare Widerrufsrecht - eine (allgemeine) Ausschlussklausel für Haustürgeschäfte in den AGB wäre ungültig, wie auch eine Einzelvereinbarung zum Ausschluss des Widerrufsrechts.
am 06.10.2020 10:38
Ich habe mir heute nochmal die Mühe gemacht mich in die Warteschleife des Kundendiensts zu hängen und dort das Problem noch einmal geschildert. Damit ist die Sache für mich auch erledigt.