Frage
Antwort
Lösung
am
09.02.2020
13:16
- zuletzt bearbeitet am
08.04.2020
15:27
von
Tina
Da ich nun seit fast genau 20 Jahren bei euch Kunde bin, bzw. inzwischen muss ich sagen, dass ich so lange Kunde sein muss, weil hier technisch noch keine Alternative besteht, kann ich aus der Erfahrung sagen: Der Service ist einfach nur grottenschlecht.
Egal zu welchem Problem man euch anruft oder anmailt, kein Problem kann schnell gelöst werden. Entweder wird man am Telefon schon von dem total nervigen Computer aussortiert, weil es für das Problem keine direkte Stelle gibt oder der Computer einfach spontan die Eingaben nicht mehr versteht.
Wenn man dann Glück hat, mal einen Mitarbeiter zu erreichen, dann kann es auch schon mal passieren, dass der einfach kommentarlos auflegt, wenn man das Problem schildert und er merkt, dass er da eh nicht helfen kann.
Und grundsätzlich muss man ja immer mehrfach Kontakt aufnehmen, bis man dann einen, der wirklich wenigen kompetenten Mitarbeiter dran hat, für die das dann oft nur weniger Klicks sind. Aber bis dahin hätte man eben am liebsten schon 5 mal gekündigt.
Das gleiche bei eurem Facebook-Team. Da fragt man sich manchmal schon, ob ihr da xxxxxx einsetzt, denkt sich dann aber, dass xxxxxx das Problem sicher schlauer gelöst hätten, es also nicht sein kann. Denn wenn man ein Problem schickt und dann das Problem als Lösung zurück bekommt, dann kann das kein xxxxxx gewesen sein, der hätte sich zumindest Gedanken über eine Lösung gemacht.
Man merkt einfach, dass die Firmenphilosophie von Vodafone eben nicht ist, dass ein Kunde gepflegt oder gehalten werden soll, sondern der soll schön bezahlen und sich gefälligst selber helfen. Anders ist ja nicht zu erklären, dass man leider immer mehr dazu über geht solche unfähigen, lustlosen und inkompetenten Menschen auf die Kunden loszulassen und die wirklich hilfbereiten, kompetenten Mitarbeiter immer mehr abzuschirmen.
Dazu merkt man eben auch die absolute Gier von Vodafone. Alles muss pünktlich bezahlt werden und in vollen Umfang, aber auf der anderen Seite, fühlt Vodafone sich nicht im geringtens zuständig die Leistungen pünktlich und im Vollen Umfang zu leisten. Und wenn etwas nicht funktioniert, wird dem Kunden ja auch nicht mal aus Kulanz etwas erstattet, sondern ihm nur gesagt, dass es woanders auch nicht besser sei.
Kaum ein Unternehmen gesehen, dass seine Kunden so verachtet, statt sich bewusst zu sein, dass die Kunden das Unternehmen finanzieren. Selbst wenn man seine Verträge verlängern muss, freut sich darüber niemand bei Vodafone, sondern auch sowas funktioniert erst nach vielen Anrufen und betteln, dass man doch Kunde bleiben darf.
Für mich steht auf jeden Fall fest, sobald hier ein anderer Anbieter verfügbar ist, beende ich die Odysee mit Vodafone und bin schnellstmöglich weg.
Edit: @Klooksnacker Beleidigungen entfernt,
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am 20.08.2020 13:49
Mit diesen Erfahrungen stehst Du nicht allein da. So wie Du den Callcenter Mitarbeiter beschreibst habe ich mit dem auch schon telefoniert. Was natürlich auch sein kann dass es mehrere solcher unfreundlichen und inkompetenten Mitarbeiter dort gibt. Irgendwann wird Vodafone merken wie diese Art der "Dienstleistung" das Unternehmen auf Dauer schädigt. Mir geht es im übrigen ähnlich was die Wahl angeht. Vodafone ist hier alleiniger Anbieter und Monopolisten haben natürlich Freiheiten die sich Unternehmen die im Wettbewerb stehen nicht leisten könnten.
am 23.08.2020 15:57
Zitat:
"Das man nicht mehr mailen kann und oftmals das telefonisch vereinbarte nicht per Mail bestätigt wird, ist auch so eine Sache. Da unterstelle ich Kalkül, damit der Kunde nichts in der Hand hat. Mündliche Absprachen sind immer ein Beweisprobem!!
Die Spachaufzeichnungen bekommt man ja auch nicht. Die dient nur der Sicherheit von VF, der Kunde hat das Nachsehen.
Seriös ist was anderes.
Davon ab hat man nach DSGVO Anspruch auf alle gespicherten Daten!
Ein Fall für die Netzagentur, dass das mal geändert wird und die Provider in die Pflicht nimmt, mündliche Absprachen auch für den Kunden nachweisbar zu machen."
Sehr guter Beitrag. Das entspricht exakt auch meiner Wahrnehmung. Aber was soll man machen? Auf mehrere Briefe hat Vodafone auch nicht geantwortet. Die BNA fühlt sich nicht zuständig und die Kostenbeteiligung bei der Rechtsschutzversicherung ist oft höher als der Schaden selbst. Das weiß Vodafone natürlich auch. Wenn man dann noch in einer Gegend wohnt wo Vodafone das Monopol hat steht man scheints auf verlorenem Posten. 😞
am 23.08.2020 16:37
Ich möchte auch nochwas dazu beitragen. Ich habe es schon mal geschrieben aber anscheinend ist es nicht gelesen worden.
Ich habe auch schon mehrmals angerufen und zugestimmt das alles aufgenommen wird. Einmal als ich endlich dran war habe ich gesagt:
"ich nehme jetzt alles elektronisch auf, sind Sie damit einverstanden?"
Er hat sofort aufgelegt ohne überhaupt irgendwas zu sagen.
Doppelmoral? Ja!
Hier Zuhause habe ich 600 € (Masseschiene) investiert damit ich Internet über kabel beziehen kann. Und nun? nein nein nein...... ich will mit Vodafone nichts mit zu tun haben.
am 23.08.2020 17:42
"Doppelmoral? Ja!"
Nein finde ich nicht.
Wenn ich nicht aufgezeichnet werden möchte - dann möchte ich das nicht.
"Ich habe auch schon mehrmals angerufen und zugestimmt das alles aufgenommen wird. "
Das war deine freiwillige Entscheidung oder ?
Nur weil ich zur Arbeit gehe hänge ich nicht meine eigenen Rechte an den Nagel.
am 24.08.2020 07:59
@MasterScorpionDu hast das Problem nicht verstanden.
Wenn ich die Frage vom Callcenter beantworte ob das Gespräch aufgezeichnet werden darf oder nicht, wird danach nicht aufgelegt.
Wenn ich die gleiche Frage zurück stelle und aufgelegt wird ist das unverschämt.
Nur einer Seite zu erlauben eine Beweislastführung zu machen und der anderen nicht, ist nicht in Ordnung.
Nichts ist rechtsverbindlich in diesem Forum. Die Kommunikation mit Vodafone über ein Callcenter ist schon schwierig genug. Ich hätte mein Gespräch mit dem absolut unverschämten Callcenter Mitarbeiter auch gern aufgezeichnet. So etwas glaubt einem sonst keiner.
Warum darf das Callcenter die Gespräche aufzeichnen und wir nicht?
am 24.08.2020 10:02
@khi schrieb:
(...)
Warum darf das Callcenter die Gespräche aufzeichnen und wir nicht?
Weil der Kunde eventuell die Erlaubnis erteilt, der Mitarbeiter im Callcenter hingegen diese nicht.
am 24.08.2020 15:26
"Wenn ich die Frage vom Callcenter beantworte ob das Gespräch aufgezeichnet werden darf oder nicht, wird danach nicht aufgelegt."
Was genau möchtest du damit sagen?
Das du nicht auflegst? Das der CCA nicht auflegt ? Das der CCA nicht auflegt und trotzdem aufzeichnet ? ...
"Wenn ich die gleiche Frage zurück stelle und aufgelegt wird ist das unverschämt."
Ja mei - gibt halt solche CCA ... schick ne Beschwerde ab.
Achja ... Wenn du die Frage stellst ob das Gespräch aufgezeichnet werden darf gibst du Preis das du die technischen Möglichkeiten hast das Gespräch aufzuzeichnen und gerade aktuell nutzen kannst und verlangst von der anderen Person dir zu vertrauen das du diese Entscheidung respektieren wirst ... ja ne ... mh mh ... klick tuut tuut (persönliche Einstellung)
"Nur einer Seite zu erlauben eine Beweislastführung zu machen und der anderen nicht, ist nicht in Ordnung."
??? - Muss der CCA/Representant/Firma/Unternehmen nicht zuerst beweisen das ein Vertrag zustande gekommen ist bei mündlchen Verträgen - war da nicht was .... btw. Frag nen Anwalt dafür.
"Ich hätte mein Gespräch mit dem absolut unverschämten Callcenter Mitarbeiter auch gern aufgezeichnet. So etwas glaubt einem sonst keiner."
Als Kunde musst du dich schon bemühen das deine Glaubwürdigkeit in Frage gestellt wird ![]()
"Warum darf das Callcenter die Gespräche aufzeichnen und wir nicht?"
Weil du deine Einwilligung abgibst. Kannst du eigentlich jederzeit widerrufen als Randinfo.
24.08.2020 16:43 - bearbeitet 24.08.2020 16:50
Du darfst Gespräche selber aufzeichnen.
Allerdings nur mit Ansage/Hinweis für den Gesprächspartner/CCA.
Das Service-Gespräch wird nur sehr kurz sein. Ansonsten einfach mal mitlaufen lassen ohne Ansage, als Information für Dritte bezügl. Inhalte. Vor Gericht hätte das allerdings keinen Nutzen.
Besser ist derartige Gespräche im Freisprech-Modus und 2. Person/Zeuge zu führen, das hätte auch später vor Gericht Relevanz.
Die Gesprächsaufzeichnungen sollen angeblich nur 48 Std. verfügbar sein, zu internen Schulungszwecken.
Auf Nachfrage innerhalb der 48 Std. Frist wurde eine Kopie als nicht möglich erachtet.
Wer sich nun fragt wie dann Schulungen möglich sein sollen, wird zurecht stutzig; insbesondere bei der Fluktuation und den selten intelligenten CCAs.
Munter bleiben...
24.08.2020 17:17 - bearbeitet 24.08.2020 17:35
Es gibt zwei Arten von Aufzeichnungen. Das eine sind die kompletten Mitschnitte der Gespräche, die zu Schulungszwecke dienen.
Das andere sind die Vertragsmitschnitte (Zusammenfassung) zum Ende, die dann nochmals extra aufgezeichnet werden. Und diese werden definitiv länger gespeichert. Denn bei Ungereimtheiten dienen diese zur Kontrolle.
Man muss unterscheiden, welche Mitschnitte man meint. Die Mitschnitte für die Schulung interessieren den meisten Kunden nicht, da man diese auch vorher widersprechen kann. Wichtig sind alleine die zum Ende des Gesprächs nochmals aufgezeichneten Zusammenfassungen der Vertragsinhalte.
am 29.08.2020 08:38
Bezüglich der Vertragsmitschnitte (Zusammenfassung der Vertragsinhalte) besteht auch ein grundsätzlicher Herausgabeanspruch nach der DSVGO (Datenschutzgrundverordnung). Auch dies gehört zu den gespeicherten relevanten Daten, die im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis angefallen sind.