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Transienter Rückkanal-Kollaps nach Kabelschaden - NE3-Tiefbau zwingend
sfreund
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

(Vorherige Nachricht wurde fälschlicherweise als Spam markiert)

Hallo zusammen,

an meinem Gigabit-Kabelanschluss liegt eine schwere, transiente Netzstörung vor, die zu mehrmaligen täglichen Totalausfällen (Re-Syncs) führt. Service-Einsätze im Haus (Netzebene 4) sind absolut wirkungslos, werden aber immer wieder sinnlos veranlasst.

Es wird die Unterstützung eines Moderators für eine manuelle NE3-Eskalation benötigt.

Es ist extrem ärgerlich, dass das Vodafone-Ticketsystem keine Möglichkeit bietet, dem Support oder den Technikern vorab detaillierte Diagnosedaten (wie CSV-Rohdaten oder Signal-Monitoring-Protokolle) zur Verfügung zu stellen.
Stattdessen soll ich in 100 Zeichen den Fehler beschreiben. Was ein Unsinn!

Techniker werden ohne Datenbasis losgeschickt, verbauen im Keller nutzlose Dämpfungsglieder zur Symptomlinderung und schließen das Ticket, während der bekannte Hauptfehler auf der Straße ignoriert wird.

Sage ich dem Techniker vor Ort, was sich am Anschluss messtechnisch abspielt, zuckt er mit den Schultern und verbaut ein Dämpfungsglied, um für ein paar Sekunden seine NE4-Messung schön aussehen zu lassen. Das eigentliche Problem verschärft er damit und verschwindet mit dem O-Ton: "Ich kann es jetzt an NE3 weitergeben - aber das Ticket wird sowieso geschlossen." (Unter Zeugen)

Die dokumentierte Vorgeschichte:
* 03.07.2026: Ein Baggerschaden auf dem eigenen Grundstück beschädigt die Kabeltrasse. Die Störungsmeldung wird am selben Tag geöffnet.
06.07.2026 (Techniker-Einsatz vor Ort): Ein Vodafone-Techniker tauscht den beschädigten Erd-Tap direkt vor meiner Tür erfolgreich aus. Bei der Messung auf der ankommenden Leitung stellt der Techniker eine massive Störung in exakt 36 Metern Entfernung vom neuen Tap wahrscheinlich der nächste Tap auf dem Grundstück der Nachbarin fest. Er warnt explizit davor, dass sich meine Leitung durch den neuen Tap vor meiner Tür verschlechtern wird, da dieser eine andere Kopplungscharakteristik besitzt und die bestehende Störung beim Nachbarn nun ungefiltert auf mein Modem durchschlägt.

Ich sehe in der Folge eine extrem degradierte Performance, ständige Verbindungsabbrüche und Re-Syncs des Modems, das seitdem nur noch im Notprofil läuft.

13.07.2026: Ein NE4-Techniker installiert ein Dämpfungsglied im Keller. Das SNR auf Kanal 194 (751 MHz) steigt kurzzeitig auf 38 dB, damit er seinen grünen Haken sieht. Das Ticket wird geschlossen und von mir reaktiviert, da die Maßnahme die Störung nur kurz maskiert hat.

Es ist das Lehrbuchbeispiel für eine Impedanz-Fehlpassung. Das Fehlerbild an diesem Anschluss ist ein Klassiker für einen Schirmungs- oder Wasserschaden am Nachbar-Tap.

Hier zeigt sich glasklar ein Stehwellen-Effekt. Dringt Feuchtigkeit in den Nachbar-Tap ein, stürzt der Wellenwiderstand an dieser Stelle von 75 Ohm ab. Dieser Impedanzsprung reflektiert das Signal und erzeugt eine Stehwelle mit periodischen Auslöschungen.

Bei einem Erdkabel mit einer Verkürzungsleitung von 81% und einer Gesamtstrecke von 46 m (36 m vom Hausanschluss zur Schadstelle + 10 m Hauszuleitung bis zum Modem) beträgt die Laufzeit für den Hin- und Rückweg (92 m Kabelstrecke) exakt 379 ns. Der theoretische Abstand der Pegellöcher im Spektrum liegt damit bei:
Delta f = 1 / 379 ns = ca. 2,64 MHz

Genau das zeigen meine Logs: Während Kanal 24 (746 MHz) stabil bei -1,19 dBmV ankommt, bricht der nur 5 MHz höher liegende OFDM-Kanal 194 (751 MHz) auf -4,59 dBmV ein. Dieser Abstand von 5 MHz entspricht fast exakt zwei vollen Zyklen der periodischen Stehwelle (2 * 2,64 MHz = 5,28 MHz). Kanal 194 stürzt dadurch auf der steilen Flanke der Interferenz direkt in das nächste tiefe Auslöschungs-Loch abstirbt.

Dazu kommen thermische Drift & Skin-Effekte. Da der Strom bei 751 MHz durch den Skin-Effekt nur noch auf den äußersten 2,4 Mikrometern (µm) der Leiteroberfläche fließt, führen minimale mechanische Bewegungen der Trasse im Erdreich (durch thermische Schwankungen) zu transienten Totalausfällen.

Hier die Beobachtungen von heute (15.07.2026), die den Dämpfungspfusch deutlich zeigen:
Downstream-Abrisse: Trotz des zusätzlichen Dämpfungsglieds bricht der Träger wieder komplett zusammen (heute bereits zwei vollständige Abrisse mit Status NotLocked um 11:32 Uhr und 12:54 Uhr). Das SNR liegt außerhalb der Ausfälle wieder bei unbrauchbaren 31,9 bis 32,0 dB.


Die am 13.07. verbaute Dämpfung im Keller hat den Rückweg über die Schadstelle beim Nachbarn endgültig gekillt. Die klassischen Rückkanäle müssen zu fast 50% im fehlerresistenten 16QAM-Notbetrieb laufen. Der OFDMA-Kanal 41 sendet dauerhaft an der Leistungsgrenze von 49,8 dBmV mit schwerem Paketverlust. Die reale Bandbreite bricht auf 289 MBit/s Down und 6 MBit/s Up ein, wenn der Sync nicht total flöten geht.

Bitte beendet das repetitive Schicken von NE4-Technikern in meinen Keller!

Der Kabelfehler am 36 Meter entfernten Nachbar-Tap ist seit dem 06.07.2026 messtechnisch bekannt. Eskaliert diesen Fall direkt an die Netzebene 3 (Tiefbau/Service-Partner), um den dortigen Tap freizulegen und instand zu setzen.

Es ist messtechnisch ein glasklarer Fall. Was ist das Problem?

Kundendaten und die aktuelle Ticketnummer werden bei Kontaktaufnahme per PN übermittelt.
Vielen Dank für die Unterstützung!

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